

Die Bahn, die keiner wollte und alle brauchen
Zu teuer, zu lange gebaut, zu wenig Nachfrage. Drei Jahre später hat die Linie 20 zwischen Zürich Altstetten und Killwangen die Kritiker verstummen lassen. Denn was damals nach einem teuren Experiment aussah, ist heute das Rückgrat der Mobilität in einer der wachstumsstärksten Regionen der

Safenwil schafft Raum für Wachstum
In Safenwil wird jeder freie Schulraum zur knappen Ressource. Heute dient ein Hauswirtschaftszimmer als Klassenzimmer und der Instrumentalunterricht verteilt sich auf mehrere Schulhäuser. Der Neubau «Ufm Känzeli» soll die bestehende Anlage entlasten und das Schulangebot für die kommenden

Frauenfelds Richtplan entfacht Widerstand
In Frauenfeld geht der Streit um den neuen kommunalen Richtplan in die heisse Phase. Wirtschaftsverbände und ein Innenstadtverein mobilisieren gegen Vorgaben zu Verkehr, Parkierung und Verfahren. Sie fürchten mehr Auflagen, weniger Erreichbarkeit und mehr Eingriffe ins

Basels Bauinspektorat verliert die Spitze
Basel-Stadt zieht beim Bau- und Gastgewerbeinspektorat die Reissleine. Nach Kritik an langen Verfahren und an der Führung geht die Leiterin Anfang 2027 vorzeitig in Pension. Für Bauherrschaften zählt nun vor allem, ob der Führungswechsel die Bewilligungspraxis spürbar

Hitzesommer knackt das Minergie Versprechen
Über 60’000 zertifizierte Gebäude stehen für Effizienz und Komfort. Doch ausgerechnet in Hitzewellen geraten Minergie-Häuser zunehmend unter Druck. Der Verband reagiert mit schärferen Vorgaben zum sommerlichen Wärmeschutz und rückt Kühlung, Verschattung und neue Klimaszenarien stärker

Baden Regio zieht die nächste Planungslinie
23 Gemeinden in der Region Baden schärfen ihre gemeinsame Entwicklungsstrategie nach. Bis Ende 2026 soll eine neue RES vorliegen. Für Siedlung, Wohnen, Mobilität und Freiräume ist das mehr als ein Papier, denn der Verband bündelt genau jene Themen, die an Gemeindegrenzen regelmässig hängen

Der Briefkasten wandert ums Quartier
Manchmal reichen ein paar zusätzliche Wörter in einem Gesetzestext, um Gewohntes umzustossen. Genau das passiert jetzt bei der Post, wo eine kleine Revision des Postgesetzes eine grosse Wirkung entfalten könnte. Der eigene Briefkasten vor der Haustür steht plötzlich zur Diskussion. Was nach

Winterthur bringt Schützi-Ausbau an die Urne
Am 27. September 2026 stimmt Winterthur über 35,13 Millionen Franken für neue Stirntribünen und ein Betriebsgebäude auf der Schützenwiese ab. Der Ausbau soll die veraltete Infrastruktur bis 2029 erneuern, die Kapazität erhöhen und den Spielbetrieb während der Bauzeit

Bern sichert Kredite für bezahlbare Wohnungen
National- und Ständerat haben die wichtigsten Bundesinstrumente für den gemeinnützigen Wohnungsbau bis in die frühen 2030er-Jahre abgesichert. Bewilligt sind 150 Millionen Franken für den Fonds de Roulement sowie Bürgschaften von 1,92 Milliarden Franken für


Biel ordnet seine Bauoffensive neu
Biel steuert einen Gebäudepark von rund 180 städtischen Bauten mit einem Versicherungswert von 1,3 Milliarden Franken neu über Portfoliodaten. Der Schritt erhöht den Investitionsdruck, weil der Unterhalt 10 bis 15 Jahre hinterherhinkt und mehrere grosse Sanierungen bis weit in die 2030er-Jahre

Luzerner Vorkaufsrecht landet vor Gericht
In Luzern ist das neue kommunale Vorkaufsrecht für Liegenschaften juristisch umkämpft. Nach dem Ja der Stimmbevölkerung vom 14. Juni 2026 trägt eine Erlassbeschwerde die Frage ans Kantonsgericht, ob der Eingriff ohne kantonale Grundlage zulässig ist und ob die Regelung planmässig ab Januar

Wie der Bund am eigenen Mietvertrag scheiterte
Rot-weisse Fahne, Hafenblick, direkter Zugang zum Wasser. Das «Swiss House» am Pier 17 in San Francisco war jahrelang die Visitenkarte der Schweiz im Silicon Valley. Jetzt ist Schluss. Der Bund musste den Standort räumen und lässt fast neun Millionen Franken zurück, ohne einen einzigen Rappen

Winterthur wehrt sich gegen den Richtplan 2040
Ein Planungsinstrument, das über 100 politische Zielsetzungen festschreibt. Ein Referendumskomitee, das von einem politischen Korsett spricht. Winterthur entscheidet am 29. November 2026 an der Urne, wie viel Freiraum die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre behalten soll. Das Referendum gegen

