

Zürich treibt den Markt für Eigentumswohnungen
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien steigen in der Schweiz weiter, doch das Bild wird ungleicher. Im Juni 2026 legten Eigentumswohnungen landesweit um 4,5 Prozent zum Vorjahr zu. Besonders stark zog die Region Zürich an, während Einfamilienhäuser regional bereits Rückgänge


Deutschlands Mietmarkt enteilt den Einkommen
In deutschen Grossstädten steigen Angebotsmieten seit 2023 deutlich schneller als die Reallöhne. Gleichzeitig fiel der Wohnungsbau 2025 auf 206’600 Fertigstellungen zurück. Für Projektentwickler, Investoren und Städte verschärft sich damit der Druck auf bezahlbaren

350 Wohnungen, ein Hochhaus, eine Backstube
In Schlieren entsteht auf dem ehemaligen Industrieareal ein Quartier, das zeigt, wie urbanes Leben in der Schweiz künftig aussehen kann. Zwei Projekte derselben Eigentümerin setzen dabei gegensätzliche Akzente, die sich perfekt ergänzen. Auf der einen Seite Holz, Brot und Gemeinschaft. Auf der



Habeck stärkt Urban Partners in Deutschland
Robert Habeck wechselt per 1. August 2026 zu Urban Partners. Für den dänischen Stadtentwicklungsinvestor ist das mehr als eine Personalie: Das Unternehmen baut seine Deutschland-Präsenz aus und verknüpft bezahlbaren Wohnraum, Brachflächenentwicklung und institutionelles Kapital



Zürich will Umbauten an Schutzobjekten erleichtern
Der Zürcher Regierungsrat greift tief in ein empfindliches System ein. Geschützte Gebäude sollen künftig leichter umgebaut werden dürfen, Bürgerliche feiern, der Heimatschutz warnt. Zwischen historischem Erbe und modernem Wohnbedürfnis entsteht ein neuer Spannungsraum, der die ganze Region

Wer mehr wohnt, zahlt weniger
Gleiche Wohnung, gleiche Quadratmeter, komplett anderer Preis. Eine Luzerner Wohnbaugenossenschaft dreht das klassische Mietsystem um und belohnt grosse Haushalte statt kleine Portemonnaies. Die Idee klingt simpel, trifft aber einen Nerv, der den ganzen Schweizer Wohnungsmarkt

Die Stadt, die sich selbst blockiert
Eine der renommiertesten Raumplanerinnen der Schweiz nimmt ihre eigene Heimatstadt ins Visier. Sibylle Wälty von der ETH Zürich wirft Baden vor, viel zu zurückhaltend zu bauen, während die Stadt eigentlich doppelt so vielen Menschen Platz bieten könnte. Ihr Fazit fällt deutlich aus, die neue

Sechs Forderungen gegen die Wohnungsnot
Der Schweizer Mietwohnungsmarkt steckt fest. Immer mehr Menschen finden keine passende Wohnung, während andere in Wohnungen verbleiben, die längst nicht mehr zu ihrer Lebenssituation passen. Die «Schweizer Allianz für Wohnraum» fordert deshalb einen klaren Kurswechsel, weg von Subventionen,


54 Millionen für ein Alter mit Würde
Mit einem Volks-Ja von 76,6 Prozent und einem Baukredit von 44,3 Millionen Franken baut die Stadt ihr Alterszentrum komplett neu. Wo früher das veraltete Sandbühl stand, entsteht bis 2028 ein Gebäude, das Wohnen, Pflege und Stadtleben miteinander verknüpft. Ein Projekt, das Massstäbe setzt und

Ersatzneubau verbindet Wohnen, Gewerbe und Stadtraumaufwertung
In Rapperswil-Jona soll der Ersatz des leerstehenden Zentrums an der Unteren Bahnhofstrasse nicht nur 77 Wohnungen und neue Ladenflächen bringen. Das Projekt greift auch in den Strassenraum ein, entschärft eine heikle Kurve und setzt bei der Vermietung auf autoarmes





Aarau legt Wohnprojekt beim Sauerländerhaus auf
An der Aarauer Laurenzenvorstadt liegt das Baugesuch für eine neue Arealüberbauung auf. Geplant sind 38 Wohnungen, zwei Gewerbeflächen und ein autofreies Freiraumkonzept. Das Projekt zeigt, wie Nachverdichtung im sensiblen historischen Umfeld konkret werden


Basel schärft Vorgaben für günstige Arealwohnungen
Auf grossen Transformationsarealen in Basel-Stadt muss künftig ein Drittel der Wohnfläche dauerhaft in Kostenmiete angeboten werden. Die Regierung legt damit den Vollzug des Gegenvorschlags zu «Basel baut Zukunft» fest und verschiebt Pflichten früher ins

Freeze the Rent, ein Befehl der die Welt aufhorchen lässt
New York ist teuer, rücksichtslos und notorisch unerschwingliche. Jetzt macht sein neuer Bürgermeister ernst. Für knapp eine Million Wohnungen gilt ab Oktober 2026 null Prozent Mieterhöhung. Ein politisches Erdbeben und ein Signal, das weit über den Hudson

Holz geht in die Höhe und verändert alles
Jahrzehnte lang war Holz das Material für Einfamilienhäuser und Ferienchalet. Diese Zeit ist vorbei. In Regensdorf ragt ein 75 Meter hoher Wohnturm aus Buche und Beton in den Himmel. Am Flughafen Zürich soll ab 2030 ein Terminalgebäude aus Holz entstehen, das für seine Grösse weltweit

Sechs Milliarden Franken und der Markt dreht durch
Zürich will bezahlbaren Wohnraum schaffen und treibt dabei die Preise in die Höhe. Wie das geht? Ganz einfach, wenn die öffentliche Hand mit Steuergeldern mitbietet und privaten Genossenschaften den Schnauf abdrückt. Die NZZ hat diesen Widerspruch aufgedeckt. Er ist


