

Genfer Regien pochen auf sichere Regeln
Die USPI Genf verbindet ihren Jahresbericht 2025 mit einer klaren Forderung an Politik und Verwaltung. Der Verband verweist auf 320'000 verwaltete Objekte, 650 Mio. Franken Bauinvestitionen und mehr Druck bei Sanierungen, Neubau und Bewirtschaftung im engen Genfer

Genf bündelt 1,25 Milliarden für 300 Sanierungen
Der Kanton Genf will bis 2038 rund 300 besonders energieintensive Staatsgebäude erneuern. Das Programm bündelt 1,25 Milliarden Franken auf jene Objekte, die den grössten Teil der gebäudebedingten Emissionen verursachen und erhöht damit den Sanierungsdruck im öffentlichen

Kloten startet teuerste Schluefweg-Sanierung
Am Schluefweg in Kloten beginnen im Sommer 2026 die ersten Arbeiten für die Erneuerung von Hallenbad, Energiezentrale und Nebenbauten. Das öffentliche Vorhaben mit rund 133 Millionen Franken wird etappiert umgesetzt und bindet den Standort über Jahre an einen komplexen Umbau im laufenden

661 Gebäude, ein Weckruf und 150 Millionen Franken
Der Kanton Freiburg besitzt 661 Gebäude. Viele davon sind marode, viele sind Energieschleudern und ohne Eingriff wird sich die Lage in wenigen Jahren drastisch verschlechtern. Der Grosse Rat hat mit 81 zu 4 Stimmen einen Rahmenkredit von 150 Millionen Franken bewilligt, um den Rückstand

Laderecht setzt Wohnhäuser unter Umbaudruck
Der Bundesrat will Mietenden und Stockwerkeigentümern in Wohnliegenschaften einen Anspruch auf die Grundinstallation für E-Ladestationen geben. Für Eigentümer und Verwaltungen würde das den Ausbau von Parkierungsanlagen, Lastmanagement und Kostenverteilung deutlich näher an den Alltag

Der Bundesrat dreht die Solarlogik um
Ab dem 1. Januar 2027 gilt in der Schweiz eine neue Vergütungslogik für eingespeisten Solarstrom. Was der Bundesrat im Mai 2026 beschlossen hat, verändert die Spielregeln für tausende PV-Betreiber grundlegend. Wer bisher einfach produziert und eingespeist hat, muss künftig mitdenken, sonst

Grossbatteriespeicher soll Netzstabilität und Energiewende stärken
Die BKW AG hat für ihre geplante Grossbatterieanlage in Mühleberg eine Grundsatzvereinbarung mit Swissgrid für eine Netzanschlusskapazität von 400 Megawatt abgeschlossen. Die Anlage auf der Fläche des stillgelegten Kernkraftwerks soll 2030 in Betrieb genommen

Tiefengeothermie gewinnt neue Unterstützung aus der Energiewirtschaft
Die AEW Energie AG beteiligt sich an der Geo-Energie Jura SA und stärkt damit das Tiefengeothermie-Pilotprojekt im jurassischen Haute-Sorne. Mit ihrem Einstieg ergänzt sie die bisherigen Ankeraktionäre EBL, ewb und ewz sowie die beteiligte Geo-Energie

Luzern treibt Fernwärmenetz mit See-Energie voran
Die Stadt Luzern und der Energieversorger ewl haben einen Konzessionsvertrag zum Ausbau eines Fernwärmenetzes geschlossen. Mit erneuerbarer Energie aus dem Vierwaldstättersee soll die Wärmeversorgung der Stadt vorangetrieben werden. Luzern will bis 2040 nur noch mit erneuerbarer Energie

Die Schweiz reguliert Datencenter
Datencenter sind die unsichtbare Infrastruktur der digitalen Wirtschaft. In der Schweiz boomen sie, doch ihr Hunger nach Strom, Wasser und Bauland wächst schneller als die Regulierung. Schaffhausen hat jetzt als einer der ersten Kantone klare Grenzen gezogen. Und er dürfte nicht der letzte

Innovation verbessert Luftqualität und Hygiene in Grossküchen
Ginox Swiss Kitchen hat ein europäisches Patent für seinen neuen Doppel-Lippen-Lufteinlass erhalten, eine Innovation, die in die Dunstabzugshaube PerformAir integriert ist. Diese Technologie zielt darauf ab, in Grossküchen die Fettabsaugung, die Luftansaugung und die Hygiene zu

Bundesrat sieht Spielraum für längeren Betrieb der Kernkraftwerke
Die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt auf 80 Jahre ist technisch möglich und in den wahrscheinlichsten Fällen auch wirtschaftlich. Das zeigt ein Bericht, den der Bundesrat verabschiedet hat. Die Nachrüstung würde 0,7 bis 1,2 Milliarden Franken


Erneuerbarer Treibstoff erreicht die Baustelle
Das Cleantech-Unternehmen Synhelion hat zum ersten Mal einen Bagger mit seinem erneuerbaren Diesel betankt. Die schwere Baumaschine der Eberhard Bau AG ist auf der Baustelle des Brüttener Tunnels bei Bassersdorf ZH im Einsatz und funktioniert dort den Angaben zufolge

