
Wohnungsverkäufe treiben Basel zu neuem Gewinnsprung
Knapp 85 Mio. Franken Reingewinn in sechs Monaten, 60,8 Mio. Franken aus Wohnungsverkäufen und ein fast ausverkauftes Projekt in Cham. Der Halbjahresausweis zeigt bei der Basler Immobiliengruppe, wie stark Entwicklungsgewinne derzeit das Ergebnis treiben, während Zukäufe weiter

Wallisellen spült PSP einen Gewinnschub in die Kasse
Der Verkauf des Richtiparks in Wallisellen hat das Halbjahresergebnis von PSP Swiss Property kräftig nach oben gezogen. Gleichzeitig steigt das Kreditrating auf A2, während die Leerstandsquote wegen des fertiggestellten Hôtel des Postes in Lausanne vorübergehend auf 4,0 Prozent

Tessin zerrt am Gewinn aus Bodenverkäufen
Im Tessin soll die Immobiliengewinnsteuer nicht länger allein beim Kanton landen. Eine parlamentarische Initiative verlangt, 40 Prozent der Einnahmen an jene Gemeinden umzuleiten, in denen die verkaufte Liegenschaft liegt. Für 2025 wären das laut Simulation rund 31,6 Millionen Franken

Zürcher Wohnhäuser kippen in den Renditenotstand
Am Döltschiweg in Zürich steht ein Mehrfamilienhaus mit sichtbarem Sanierungsstau für 7,8 Millionen Franken am Markt. Der Fall zeigt, wie das Tiefzinsumfeld und der Anlagedruck selbst schwache Wohnobjekte auf Preisniveaus treiben, bei denen kaum noch Puffer für Umbauten, Leerstände oder

Mietmarkt tritt auf der Stelle, Kantone kippen ins Minus
In der Schweiz blieben die Angebotsmieten im Juli 2026 praktisch stehen, obwohl sie in 15 Kantonen sanken. Der nationale Index verharrte bei 134 Punkten. Damit zeigt sich eine spürbare Sommerpause, während der Jahresvergleich mit plus 2,4 Prozent den Preisdruck noch immer nicht

Gesundheitsimmobilien lassen kaum mehr Aktien los
Nur knapp die Hälfte der Mehrzuteilungsoption wurde nach dem Börsenstart des Gesundheitsimmobilienspezialisten gezogen. Das erhöht den Streubesitz zwar auf 28,8 Prozent und das Platzierungsvolumen auf 238,3 Mio. Franken, an der dominanten Stellung der Ankeraktionäre ändert sich aber fast

Deutschlands Immobilienpreise verlieren abrupt Kraft
Deutschlands Immobilienmarkt bremst im zweiten Quartal 2026 deutlich ab. Kaufpreise steigen nur noch minimal, Wohnimmobilien verlieren an Tempo und bei Büros drehen die Werte erneut ins Minus. Für Investoren, Entwickler und Finanzierer verschärft das die Unsicherheit im wichtigsten Nachbarmarkt


Berns Wohnungsmarkt bleibt extrem eng
351 leer stehende Wohnungen reichen in Bern weiter nicht einmal für einen minimalen Puffer. Per 1. Juni 2026 verharrte die Leerwohnungsziffer bei 0,44 Prozent, obwohl der Wohnungsbestand bis Ende 2025 auf 79’797 Einheiten gestiegen war und Neubauten bereits vollständig absorbiert

Hypozinsdruck bremst den Kaufrausch nur kurz
Schweizer Wohneigentum verteuert sich im Juli 2026 weiter, aber deutlich langsamer. Eigentumswohnungen legen im Monatsvergleich noch um 0,3 Prozent zu, Einfamilienhäuser nur um 0,1 Prozent. Gleichzeitig zogen Festhypotheken bis zum 25. Juli spürbar an und verschärften die

Innerrhoden zahlt den höchsten Hausaufschlag
Appenzell Innerrhoden steht laut einer aktuellen Auswertung von Wüest Partner an der Spitze der Schweizer Überbewertungsrisiken bei Einfamilienhäusern. Die Preise liegen dort rund 16 Prozent über dem Fundamentalwert, doch der kleine Markt macht die Warnung anfällig für starke

Mehr Bewilligungen, doch der Mietdruck bleibt
Rund 52’000 neu bewilligte Wohnungen markieren in der Schweiz zwar eine statistische Wende. Auf dem Mietmarkt kommt sie aber kaum an. Gebaut wird vor allem ausserhalb der grössten Engpassregionen, während Umbauten Kapazitäten binden und Angebotsmieten weiter

US Hypothekenoffensive drückt aufs Gaspedal
750 Mio. Dollar bis 2035, 500’000 zusätzliche Eigentümerhaushalte und mehr als 40 Prozent mehr Hypothekenvolumen. Die grösste US-Bank setzt im schwachen US-Wohnungsmarkt auf eine aggressive Ausweitung der Finanzierung und macht damit ausgerechnet in einem teuren Zinsumfeld den Zugang zu


Achtjahreshoch bei Bewilligungen, Nullwirkung bei Mieten
Kräne drehen sich wieder häufiger über Schweizer Baustellen. So viele neue Wohnungen wie zuletzt vor acht Jahren wurden im vergangenen Jahr bewilligt. Wer nun auf sinkende Mieten hofft, dürfte enttäuscht werden. Der Aufschwung beim Bauen reicht schlicht nicht aus, um die aufgestaute Nachfrage

