
Zürich treibt den Markt für Eigentumswohnungen
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien steigen in der Schweiz weiter, doch das Bild wird ungleicher. Im Juni 2026 legten Eigentumswohnungen landesweit um 4,5 Prozent zum Vorjahr zu. Besonders stark zog die Region Zürich an, während Einfamilienhäuser regional bereits Rückgänge






Zürich will Umbauten an Schutzobjekten erleichtern
Der Zürcher Regierungsrat greift tief in ein empfindliches System ein. Geschützte Gebäude sollen künftig leichter umgebaut werden dürfen, Bürgerliche feiern, der Heimatschutz warnt. Zwischen historischem Erbe und modernem Wohnbedürfnis entsteht ein neuer Spannungsraum, der die ganze Region

Spitalimmobilien drängen an den Kapitalmarkt
Infracore will beim Börsengang an der SIX brutto rund 200 Millionen Franken aufnehmen und damit eine Akquisitionspipeline mit neun möglichen Spitalimmobilien finanzieren. Für den Schweizer Markt ist das ein Signal, dass Sale-and-Leaseback im Gesundheitssektor an Breite

Kloten startet teuerste Schluefweg-Sanierung
Am Schluefweg in Kloten beginnen im Sommer 2026 die ersten Arbeiten für die Erneuerung von Hallenbad, Energiezentrale und Nebenbauten. Das öffentliche Vorhaben mit rund 133 Millionen Franken wird etappiert umgesetzt und bindet den Standort über Jahre an einen komplexen Umbau im laufenden



Ein Verkauf schärft den Fokus auf Zürcher Premiumlagen
Mit dem Verkauf des Richtipark in Wallisellen für 150 Millionen Franken schichtet PSP Swiss Property Kapital sichtbar um. Ein Teil fliesst in den Schuldenabbau, ein Teil bereits in ein Zürcher Objekt an der Schützengasse. Gleichzeitig sichert die Gruppe mit Google einen grossen Büromieter

Holz geht in die Höhe und verändert alles
Jahrzehnte lang war Holz das Material für Einfamilienhäuser und Ferienchalet. Diese Zeit ist vorbei. In Regensdorf ragt ein 75 Meter hoher Wohnturm aus Buche und Beton in den Himmel. Am Flughafen Zürich soll ab 2030 ein Terminalgebäude aus Holz entstehen, das für seine Grösse weltweit

Sechs Milliarden Franken und der Markt dreht durch
Zürich will bezahlbaren Wohnraum schaffen und treibt dabei die Preise in die Höhe. Wie das geht? Ganz einfach, wenn die öffentliche Hand mit Steuergeldern mitbietet und privaten Genossenschaften den Schnauf abdrückt. Die NZZ hat diesen Widerspruch aufgedeckt. Er ist

Maag-Hallen statt Wohnturm in Zürich West
Swiss Prime Site stoppt das Projekt Maaglive und zieht das Verfahren vor Bundesgericht zurück. Auf dem Maag-Areal in Zürich West rückt damit eine Sanierung der Hallen für rund 60 Mio. Franken in den Vordergrund, mit einer möglichen Museumsnutzung durch die Universität

Schwamendingen testet kulturelle Wohnvergabe
An der Wallisellenstrasse in Zürich-Schwamendingen soll ein Ersatzneubau mit 154 Genossenschaftswohnungen entstehen. Der Fall zeigt, wie heikel die Verbindung von preisgünstigem Wohnraum, kultureller Identität und Vergaberegeln auf einem angespannten Markt werden

Knonauer Amt baut Wirtschaftsachse im Vorstand aus
Mit Samuel Schweizer und Eveline Fenner zieht die Standortförderung Knonauer Amt zwei neue Vorstandsmitglieder ein. Die Wahl an der Generalversammlung vom 21. Mai 2026 stärkt die wirtschaftliche Verankerung einer Organisation, die Ansiedlung, Energieeffizienz und regionale Entwicklung

