
Das Limmattal – Zwischen Zürich und Zukunft
Der 109. immoTable Limmattal zog am 18. Juni 2026 rund 190 Immobilien- und Standortfachleute in den StartUp Space nach Schlieren. Die Leitfrage des Nachmittags war so einfach wie komplex. Hat das Limmattal das Zeug zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum oder bleibt es auf Dauer im


Früher Abriss treibt den Bauschuttberg weiter hoch
Niederweningen zeigt ein wachsendes Problem. Wohnhäuser aus den 1980er-Jahren sollen verschwinden, obwohl Fachleute genau dort oft noch grosses Sanierungspotenzial sehen. Der ökologische Preis ist hoch, denn Neubauten holen ihre graue Energie laut ZHAW erst nach rund 50 Jahren wieder

Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen
Der 108. immoTable Ticino in Savosa zeigte, wie stark sich der Wirtschaftsraum Ticino im Spannungsfeld von Energie, Wohnen und Investitionen verändert. Diskutiert wurden neue Energiekonzepte für Immobilien, die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums sowie die Frage, wie das Tessin für Investoren

Basel kippt eine Rampe ins Wasser
Auf dem Dreispitz ist der Baustart erfolgt, und damit wird aus stillgelegter Bahninfrastruktur ein 170 Meter langes Naturbad. Der Gleispool kostet 8,8 Mio. Franken, soll im Sommer 2027 öffnen und markiert einen sichtbaren Eingriff in die Umnutzung des rund 50 Hektar grossen

Das Limmattal macht Zürich das Wohnen vor
Wer in Zürich eine Wohnung sucht, merkt es schnell, zu wenig Angebot, zu hohe Preise, zu viel Frust. Ein paar Kilometer limmatabwärts, in Spreitenbach, füllt sich die neue Megasiedlung Tivoli Garten rasant. 445 Wohnungen, 200 Millionen Franken Investition, über 90 Prozent vermietet noch vor dem

Gesundheitsimmobilien lassen kaum mehr Aktien los
Nur knapp die Hälfte der Mehrzuteilungsoption wurde nach dem Börsenstart des Gesundheitsimmobilienspezialisten gezogen. Das erhöht den Streubesitz zwar auf 28,8 Prozent und das Platzierungsvolumen auf 238,3 Mio. Franken, an der dominanten Stellung der Ankeraktionäre ändert sich aber fast

Deutschlands Immobilienpreise verlieren abrupt Kraft
Deutschlands Immobilienmarkt bremst im zweiten Quartal 2026 deutlich ab. Kaufpreise steigen nur noch minimal, Wohnimmobilien verlieren an Tempo und bei Büros drehen die Werte erneut ins Minus. Für Investoren, Entwickler und Finanzierer verschärft das die Unsicherheit im wichtigsten Nachbarmarkt

Frauenfeld zieht die Innenstadt auf links
Sechs Strassenabschnitte in der Frauenfelder Innenstadt gehen in die öffentliche Auflage. Der 2022 bewilligte Rahmenkredit von 11,3 Millionen Franken hält, doch der Umbau läuft gestaffelt bis mindestens 2030 und greift tief in Verkehr, Freiraum und Aufenthaltsqualität


PropTech fällt hart auf dem Boden der Realität auf
Die grosse Disruption bleibt aus. Im PropTech-Markt setzen sich laut aktuellen Branchenbeobachtungen weniger die lautesten Wachstumsversprechen durch als Lösungen, die Prozesse wirklich vereinfachen, Kosten drücken und sich ohne Bruch in bestehende Abläufe

Berns Wohnungsmarkt bleibt extrem eng
351 leer stehende Wohnungen reichen in Bern weiter nicht einmal für einen minimalen Puffer. Per 1. Juni 2026 verharrte die Leerwohnungsziffer bei 0,44 Prozent, obwohl der Wohnungsbestand bis Ende 2025 auf 79’797 Einheiten gestiegen war und Neubauten bereits vollständig absorbiert

Baden bremst 20 Wohnungen mit spätem Schutzantrag
Auf dem Demuth-Areal in der Badener Oberstadt liegt ein Wohnprojekt der städtischen Wohnbaustiftung plötzlich auf Eis. Der Stadtrat hat für die alte Schlosserei die Unterschutzstellung beim Kanton beantragt und damit nach jahrelanger Planung ein Vorhaben mit 20 Wohnungen und hohen Vorleistungen

Bern senkt Stromkosten und testet neue Lastlenkung
Für Haushalte in der BKW-Grundversorgung wird Strom 2027 erneut günstiger. Bei 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch sinkt die Rechnung laut Unternehmen um rund 95 Franken pro Jahr. Gleichzeitig startet ein freiwilliger Netztarif mit Rabatten an sonnigen Nachmittagen und macht Stromnutzung

The Gateway Spreitenbach nimmt Gestalt an
Im Kreuzäcker in Spreitenbach passiert gerade etwas, das lange undenkbar schien. Auf einem Areal, das jahrelang durch Planungszonen blockiert war, wächst ein Gewerbehaus in die Höhe. 40 Millionen Franken, 6'000 Quadratmeter, ein klares Bekenntnis zur Region. The Gateway Spreitenbach ist mehr als

Ein Parkplatz wird politisch
Ein Elektroauto steht die meiste Zeit still. Genau dann sollte es laden können, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Doch für viele Mieter und Stockwerkeigentümer endet dieser einfache Gedanke in der Garage. Der Bundesrat will das nun ändern und löst damit einen Konflikt aus, der weit über die



Wer besitzt das Wissen im Unternehmen
Künstliche Intelligenz ist in den Arbeitsalltag eingezogen. Sie fasst Dokumente zusammen, beantwortet Anfragen und beschleunigt Prozesse. Je nützlicher KI wird, desto wichtiger die Frage, wer behält die Kontrolle über die Daten, das Wissen und die Entscheidungen im

Hypozinsdruck bremst den Kaufrausch nur kurz
Schweizer Wohneigentum verteuert sich im Juli 2026 weiter, aber deutlich langsamer. Eigentumswohnungen legen im Monatsvergleich noch um 0,3 Prozent zu, Einfamilienhäuser nur um 0,1 Prozent. Gleichzeitig zogen Festhypotheken bis zum 25. Juli spürbar an und verschärften die



Genfer Umweltlabels verlieren auf der Baustelle Schärfe
In Genf tragen neue Quartiere und Gebäude immer öfter grüne Zertifikate. Doch genau dort, wo Materialien verbaut und Emissionen ausgelöst werden, bleibt die Kontrolle dünn. Das erhöht den Druck auf Bauherrschaften, Planer und Behörden, Umweltversprechen endlich bis zur Bauabnahme belastbar

Innerrhoden zahlt den höchsten Hausaufschlag
Appenzell Innerrhoden steht laut einer aktuellen Auswertung von Wüest Partner an der Spitze der Schweizer Überbewertungsrisiken bei Einfamilienhäusern. Die Preise liegen dort rund 16 Prozent über dem Fundamentalwert, doch der kleine Markt macht die Warnung anfällig für starke


