Wenn Ökologie zur Rendite wird
Nachhaltiges Bauen gilt oft als teure Kür, nicht als kluge Rechnung. Eine neue Studie am Beispiel des Campus-Parkhauses von Empa und Eawag zeigt das Gegenteil. Wer heute in Flexibilität investiert, spart morgen Millionen. Der Beweis liegt in einem unscheinbaren Holzbau in

Lengnau legt Projekt für 24 Alterswohnungen auf
An der Landstrasse in Lengnau liegt ein Baugesuch für 24 hindernisfreie Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren vor. Das Vorhaben der Genossenschaft Mühlihalde soll eine Lücke zwischen dem Wohnen zu Hause und einem späteren Heimeintritt schliessen, ein Baustart ist jedoch weiterhin

Brienz ringt um den Wegzug auf Zeit
Zehn Einsprachen bremsen in Brienz/Brinzauls das Projekt zur präventiven Umsiedlung. Dabei hat die Gemeinde Albula/Alvra den Kredit von 82,56 Millionen Franken erst am 10. Juli 2026 deutlich bewilligt. Für Eigentümer steht damit nicht nur die Finanzierung, sondern auch der Bewertungsmechanismus

Günstige Ferienwohnungen bleiben in den Alpen rar
Evolène und Goms führen 2026 die günstigsten analysierten Alpendestinationen an. Laut UBS liegen dort die Preise für Ferienwohnungen bei 6’600 und 6’700 Franken pro Quadratmeter. Gleichzeitig stiegen die Preise für alpine Zweitwohnungen 2025 schweizweit weiter, was günstige Lagen knapper

Hypozinsen ziehen im Juli wieder an
In der Schweiz haben sich publizierte Hypothekar-Richtsätze seit Anfang Juli 2026 über alle gängigen Laufzeiten nach oben bewegt. Für Eigentümer und Käufer verteuern sich damit Neuabschlüsse, auch wenn die Effektivzinsen unter den Frühjahreshochs bleiben und Banken unter Margendruck

Bern sichert Kredite für bezahlbare Wohnungen
National- und Ständerat haben die wichtigsten Bundesinstrumente für den gemeinnützigen Wohnungsbau bis in die frühen 2030er-Jahre abgesichert. Bewilligt sind 150 Millionen Franken für den Fonds de Roulement sowie Bürgschaften von 1,92 Milliarden Franken für

Viererfeld hebt die Hürde für Genossenschaftswohnungen
Auf dem Berner Viererfeld steigen die Eintrittskosten für eine Genossenschaftswohnung markant. Nach dem Beschluss vom 1. Juni 2026 klettert die Mindestbeteiligung auf 2’000 Franken, hinzu kommen je nach Wohnungsgrösse Anteilscheine von gegen 40’000 Franken. Das verschärft den Zielkonflikt

Aargau kann höhere Eigenmietwerte nicht stoppen
Im Aargau bleibt die Erhöhung der Eigenmietwerte in Kraft. Ein externes Rechtsgutachten stützt die Linie des Regierungsrats und schliesst ein Einfrieren oder eine rückwirkende Korrektur aus. Für Eigentümer verlagert sich die Debatte damit von der Bewertung zur Frage möglicher

Logistikflächen treiben den Gewerbebau
Zwischen dem zweiten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4,4 Milliarden Franken erteilt. Die Nachfrage bleibt hoch, obwohl freie Flächen knapp sind und Bewilligungsverfahren den Neubau

Lex Koller entzweit Wohnpolitik und Kapitalmarkt
Der Bundesrat hat am 15. April 2026 die Vernehmlassung zur Verschärfung der Lex Koller eröffnet. Der Entwurf greift bei Hauptwohnungen von Drittstaatsangehörigen, Ferienwohnungen, Gewerbeliegenschaften und kotierten Wohnimmobiliengesellschaften ein und löst damit Streit über Wohnraumschutz,

Wohnhäuser tragen den Markt, Altbestände geraten unter Druck
Schweizer Wohnimmobilien bleiben 2026 der bevorzugte Stabilitätsanker vieler institutioneller Portfolios. Gleichzeitig verschieben ESG-Vorgaben, Sanierungslasten und Lagequalität die Bewertung stärker als früher, vor allem bei älteren Büro- und

Zürich kippt die alte Regel zu Miete und Kauf
Im Kanton Zürich ist Wohneigentum im zweiten Quartal 2026 nochmals teurer geworden. Gleichzeitig sinken Bestandsmieten leicht. Damit lohnt sich Kaufen nicht mehr automatisch. Wer lange in derselben Wohnung bleibt, fährt oft günstiger. Wer umziehen muss, steht vor einer anderen

Wie der Bund am eigenen Mietvertrag scheiterte
Rot-weisse Fahne, Hafenblick, direkter Zugang zum Wasser. Das «Swiss House» am Pier 17 in San Francisco war jahrelang die Visitenkarte der Schweiz im Silicon Valley. Jetzt ist Schluss. Der Bund musste den Standort räumen und lässt fast neun Millionen Franken zurück, ohne einen einzigen Rappen

Winterthur wehrt sich gegen den Richtplan 2040
Ein Planungsinstrument, das über 100 politische Zielsetzungen festschreibt. Ein Referendumskomitee, das von einem politischen Korsett spricht. Winterthur entscheidet am 29. November 2026 an der Urne, wie viel Freiraum die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre behalten soll. Das Referendum gegen