Zürichs Wirtschaft hängt an wenigen Grossen
Im Kanton Zürich stehen gut 600 Grossunternehmen für 42 Prozent der Wertschöpfung und 39 Prozent der Vollzeitstellen. Für Büroflächen, Gewerbestandorte und Zuliefernetzwerke zeigt die neue Monitoring-Studie damit eine starke Konzentration bei gleichzeitig enger Verflechtung mit

Zürich schränkt Kurzzeitwohnen in Wohnzonen ein
Die Stadt Zürich kann Business Apartments und professionelle Kurzzeitvermietungen in Wohnzonen künftig strenger begrenzen. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts dürfte die 2021 beschlossene BZO-Revision im Herbst 2026 in Kraft treten. Damit gerät ein Bestand von über 5’300 Apartmentwohnungen



Zwei Areale, eine Stadt, eine Vision
Wohnstadt, Wirtschaftsstandort, Verkehrsdrehscheibe, Dietikon hat viele Gesichter. Stadtpräsident Roger Bachmann erklärt im Interview, wie das Niderfeld und die Silbern zu Schlüsselprojekten für die ganze Region werden und was moderne Stadtentwicklung im Limmattal heute

200’000 Wohnungen fehlen
Zürich hat ein Wohnungsproblem. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, warum es so gross geworden ist und wer dafür die Verantwortung trägt. ETH-Dozentin Sibylle Wälty sagt dazu: «Es ist keine Marktfrage, sondern eine politische Weigerung.» Und die neue Bau- und Zonenordnung macht es

Das Limmattal – Zwischen Zürich und Zukunft
Der 109. immoTable Limmattal zog am 18. Juni 2026 rund 190 Immobilien- und Standortfachleute in den StartUp Space nach Schlieren. Die Leitfrage des Nachmittags war so einfach wie komplex. Hat das Limmattal das Zeug zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum oder bleibt es auf Dauer im


Wädenswil baut auf dem MEWA-Areal für Senioren
Mit dem Baustart auf dem städtischen Baufeld des MEWA-Areals setzt Wädenswil ein wohnpolitisches Signal: 26 altersgerechte Mietwohnungen entstehen dort, wo eine günstige Bestandsliegenschaft dem Quartierumbau weichen muss. Der Entscheid zeigt auch, wie teuer soziale Ziele in komplexen

«New Zurich»: Flughafenregion Zürich sucht den nächsten Entwicklungsschritt
Die FRZ Flughafenregion Zürich lanciert mit «New Zurich» eine Entwicklungsstrategie für einen der dynamischsten Wirtschafts- und Lebensräume der Schweiz. Der Ansatz ist ambitioniert: Die Flughafenregion soll nicht länger nur als Agglomeration, Arbeitsplatzstandort oder Erweiterungsraum der

Zürich sagt Nein zu harten Wohnregulierungen, aber Ja zum Handlungsbedarf
Der Kanton Zürich hat am Abstimmungssonntag ein deutliches wohnpolitisches Signal gesetzt. Alle drei kantonalen Wohninitiativen wurden abgelehnt: die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative sowie die Wohnschutz-Initiative. Gleichzeitig fanden zwei Gegenvorschläge eine Mehrheit. Damit

Limmattal. Raum für mehr.
Mit einer geschärften Strategie, konkreten Standortentwicklungsprojekten und einem neuen Markenauftritt positioniert sich die Limmatstadt AG als treibende Kraft einer starken Region. Das Limmattal nutzt seine Dynamik zwischen Zürich und Baden, um als innovativer Wirtschafts- und Lebensraum weiter

Wachstum ohne Stillstand. Das neue Limmattal nimmt Form an
Zwischen Zürich und Baden ist ein Wirtschaftsraum gewachsen, der lange als Durchgangszone galt. Das Limmattal zählt heute rund 110'000 Einwohner sowie rund 70'000 Arbeitsplätze. Es verdichtet sich, baut um und organisiert seinen Verkehr neu. Wer das Limmattal heute noch als Randlage beschreibt,