
Limmatrevitalisierung stolpert über Altlasten
Bis zum 28. September 2026 liegen die Pläne für die «Lebendige Limmat» öffentlich auf. Das Zürcher Grossprojekt soll auf 3,2 Kilometern Hochwasserschutz, Biodiversität und Naherholung verbinden, wird mit rund 95 Millionen Franken aber deutlich teurer als das


Das grösste Nadelöhr der Schweiz kämpft sich frei
Täglich stauen sich 120'000 Fahrzeuge durch einen der meistbefahrenen Tunnel der Schweiz. Jahrzehntelang war der Gubrist bei Zürich ein Symbol für das Versagen der Verkehrsplanung. Jetzt, mit dem Abschluss einer Milliarden-Baustelle in Sicht, dreht sich das Bild. Was lange undenkbar schien,

Mehr Wohnungen stoppen das Pendeln kaum
Zürich und Basel ringen mit dem Ungleichgewicht zwischen Jobs und Wohnraum. Doch ausgerechnet die oft bemühte Kennzahl verliert an Schärfe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass längere Arbeitswege nur schwach mit dem Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnenden

Herisau zieht den Casinopark neu auf
Im Zentrum von Herisau liegt ein heikler Umbauplan auf dem Tisch. Im Casinopark sollen Wohnungen, eine öffentliche Tiefgarage mit 56 Plätzen, eine private Garage mit 52 Plätzen und eine neue Parkanlage möglich werden. Doch erst Mitwirkung, Umzonung und Einwohnerrat entscheiden, ob das Projekt

Die Bahn, die keiner wollte und alle brauchen
Zu teuer, zu lange gebaut, zu wenig Nachfrage. Drei Jahre später hat die Linie 20 zwischen Zürich Altstetten und Killwangen die Kritiker verstummen lassen. Denn was damals nach einem teuren Experiment aussah, ist heute das Rückgrat der Mobilität in einer der wachstumsstärksten Regionen der

Frauenfelds Richtplan entfacht Widerstand
In Frauenfeld geht der Streit um den neuen kommunalen Richtplan in die heisse Phase. Wirtschaftsverbände und ein Innenstadtverein mobilisieren gegen Vorgaben zu Verkehr, Parkierung und Verfahren. Sie fürchten mehr Auflagen, weniger Erreichbarkeit und mehr Eingriffe ins


Das Limmattal macht Zürich das Wohnen vor
Wer in Zürich eine Wohnung sucht, merkt es schnell, zu wenig Angebot, zu hohe Preise, zu viel Frust. Ein paar Kilometer limmatabwärts, in Spreitenbach, füllt sich die neue Megasiedlung Tivoli Garten rasant. 445 Wohnungen, 200 Millionen Franken Investition, über 90 Prozent vermietet noch vor dem

Frauenfeld zieht die Innenstadt auf links
Sechs Strassenabschnitte in der Frauenfelder Innenstadt gehen in die öffentliche Auflage. Der 2022 bewilligte Rahmenkredit von 11,3 Millionen Franken hält, doch der Umbau läuft gestaffelt bis mindestens 2030 und greift tief in Verkehr, Freiraum und Aufenthaltsqualität

Ein Parkplatz wird politisch
Ein Elektroauto steht die meiste Zeit still. Genau dann sollte es laden können, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Doch für viele Mieter und Stockwerkeigentümer endet dieser einfache Gedanke in der Garage. Der Bundesrat will das nun ändern und löst damit einen Konflikt aus, der weit über die

Baden Regio zieht die nächste Planungslinie
23 Gemeinden in der Region Baden schärfen ihre gemeinsame Entwicklungsstrategie nach. Bis Ende 2026 soll eine neue RES vorliegen. Für Siedlung, Wohnen, Mobilität und Freiräume ist das mehr als ein Papier, denn der Verband bündelt genau jene Themen, die an Gemeindegrenzen regelmässig hängen

Rosentalturm in Basel startet später
Am Messeplatz in Basel verschiebt sich der Baustart für den Rosentalturm erneut. Der Rückbau des heutigen Messeparkhauses soll nun erst nach Herbstmesse und Baloise Session beginnen, während die Baubewilligung beim Kanton Basel-Stadt noch aussteht und das Parkhaus vorerst in Betrieb

Zug baut in Gimenen zuerst die Erschliessung aus
Auf dem städtischen Areal Gimenen in Zug liegt erstmals ein konkretes Bauvorhaben auf. Geplant sind die Verbreiterung der Gimenenstrasse und eine neue Buswendeschlaufe. Für den bislang diskutierten preisgünstigen Wohnungsbau fehlt dagegen weiterhin die planungsrechtliche


Winterthur wehrt sich gegen den Richtplan 2040
Ein Planungsinstrument, das über 100 politische Zielsetzungen festschreibt. Ein Referendumskomitee, das von einem politischen Korsett spricht. Winterthur entscheidet am 29. November 2026 an der Urne, wie viel Freiraum die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre behalten soll. Das Referendum gegen

Lugano fällt im Bundesprogramm zurück
Das Luganese geht bei den Agglomerationsprogrammen der fünften Generation vorerst leer aus. Bern begründet dies mit zu schwacher Gesamtwirkung und fehlender Konkretisierung der Siedlungsentwicklung. Für die Standort- und Arealentwicklung ist das ein empfindliches

Lerchenfeld plant dichter und höher
Im St. Galler Lerchenfeld legt die Stadt den Rahmen für eine Verdichtung von 65’000 auf rund 185’000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Möglich wären an einzelnen Punkten Gebäude bis 85 Meter, getragen von Arbeitsplätzen, neuem Grünraum und dem Impuls des Doppelbahnhofs


Ersatzneubau verbindet Wohnen, Gewerbe und Stadtraumaufwertung
In Rapperswil-Jona soll der Ersatz des leerstehenden Zentrums an der Unteren Bahnhofstrasse nicht nur 77 Wohnungen und neue Ladenflächen bringen. Das Projekt greift auch in den Strassenraum ein, entschärft eine heikle Kurve und setzt bei der Vermietung auf autoarmes





Asphalt, Hitze, Kollaps und wer die Rechnung zahlt
Ende Juni 2026 wurde in Deutschland erstmals in einem Juni die 40-Grad-Marke überschritten. In Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt zeigte das Thermometer 41,5 Grad Celsius, ein neuer Allzeitrekord. Das ist kein Ausreisser. Es ist die Quittung für Jahrzehnte falsch gebauter


Zwei Areale, eine Stadt, eine Vision
Wohnstadt, Wirtschaftsstandort, Verkehrsdrehscheibe, Dietikon hat viele Gesichter. Stadtpräsident Roger Bachmann erklärt im Interview, wie das Niderfeld und die Silbern zu Schlüsselprojekten für die ganze Region werden und was moderne Stadtentwicklung im Limmattal heute

Frauenfeld wird zum Herzschlag der Paketlogistik
Am 14. Juni 2026 setzte die Schweizerische Post in Frauenfeld den Spatenstich für ein neues regionales Paketzentrum. Die Investition von 200 Millionen Franken ist keine Reaktion auf ein akutes Problem, sie ist eine strategische Weichenstellung für die nächsten Jahrzehnte. Der Thurgau wird damit

Laderecht setzt Wohnhäuser unter Umbaudruck
Der Bundesrat will Mietenden und Stockwerkeigentümern in Wohnliegenschaften einen Anspruch auf die Grundinstallation für E-Ladestationen geben. Für Eigentümer und Verwaltungen würde das den Ausbau von Parkierungsanlagen, Lastmanagement und Kostenverteilung deutlich näher an den Alltag
