
Das Limmattal – Zwischen Zürich und Zukunft
Der 109. immoTable Limmattal zog am 18. Juni 2026 rund 190 Immobilien- und Standortfachleute in den StartUp Space nach Schlieren. Die Leitfrage des Nachmittags war so einfach wie komplex. Hat das Limmattal das Zeug zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum oder bleibt es auf Dauer im

Baukultur als Innovationsmotor
Ein Campus ist keine Vitrine. Er ist eine Maschine für Wissen, Forschung und Begegnung. Gerade deshalb ist der neue Denkmalschutz für die erste Bauetappe der EPFL in Lausanne bemerkenswert. Er sichert nicht nur Beton, Raster und Räume, sondern schafft ein Verfahren, das Erneuerung möglich

Die Fassade wird zum Kraftwerk
Eine Glasfassade schützt, öffnet Räume und bringt Tageslicht. Bisher blieb sie energetisch meist passiv. Nun zeigen semitransparente organische PV-Module, dass sie künftig auch Strom erzeugen kann. Der entscheidende Schritt liegt nicht allein in der Zelle, sondern in einem Verfahren, das den

Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen
Der 108. immoTable Ticino in Savosa zeigte, wie stark sich der Wirtschaftsraum Ticino im Spannungsfeld von Energie, Wohnen und Investitionen verändert. Diskutiert wurden neue Energiekonzepte für Immobilien, die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums sowie die Frage, wie das Tessin für Investoren

Stabilität ist Standortpolitik
Die Weltwirtschaft fährt durch unruhiges Wasser. Handelskonflikte, kriegerische Eskalationen und fragile Lieferketten setzen Unternehmen unter Druck. Doch im Kanton Zürich bleibt die Wirtschaft erstaunlich stabil. Der Grund liegt tief im Standortprofil und zeigt sich besonders dort, wo

Basel öffnet das Lindenhofareal für Wohnen und Park
Am Basler Lindenhofareal rückt der Umbau vom abgeschotteten Firmensitz zum durchmischten Stadtbaustein näher. Für zwei neue Hochhäuser und eine öffentliche Parkanlage ist die Baueingabe eingereicht, dazu kommt die Sanierung des denkmalgeschützten Bestands von

St. Gallen öffnet den Planstreit der ganzen Stadt
St. Gallen legt seine Ortsplanungsrevision vom 17. August bis 16. Oktober 2026 öffentlich auf und öffnet die digitale Mitwirkung. Für Eigentümer, Entwickler und Quartiere geht es um weit mehr als Kommentare im Netz. Verhandelt werden Dichte, Bauhöhen, Schutzregeln und die Spielräume der



Buchs verschärft die Regeln fürs eigene Bauen
Buchs zieht die Standards bei städtischen Neubauten und Sanierungen an. Der neue Gebäudestandard 2025 gilt behördenverbindlich für eigene Liegenschaften und greift darüber hinaus auch bei Arealüberbauungen, Sondernutzungsplänen sowie bei Landverkäufen und Baurechtsabgaben der

Zürich ringt um 40 Meter und den Preis der Verdichtung
Zürich entscheidet am 27. September 2026 über zwei neue Hochhausregime. Der eigentliche Sprengsatz liegt nicht bei den ganz hohen Türmen, sondern in den 40-Meter-Zonen der Aussenquartiere. Dort prallen Verdichtungslogik, Projektspielraum und Verdrängungsangst frontal

Wohnungsverkäufe treiben Basel zu neuem Gewinnsprung
Knapp 85 Mio. Franken Reingewinn in sechs Monaten, 60,8 Mio. Franken aus Wohnungsverkäufen und ein fast ausverkauftes Projekt in Cham. Der Halbjahresausweis zeigt bei der Basler Immobiliengruppe, wie stark Entwicklungsgewinne derzeit das Ergebnis treiben, während Zukäufe weiter

Das grösste Nadelöhr der Schweiz kämpft sich frei
Täglich stauen sich 120'000 Fahrzeuge durch einen der meistbefahrenen Tunnel der Schweiz. Jahrzehntelang war der Gubrist bei Zürich ein Symbol für das Versagen der Verkehrsplanung. Jetzt, mit dem Abschluss einer Milliarden-Baustelle in Sicht, dreht sich das Bild. Was lange undenkbar schien,

