
Zürcher Metropolitanraum rückt politisch enger zusammen
Dieter Egli übernimmt das Präsidium der Metropolitankonferenz Zürich, Claudio Bernold rückt an seine Seite. Der Führungswechsel trifft eine Organisation, die über Kantons- und Gemeindegrenzen hinweg Raum-, Verkehrs- und Standortfragen bündelt und nach den jüngsten Wahlen auch im

St. Gallen öffnet den Planstreit der ganzen Stadt
St. Gallen legt seine Ortsplanungsrevision vom 17. August bis 16. Oktober 2026 öffentlich auf und öffnet die digitale Mitwirkung. Für Eigentümer, Entwickler und Quartiere geht es um weit mehr als Kommentare im Netz. Verhandelt werden Dichte, Bauhöhen, Schutzregeln und die Spielräume der

Buchs verschärft die Regeln fürs eigene Bauen
Buchs zieht die Standards bei städtischen Neubauten und Sanierungen an. Der neue Gebäudestandard 2025 gilt behördenverbindlich für eigene Liegenschaften und greift darüber hinaus auch bei Arealüberbauungen, Sondernutzungsplänen sowie bei Landverkäufen und Baurechtsabgaben der

Herisau zieht den Casinopark neu auf
Im Zentrum von Herisau liegt ein heikler Umbauplan auf dem Tisch. Im Casinopark sollen Wohnungen, eine öffentliche Tiefgarage mit 56 Plätzen, eine private Garage mit 52 Plätzen und eine neue Parkanlage möglich werden. Doch erst Mitwirkung, Umzonung und Einwohnerrat entscheiden, ob das Projekt

Frauenfelds Richtplan entfacht Widerstand
In Frauenfeld geht der Streit um den neuen kommunalen Richtplan in die heisse Phase. Wirtschaftsverbände und ein Innenstadtverein mobilisieren gegen Vorgaben zu Verkehr, Parkierung und Verfahren. Sie fürchten mehr Auflagen, weniger Erreichbarkeit und mehr Eingriffe ins

Frauenfeld zieht die Innenstadt auf links
Sechs Strassenabschnitte in der Frauenfelder Innenstadt gehen in die öffentliche Auflage. Der 2022 bewilligte Rahmenkredit von 11,3 Millionen Franken hält, doch der Umbau läuft gestaffelt bis mindestens 2030 und greift tief in Verkehr, Freiraum und Aufenthaltsqualität


Innerrhoden zahlt den höchsten Hausaufschlag
Appenzell Innerrhoden steht laut einer aktuellen Auswertung von Wüest Partner an der Spitze der Schweizer Überbewertungsrisiken bei Einfamilienhäusern. Die Preise liegen dort rund 16 Prozent über dem Fundamentalwert, doch der kleine Markt macht die Warnung anfällig für starke

St. Gallen öffnet den Weg für Abbruchprämien
St. Gallen will Eigentümer ausserhalb der Bauzonen mit Geld zum Rückbau leerer oder störender Bauten bewegen. Die Regierung schickt dafür einen Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz in die Vernehmlassung. Erste Auszahlungen sind nach heutigem Stand ab 2027

Brienz ringt um den Wegzug auf Zeit
Zehn Einsprachen bremsen in Brienz/Brinzauls das Projekt zur präventiven Umsiedlung. Dabei hat die Gemeinde Albula/Alvra den Kredit von 82,56 Millionen Franken erst am 10. Juli 2026 deutlich bewilligt. Für Eigentümer steht damit nicht nur die Finanzierung, sondern auch der Bewertungsmechanismus

Günstige Ferienwohnungen bleiben in den Alpen rar
Evolène und Goms führen 2026 die günstigsten analysierten Alpendestinationen an. Laut UBS liegen dort die Preise für Ferienwohnungen bei 6’600 und 6’700 Franken pro Quadratmeter. Gleichzeitig stiegen die Preise für alpine Zweitwohnungen 2025 schweizweit weiter, was günstige Lagen knapper


Arboner Seeprojekt bleibt vorerst blockiert
Am Arboner Seeufer verschiebt sich die Entwicklung des ehemaligen Metropol-Areals weiter. Der Gestaltungsplan für die zwei 43 Meter hohen Riva-Türme ist auch im Juli 2026 nicht rechtskräftig, weil die Verfahren um die Einsprache des Thurgauer Heimatschutzes nun bis vor Bundesgericht getragen

