
Altbauten geraten in Bern unter Sanierungsdruck
Bern treibt die Debatte um eine Sanierungspflicht für ineffiziente Altbauten voran. Der Bundesrat hat am 2. September 2026 einen Bericht gutgeheissen, der über kantonale Energiegesetze verbindliche Fristen bis GEAK-Klasse D skizziert. Ob daraus mehr als ein Konzept wird, hängt aber am

Ab 2027 wird Heizen anders geplant
Die Wärmepumpe gilt als Schlüssel der Energiewende. Doch ab 2027 entscheidet nicht nur ihre Effizienz über die Zukunftsfähigkeit einer Anlage. Auch das Kältemittel rückt ins Zentrum. Neue Schweizer Vorschriften schränken klimawirksame Stoffe weiter ein und verändern damit Planung, Beratung

Morgen trifft sich die Elektrobranche
Morgen Mittwoch öffnet die ineltec 2026 in der Messe Zürich ihre Tore. Zwei Tage lang wird sie zum kompakten Treffpunkt für die Schweizer Elektrobranche. 209 Aussteller zeigen, wie Elektrotechnik, Energie, Licht, Mobilität und Digitalisierung im Gebäude zusammenwachsen. Der Fokus liegt auf

Zehn Jahre, die das Limmattal verändern
Die Strassen stehen unter Wasser, der Asphalt glüht, die Kanalisation ist am Limit. Was nach Ausnahmezustand klingt, wird zur Normalität, wenn nichts passiert. Das Wasserforschungsinstitut Eawag und der Abwasserverband Limeco bauen gemeinsam ein Reallabor auf, das zeigen soll, wie eine ganze

Locarno ordnet 70 Gebäude digital neu
Locarno zieht den kommunalen Gebäudepark auf eine digitale Datenbasis um. Mehr als 70 Liegenschaften sollen so nach Zustand, Energiebedarf und Investitionsdruck vergleichbar werden. Für Sanierungen und Budgets verschiebt sich damit der Blick von Einzelentscheiden zu einer laufenden

Beleuchtung: Der Defekt ist der schlechteste Zeitpunkt für eine Investitionsentscheidung
Für Stromeffizienzmassnahmen stellt der Bund jährlich bis zu 70 Millionen Franken bereit – 2025 wurde nur gut ein Drittel davon abgerufen. Der Grund ist selten fehlendes Interesse. Er liegt darin, dass die meisten Eigentümerschaften und Bewirtschafter ihre Beleuchtung erst anfassen, wenn sie


636 Millionen drücken die Sanierung voran
Der Bund und die Kantone haben 2025 insgesamt 636,4 Millionen Franken für energetische Gebäudemassnahmen gebunden. Der Schub kommt nicht nur aus dem bestehenden Gebäudeprogramm, sondern auch aus dem neuen Impulsprogramm, das vor allem grössere Heizungsersatzprojekte und die Gebäudehülle


Luzern ringt um seine Dächer
Ein saniertes Dach ist mehr als eine neue Hülle. Es ist ein Entscheid über Energie, Eigentum und den künftigen Wert einer Liegenschaft. Im Kanton Luzern wird genau dieser Moment zur politischen Konfliktzone. Kaum ist die Solarpflicht in Kraft, verlangt eine Motion ihre Abschaffung bei

Beton bekommt einen Ausweg
Zement trägt Städte, Brücken und Gebäude. Zugleich zählt seine Herstellung zu den grössten industriellen CO₂-Quellen weltweit. Der Engpass liegt tief im Brennprozess und lässt sich mit grünem Strom allein kaum auflösen. Eine neue Pilotanlage von Holcim Deutschland zeigt nun einen

Die Fassade wird zum Kraftwerk
Eine Glasfassade schützt, öffnet Räume und bringt Tageslicht. Bisher blieb sie energetisch meist passiv. Nun zeigen semitransparente organische PV-Module, dass sie künftig auch Strom erzeugen kann. Der entscheidende Schritt liegt nicht allein in der Zelle, sondern in einem Verfahren, das den

Buchs verschärft die Regeln fürs eigene Bauen
Buchs zieht die Standards bei städtischen Neubauten und Sanierungen an. Der neue Gebäudestandard 2025 gilt behördenverbindlich für eigene Liegenschaften und greift darüber hinaus auch bei Arealüberbauungen, Sondernutzungsplänen sowie bei Landverkäufen und Baurechtsabgaben der

Zeiningen öffnet das Tor zum Salzfeld
In Zeiningen liegt der kantonale Nutzungsplan für das Salzabbaugebiet Nordfeld seit dem 18. August 2026 öffentlich auf. Bis zum 16. September können Betroffene Einwendungen einreichen. Damit rückt ein grundeigentümerverbindlicher Planungsschritt für Bohrplätze, Leitungen und weitere Anlagen