Der Eigenmietwert-Trick, der vor Gericht scheiterte
Höhere Steuerrechnungen, verzögerte Verfügungen, politischer Zoff. Der Aargau hat mit der grössten Neubewertung seiner Liegenschaften seit 1998 ein Wespennest aufgestört. Ein externes Gutachten liefert nun ein klares Urteil zu einem umstrittenen politischen Vorstoss. Die Forderung von FDP und

Luzern setzt neun Millionen auf digitale Bewilligungen
Der Kanton Luzern will Baubewilligungen durchgängig digital abwickeln und investiert dafür über zehn Jahre rund neun Millionen Franken. Für Bauherrschaften, Planende und Gemeinden wird damit nicht nur die Software ersetzt, sondern der ganze Prozess neu

Lugano fällt im Bundesprogramm zurück
Das Luganese geht bei den Agglomerationsprogrammen der fünften Generation vorerst leer aus. Bern begründet dies mit zu schwacher Gesamtwirkung und fehlender Konkretisierung der Siedlungsentwicklung. Für die Standort- und Arealentwicklung ist das ein empfindliches

Nidwalden verschiebt Druck im Baurecht
Drei Nidwaldner Gemeinden drohen die Frist für die Anpassung ihrer Zonenpläne und Reglemente per 1. Januar 2027 zu verpassen. Der Regierungsrat will deshalb die Übergangsfrist bis Anfang 2030 verlängern, damit Baugesuche weiter auf einer gültigen Grundlage behandelt werden

Schlierens wertvollstes Land gehört der Stadt Zürich
Mitten in Schlieren liegt ein Areal, dessen Land der Stadt Zürich gehört, aber auf Schlieremer Stadtgebiet steht. Über 324'000 Quadratmeter, einst für das Gaswerk erworben, in den 1980er-Jahren überbaut und heute eines der innovativsten Areale im Limmattal. Die Baurechte laufen zwischen 2043

Sechs Forderungen gegen die Wohnungsnot
Der Schweizer Mietwohnungsmarkt steckt fest. Immer mehr Menschen finden keine passende Wohnung, während andere in Wohnungen verbleiben, die längst nicht mehr zu ihrer Lebenssituation passen. Die «Schweizer Allianz für Wohnraum» fordert deshalb einen klaren Kurswechsel, weg von Subventionen,

Genfer Regien pochen auf sichere Regeln
Die USPI Genf verbindet ihren Jahresbericht 2025 mit einer klaren Forderung an Politik und Verwaltung. Der Verband verweist auf 320'000 verwaltete Objekte, 650 Mio. Franken Bauinvestitionen und mehr Druck bei Sanierungen, Neubau und Bewirtschaftung im engen Genfer

Vorkaufsrechte greifen tief in Verkäufe ein
Beim Verkauf eines Grundstücks entscheidet nicht immer der verhandelte Käufer. In der Schweiz können vertragliche und gesetzliche Vorkaufsrechte einen Eigentumsübergang umleiten. Für Eigentümer, Entwickler und Miteigentümer wird damit schon die Vertragsgestaltung zum


Rotkreuz schärft sein Zentrum mit der neuen Kanti
Beim Bahnhof Rotkreuz soll bis 2031 eine Kantonsschule für rund 880 Schülerinnen und Schüler entstehen. Das Siegerprojekt von Gigon Guyer verknüpft den 200-Millionen-Franken-Neubau mit der laufenden Zentrumsentwicklung und erhöht den planerischen Druck auf das


Sechs Milliarden Franken und der Markt dreht durch
Zürich will bezahlbaren Wohnraum schaffen und treibt dabei die Preise in die Höhe. Wie das geht? Ganz einfach, wenn die öffentliche Hand mit Steuergeldern mitbietet und privaten Genossenschaften den Schnauf abdrückt. Die NZZ hat diesen Widerspruch aufgedeckt. Er ist

661 Gebäude, ein Weckruf und 150 Millionen Franken
Der Kanton Freiburg besitzt 661 Gebäude. Viele davon sind marode, viele sind Energieschleudern und ohne Eingriff wird sich die Lage in wenigen Jahren drastisch verschlechtern. Der Grosse Rat hat mit 81 zu 4 Stimmen einen Rahmenkredit von 150 Millionen Franken bewilligt, um den Rückstand

Die Schweiz rutscht im Standortvergleich ab
Die Schweiz fällt im IMD-Ranking 2026 auf Platz 3 zurück. Der Einbruch bei der Wirtschaftsleistung trifft einen Kernpunkt des Standorts: Wenn Wachstum schwächer wird und der Aussenhandel unter Druck gerät, steigen auch die Anforderungen an Investitionen, Flächen und

Maag-Hallen statt Wohnturm in Zürich West
Swiss Prime Site stoppt das Projekt Maaglive und zieht das Verfahren vor Bundesgericht zurück. Auf dem Maag-Areal in Zürich West rückt damit eine Sanierung der Hallen für rund 60 Mio. Franken in den Vordergrund, mit einer möglichen Museumsnutzung durch die Universität