Schaffhausen wird zum Labor der Zukunft
Klimawandel, Ressourcenknappheit und Energiekrise drücken auf die Gesellschaft. Ein internationales Forschungsteam sieht in der Robotik einen ungenutzten Hebel. Im Fachmagazin «Nature Machine Intelligence» fordern die Wissenschaftler ein radikales Umdenken. Ihr Vorschlag heisst «Sustainability

Lerchenfeld plant dichter und höher
Im St. Galler Lerchenfeld legt die Stadt den Rahmen für eine Verdichtung von 65’000 auf rund 185’000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Möglich wären an einzelnen Punkten Gebäude bis 85 Meter, getragen von Arbeitsplätzen, neuem Grünraum und dem Impuls des Doppelbahnhofs

Ersatzneubau verbindet Wohnen, Gewerbe und Stadtraumaufwertung
In Rapperswil-Jona soll der Ersatz des leerstehenden Zentrums an der Unteren Bahnhofstrasse nicht nur 77 Wohnungen und neue Ladenflächen bringen. Das Projekt greift auch in den Strassenraum ein, entschärft eine heikle Kurve und setzt bei der Vermietung auf autoarmes



Vaz/Obervaz verschärft den Druck im Wohnmarkt
Nicht Zürich, sondern Vaz/Obervaz weist im aktuellen Gemeinderanking die schärfste Knappheit aus. Für den Bündner Wohnmarkt ist das mehr als eine Kuriosität: Eine Leerwohnungsziffer von 0 Prozent trifft auf touristische Nachfrage, Bautätigkeit und einen engen



Wahnsinn oder Vision, 300 Millionen Franken für ein Bündner Dorf
Ein Tessiner Unternehmer baut ein vergessenes Bündner Bergdorf zur Ganzjahresdestination um. Was wie eine Schnapsidee klingt, nimmt konkrete Form an. Die Zahlen sind beeindruckend, die Vorzeichen stimmen und das Herzstück des Projekts sprudelt seit Jahrtausenden aus dem

Frauenfeld wird zum Herzschlag der Paketlogistik
Am 14. Juni 2026 setzte die Schweizerische Post in Frauenfeld den Spatenstich für ein neues regionales Paketzentrum. Die Investition von 200 Millionen Franken ist keine Reaktion auf ein akutes Problem, sie ist eine strategische Weichenstellung für die nächsten Jahrzehnte. Der Thurgau wird damit

Die Schweiz reguliert Datencenter
Datencenter sind die unsichtbare Infrastruktur der digitalen Wirtschaft. In der Schweiz boomen sie, doch ihr Hunger nach Strom, Wasser und Bauland wächst schneller als die Regulierung. Schaffhausen hat jetzt als einer der ersten Kantone klare Grenzen gezogen. Und er dürfte nicht der letzte

Wil plant seine Zukunft
Die Stadt Wil im Kanton St. Gallen plant den grössten städtebaulichen Neustart. Am 29. Mai 2026 versammelten sich rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Quartieren, Gewerbe, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung zur vierten Ortsplanungskonferenz im Stadtsaal. Der achtstündige Workshop war


DGNB-Zertifikat für Rückbau in der Schweiz
Wo bis vor wenigen Jahren ein Getreidesiloturm aus den 1930er Jahren stand, ragt heute ein eleganter Wohnturm mit 30 Meter hoher Solarfassade in den Prättigauer Himmel. Die Mühle Grüsch in der Bündner Gemeinde Grüsch ist das erste DGNB-zertifizierte Rückbauprojekt der Schweiz. Kein Einspruch,

80 Zentimeter bremsen 63-Millionen-Projekt aus
Fast 60 Prozent der Schulbürgerinnen und Schulbürger stimmten im September 2025 für den Neubau des Schulzentrums Lärche in Arbon. Jetzt droht ein einzelner Einsprecher den Zeitplan zu torpedieren. Das Attikageschosses ist 80 Zentimeter zu hoch. Der Streit um Zentimeter könnte Millionen

Graubünden baut grösser, teurer, länger
Wer nach Ostern durchs Bündnerland fährt, braucht Geduld. Auf 1360 Kilometern Kantonsstrasse öffnen sich dieses Jahr 128 Baustellen. Also alle zehn Kilometer eine. Klingt viel, ist aber weniger als 2025, als noch 174 Baustellen gleichzeitig den Verkehr bremsten. Die Projekte werden jedoch

Der Weg ist frei für Wil West
Die St. Galler Stimmberechtigten haben den Weg für das Wirtschaftsgebiet Wil West frei gemacht. Mit dem Ja zum Landverkauf an den Kanton Thurgau ist ein zentraler Meilenstein geschafft. Dies für die wirtschaftliche Zukunft der Region, aber auch für eine geordnetere Siedlungs- und