Wärmepumpe oder Netz entscheidet der Ort
Die Debatte über die Heizung der Zukunft wird oft ideologisch geführt. Die kommunalen Wärmepläne in Deutschland zeichnen nun ein deutlich nüchterneres Bild. Wärmepumpen und Wärmenetze sollen bis 2045 zusammen knapp vier Fünftel des Wärmebedarfs decken. Der Ausstieg aus Erdgas und Heizöl

Zement kann plötzlich CO₂ schlucken
Zement ist einer der grossen Klimatreiber der Welt. Doch ausgerechnet die Branche mit dem schweren CO₂-Rucksack könnte künftig helfen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu holen. Forschende der ETH Zürich zeigen, wie sich Zementwerke mit Direct Air Capture koppeln lassen. Der Ansatz könnte die

Der Eigenmietwert ist weg, der Streit bleibt
Der Eigenmietwert verschwindet. Doch in Zürich beginnt damit erst der nächste Konflikt. Im Zentrum stehen Wärmepumpen, Solardächer und gedämmte Fassaden. Der Kanton muss entscheiden, ob er klimafreundliche Sanierungen weiterhin steuerlich belohnt oder den Weg über Förderbeiträge


Bern senkt Stromkosten und testet neue Lastlenkung
Für Haushalte in der BKW-Grundversorgung wird Strom 2027 erneut günstiger. Bei 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch sinkt die Rechnung laut Unternehmen um rund 95 Franken pro Jahr. Gleichzeitig startet ein freiwilliger Netztarif mit Rabatten an sonnigen Nachmittagen und macht Stromnutzung

Ein Parkplatz wird politisch
Ein Elektroauto steht die meiste Zeit still. Genau dann sollte es laden können, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Doch für viele Mieter und Stockwerkeigentümer endet dieser einfache Gedanke in der Garage. Der Bundesrat will das nun ändern und löst damit einen Konflikt aus, der weit über die


Minergie, aber trotzdem zu heiss
Ein gutes Energielabel sollte vor Sommerhitze schützen, nicht davor kapitulieren. Immer mehr Bewohner von Minergiegebäuden klagen darüber, dass ihre Wohnungen sich trotz strenger Vorgaben auf 28 bis 29 Grad aufheizen. Der Verein Minergie reagiert nun mit einer möglichen Verschärfung der

Das Limmattal baut seine Zukunft
Sechs Jahre Dialog, zwei Weissbücher, ein Architekturwettbewerb mit sechs Teams und jetzt liegt der Gestaltungsplan auf dem Tisch. Das Limmattaler Energiezentrum LEZ ist kein Versprechen mehr. Es ist ein Projekt, das Dietikon und das Limmattal auf Generationen prägen wird. Wer die Infrastruktur

Gebäude drücken den CO₂-Ausstoss weiter
Die Schweiz hat 2025 beim CO₂ erneut reduziert. Besonders stark sank der Ausstoss aus Brennstoffen um rund 5 Prozent. Für die Immobilienbranche ist das ein konkretes Signal, weil effizientere Gebäude und mehr erneuerbare Heizsysteme den Rückgang laut Bund massgeblich getragen


Genfer Regien pochen auf sichere Regeln
Die USPI Genf verbindet ihren Jahresbericht 2025 mit einer klaren Forderung an Politik und Verwaltung. Der Verband verweist auf 320'000 verwaltete Objekte, 650 Mio. Franken Bauinvestitionen und mehr Druck bei Sanierungen, Neubau und Bewirtschaftung im engen Genfer

Genf bündelt 1,25 Milliarden für 300 Sanierungen
Der Kanton Genf will bis 2038 rund 300 besonders energieintensive Staatsgebäude erneuern. Das Programm bündelt 1,25 Milliarden Franken auf jene Objekte, die den grössten Teil der gebäudebedingten Emissionen verursachen und erhöht damit den Sanierungsdruck im öffentlichen

Kloten startet teuerste Schluefweg-Sanierung
Am Schluefweg in Kloten beginnen im Sommer 2026 die ersten Arbeiten für die Erneuerung von Hallenbad, Energiezentrale und Nebenbauten. Das öffentliche Vorhaben mit rund 133 Millionen Franken wird etappiert umgesetzt und bindet den Standort über Jahre an einen komplexen Umbau im laufenden

661 Gebäude, ein Weckruf und 150 Millionen Franken
Der Kanton Freiburg besitzt 661 Gebäude. Viele davon sind marode, viele sind Energieschleudern und ohne Eingriff wird sich die Lage in wenigen Jahren drastisch verschlechtern. Der Grosse Rat hat mit 81 zu 4 Stimmen einen Rahmenkredit von 150 Millionen Franken bewilligt, um den Rückstand

Laderecht setzt Wohnhäuser unter Umbaudruck
Der Bundesrat will Mietenden und Stockwerkeigentümern in Wohnliegenschaften einen Anspruch auf die Grundinstallation für E-Ladestationen geben. Für Eigentümer und Verwaltungen würde das den Ausbau von Parkierungsanlagen, Lastmanagement und Kostenverteilung deutlich näher an den Alltag