Winterthur stärkt Versorgungssicherheit mit neuen Energielösungen
Das Stadtwerk Winterthur hat im Geschäftsjahr 2025 mit 36 Millionen Franken rund 10 Millionen Franken mehr als im Vorjahr erwirtschaftet. Begründet wird dies durch niedrige Temperaturen und eine günstige Energiebeschaffung. Derweil kommt der Ausbau erneuerbarer Energien

Wenn das Dach des Autos zum Kraftwerk wird
Ein Elektroauto, das sich grösstenteils selbst mit Strom versorgt, klingt nach Zukunftsmusik. Doch ein europäisches Forschungsprojekt liefert nun handfeste Zahlen. Solarzellen, direkt in Fahrzeuge integriert, könnten den Strombedarf ganzer Flotten dramatisch senken und gleichzeitig die Netze

Deutliche Mehrheit akzeptiert Windparks
Drei Viertel der St.Galler Bevölkerung würde einem Windpark auf dem Stadtgebiet zustimmen. Das zeigt eine Studie der Universität St.Gallen. Die Gegner lehnen ihn aber deutlich emotionaler ab, als die Befürworter zustimmen. Die Herkunft der Windräder aus Europa würde die Akzeptanz


Elektrolyse neu gedacht
Grüner Wasserstoff gilt als Schlüssel der Energiewende, bleibt aber in der Herstellung teuer. Vor allem die Materialien in den Elektrolyseuren treiben die Kosten in die Höhe. Forschende der Empa entwickeln Beschichtungen, die Edelmetalle ersetzen, Korrosion stoppen und sich in der Industrie

Die Ebene, die dem Tessin den Takt vorgibt
Zwischen Bellinzona und Locarno vereint die Magadinoebene Moorlandschaft, Bahntrassen, Hochspannungsleitungen und Landwirtschaft auf engstem Raum. Bund und Kanton haben im August 2025 einen koordinierten Infrastrukturplan vorgelegt, der zeigt, wie Energieversorgung und Landschaftsschutz gemeinsam

Energieversorger investiert in erneuerbare Wärme und Netzinfrastruktur
ewl energie wasser luzern hat 2025 einen Gewinn von 38 Millionen Franken erzielt. Niedrigere Energiepreise und geringerer Absatz von Erdgas drückten zwar den Gesamtertrag um 3,8 Prozent auf 374 Millionen Franken. Aber der Umsatz im Geschäftsfeld Wärme stieg deutlich um 14

Regionale Metzgerei setzt auf Nachhaltigkeit und kurze Transportwege
Das Metzgerhuus verarbeitet ein knappes Jahr nach seiner Eröffnung bereits rund 30 Rinder, 30 Kälber, 70 Schweine und 20 Schafe pro Woche. Damit hat die Kleinmetzgerei bereits fast ihre volle Kapazität erreicht. Die Tiere stammen von über 300 Betrieben aus dem

Studie zeigt hohe regionale Wertschöpfung durch Energieunternehmen
Die Zürcher Hanser Consulting AG bestätigt, dass der Bündner Energieversorger Repower mehr Wertschöpfung für den Kanton erreicht als ausserkantonale Energieunternehmen. Die von Repower in Auftrag gegebene Studie soll als Diskussionsgrundlage für die künftige Wasserkraftstrategie

Das Netz wird zum Nadelöhr der Schweiz
Die Schweiz baut Kraftwerke. Doch der Strom kommt oft nicht schnell genug dorthin, wo er gebraucht wird. Das eigentliche Nadelöhr liegt im Netz. Jetzt setzt die Energiekommission des Ständerates ein deutliches Signal. Wer die Energiewende ernst meint, muss Leitungen schneller erneuern, ausbauen

Eigentümerwechsel soll Wachstum im Geothermiemarkt beschleunigen
Die Investmentgesellschaft Dundee AG aus Alpnach hat mit sofortiger Wirkung die Bohrfix Erdsonden AG übernommen. Hans Rosenberger präsidiert neu den Verwaltungsrat der Bohrfix Erdsonden AG, die operative Führung des Unternehmens geht an Sascha

Übernahme stärkt Position im europäischen Energiemarkt
Die BKW stärkt mit der Übernahme von Volterres SAS ihre Position auf dem französischen Energiemarkt. Die Transaktion dient einer verstärkten Positionierung auf dem französischen Energiemarkt, der ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie Solutions 2030

Führungswechsel im Energiebereich eines grossen Versorgers
Die Vertina Anlagestiftung investiert im ersten Quartal 2026 frisches Kapital in vier Neubauprojekte. Mit deren Fertigstellung wird der Gesamtportfoliowert der Anlagegruppe Vertina Wohnen innerhalb eines Quartals von 219 Millionen auf 350 Millionen Franken

Elektrobus markiert neuen Abschnitt im regionalen Verkehr
Die STI Bus AG hat ihren ersten Elektrobus in Betrieb genommen. Er ist in Grindelwald im Einsatz. Dort werden bis Ende Jahr drei weitere Elektrobusse folgen, in Thun weitere zwei. Bis 2036 soll die gesamte STI-Flotte mit über 100 Linienfahrzeugen elektrifiziert