Wallis blockiert Wohnbaugenossenschaften trotz Mangel
Im Wallis fällt die Leerwohnungsziffer, doch beim genossenschaftlichen Wohnungsbau herrscht weiter Stillstand. Während in Saillon ein Projekt für zehn Familien im Verfahren festhängt, fehlt dem Kanton bis heute eine klare Rechtsgrundlage, die solche Modelle aktiv absichert und

Zeiningen öffnet das Tor zum Salzfeld
In Zeiningen liegt der kantonale Nutzungsplan für das Salzabbaugebiet Nordfeld seit dem 18. August 2026 öffentlich auf. Bis zum 16. September können Betroffene Einwendungen einreichen. Damit rückt ein grundeigentümerverbindlicher Planungsschritt für Bohrplätze, Leitungen und weitere Anlagen

Wallisellen spült PSP einen Gewinnschub in die Kasse
Der Verkauf des Richtiparks in Wallisellen hat das Halbjahresergebnis von PSP Swiss Property kräftig nach oben gezogen. Gleichzeitig steigt das Kreditrating auf A2, während die Leerstandsquote wegen des fertiggestellten Hôtel des Postes in Lausanne vorübergehend auf 4,0 Prozent

Bronzezeit bremst Wohnbau in Teufenthal
An der Dürrenäscherstrasse in Teufenthal sind die Arbeiten für ein Wohnprojekt mit 67 Einheiten unterbrochen worden. Der Grund ist kein formeller Baustopp, sondern ein archäologischer Fund aus der späten Bronzezeit, der den Ablauf auf der Baustelle kurzfristig

Mehr Wohnungen stoppen das Pendeln kaum
Zürich und Basel ringen mit dem Ungleichgewicht zwischen Jobs und Wohnraum. Doch ausgerechnet die oft bemühte Kennzahl verliert an Schärfe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass längere Arbeitswege nur schwach mit dem Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnenden

Herisau zieht den Casinopark neu auf
Im Zentrum von Herisau liegt ein heikler Umbauplan auf dem Tisch. Im Casinopark sollen Wohnungen, eine öffentliche Tiefgarage mit 56 Plätzen, eine private Garage mit 52 Plätzen und eine neue Parkanlage möglich werden. Doch erst Mitwirkung, Umzonung und Einwohnerrat entscheiden, ob das Projekt

Die Bahn, die keiner wollte und alle brauchen
Zu teuer, zu lange gebaut, zu wenig Nachfrage. Drei Jahre später hat die Linie 20 zwischen Zürich Altstetten und Killwangen die Kritiker verstummen lassen. Denn was damals nach einem teuren Experiment aussah, ist heute das Rückgrat der Mobilität in einer der wachstumsstärksten Regionen der

Wärmepumpe oder Netz entscheidet der Ort
Die Debatte über die Heizung der Zukunft wird oft ideologisch geführt. Die kommunalen Wärmepläne in Deutschland zeichnen nun ein deutlich nüchterneres Bild. Wärmepumpen und Wärmenetze sollen bis 2045 zusammen knapp vier Fünftel des Wärmebedarfs decken. Der Ausstieg aus Erdgas und Heizöl

Zement kann plötzlich CO₂ schlucken
Zement ist einer der grossen Klimatreiber der Welt. Doch ausgerechnet die Branche mit dem schweren CO₂-Rucksack könnte künftig helfen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu holen. Forschende der ETH Zürich zeigen, wie sich Zementwerke mit Direct Air Capture koppeln lassen. Der Ansatz könnte die

Safenwil schafft Raum für Wachstum
In Safenwil wird jeder freie Schulraum zur knappen Ressource. Heute dient ein Hauswirtschaftszimmer als Klassenzimmer und der Instrumentalunterricht verteilt sich auf mehrere Schulhäuser. Der Neubau «Ufm Känzeli» soll die bestehende Anlage entlasten und das Schulangebot für die kommenden


Der Eigenmietwert ist weg, der Streit bleibt
Der Eigenmietwert verschwindet. Doch in Zürich beginnt damit erst der nächste Konflikt. Im Zentrum stehen Wärmepumpen, Solardächer und gedämmte Fassaden. Der Kanton muss entscheiden, ob er klimafreundliche Sanierungen weiterhin steuerlich belohnt oder den Weg über Förderbeiträge

























