
Stabilität ist Standortpolitik
Die Weltwirtschaft fährt durch unruhiges Wasser. Handelskonflikte, kriegerische Eskalationen und fragile Lieferketten setzen Unternehmen unter Druck. Doch im Kanton Zürich bleibt die Wirtschaft erstaunlich stabil. Der Grund liegt tief im Standortprofil und zeigt sich besonders dort, wo

Zürich ringt um 40 Meter und den Preis der Verdichtung
Zürich entscheidet am 27. September 2026 über zwei neue Hochhausregime. Der eigentliche Sprengsatz liegt nicht bei den ganz hohen Türmen, sondern in den 40-Meter-Zonen der Aussenquartiere. Dort prallen Verdichtungslogik, Projektspielraum und Verdrängungsangst frontal

Wallisellen spült PSP einen Gewinnschub in die Kasse
Der Verkauf des Richtiparks in Wallisellen hat das Halbjahresergebnis von PSP Swiss Property kräftig nach oben gezogen. Gleichzeitig steigt das Kreditrating auf A2, während die Leerstandsquote wegen des fertiggestellten Hôtel des Postes in Lausanne vorübergehend auf 4,0 Prozent

Mehr Wohnungen stoppen das Pendeln kaum
Zürich und Basel ringen mit dem Ungleichgewicht zwischen Jobs und Wohnraum. Doch ausgerechnet die oft bemühte Kennzahl verliert an Schärfe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass längere Arbeitswege nur schwach mit dem Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnenden

Der Eigenmietwert ist weg, der Streit bleibt
Der Eigenmietwert verschwindet. Doch in Zürich beginnt damit erst der nächste Konflikt. Im Zentrum stehen Wärmepumpen, Solardächer und gedämmte Fassaden. Der Kanton muss entscheiden, ob er klimafreundliche Sanierungen weiterhin steuerlich belohnt oder den Weg über Förderbeiträge

Zürcher Wohnhäuser kippen in den Renditenotstand
Am Döltschiweg in Zürich steht ein Mehrfamilienhaus mit sichtbarem Sanierungsstau für 7,8 Millionen Franken am Markt. Der Fall zeigt, wie das Tiefzinsumfeld und der Anlagedruck selbst schwache Wohnobjekte auf Preisniveaus treiben, bei denen kaum noch Puffer für Umbauten, Leerstände oder

Früher Abriss treibt den Bauschuttberg weiter hoch
Niederweningen zeigt ein wachsendes Problem. Wohnhäuser aus den 1980er-Jahren sollen verschwinden, obwohl Fachleute genau dort oft noch grosses Sanierungspotenzial sehen. Der ökologische Preis ist hoch, denn Neubauten holen ihre graue Energie laut ZHAW erst nach rund 50 Jahren wieder

Altstetten gewinnt 65 Wohnungen bis 2029
An der Badenerstrasse 501 bis 505 in Zürich Altstetten ist der Weg für einen Ersatzneubau frei. Auf dem 1’700 Quadratmeter grossen Grundstück sollen 65 Mietwohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Der Entscheid verschiebt ein lange geplantes Vorhaben in die nächste konkrete

Zürich zögert, «Dübai» baut weiter
Während Zürich vor der Volksabstimmung über seine eigenen Hochhausambitionen zittert, wachsen andernorts die Türme munter weiter in den Himmel. Basel und Dübendorf liefern sich einen stillen Wettkampf um die spektakulärste Skyline der Schweiz. Der eine Ort setzt auf Pharma-Kapital und

Winterthur bringt Schützi-Ausbau an die Urne
Am 27. September 2026 stimmt Winterthur über 35,13 Millionen Franken für neue Stirntribünen und ein Betriebsgebäude auf der Schützenwiese ab. Der Ausbau soll die veraltete Infrastruktur bis 2029 erneuern, die Kapazität erhöhen und den Spielbetrieb während der Bauzeit

Zürich prüft Stadtwohnungen erst ab 2028 gezielt
In Zürich überschreiten 18,4 Prozent der Mietparteien in freitragenden Stadtwohnungen die Einkommensvorgaben. Betroffen sind rund 1’400 von etwa 7’700 Wohnungen. Welche Haushalte es sind, weiss die Stadt vorerst nicht, weil die Quote anonymisiert ermittelt wird. Einzelprüfungen sind

Dietikon erfindet sein Zentrum neu
Ankommen, umsteigen, verschwinden. Jahrzehntelang war der Bahnhof Dietikon ein Ort des schnellen Durchschleusens. Nun packen SBB und Stadt gemeinsam an, was längst fällig war. Aus einem zersiedelten Umsteigeknoten wird ein urbaner Stadteingang mit neuem Quartier, begrünten Plätzen und einer


Drei Projekte formen das neue Zentrum
Dietikon erlebt einen bemerkenswerten Bauboom. Gleich drei Projekte im Stadtkern stehen für den Aufbruch, das historische Kroneareal, das Löwenzentrum und der Florahof. Alle drei liegen in unmittelbarer Nähe zueinander und alle drei verändern das Gesicht der Stadt

Das Limmattal baut seine Zukunft
Sechs Jahre Dialog, zwei Weissbücher, ein Architekturwettbewerb mit sechs Teams und jetzt liegt der Gestaltungsplan auf dem Tisch. Das Limmattaler Energiezentrum LEZ ist kein Versprechen mehr. Es ist ein Projekt, das Dietikon und das Limmattal auf Generationen prägen wird. Wer die Infrastruktur

Zürich ringt mit den Regeln für Stadtwohnungen
In Zürich überschreiten 18,4 Prozent der auswertbaren städtischen Mietverhältnisse die Einkommenslimite. Das liegt über der zulässigen 15-Prozent-Grenze. Eingriffe sind dennoch nicht sofort fällig, weil das Mietreglement auf einen Dreijahresdurchschnitt abstellt und Wohnungswechsel erst bei

Die Stadt im Dorf
Urdorf galt lange als ruhige Agglomerationsgemeinde im Limmattal. Doch wer heute durch das Nordquartier geht, spürt sofort, dass hier etwas in Bewegung geraten ist. Auf einem ehemaligen Wirtschaftsareal entsteht schrittweise ein urbaner Lebens- und Arbeitsraum, der dem ganzen Limmattal einen neuen

Zürich kippt die alte Regel zu Miete und Kauf
Im Kanton Zürich ist Wohneigentum im zweiten Quartal 2026 nochmals teurer geworden. Gleichzeitig sinken Bestandsmieten leicht. Damit lohnt sich Kaufen nicht mehr automatisch. Wer lange in derselben Wohnung bleibt, fährt oft günstiger. Wer umziehen muss, steht vor einer anderen

Dietikon baut die Schule der Zukunft
Seit 1969 prägt ein wuchtiger Betonkubus das Stadtbild von Dietikon. Wer am Bildungszentrum Limmattal vorbeiläuft, sieht zunächst nur Nachkriegsarchitektur. Doch für 42 Millionen Franken saniert der Kanton Zürich dieses denkmalgeschützte Gebäude und macht daraus einen Lernort des 21.

Winterthur wehrt sich gegen den Richtplan 2040
Ein Planungsinstrument, das über 100 politische Zielsetzungen festschreibt. Ein Referendumskomitee, das von einem politischen Korsett spricht. Winterthur entscheidet am 29. November 2026 an der Urne, wie viel Freiraum die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre behalten soll. Das Referendum gegen

Zürich treibt den Markt für Eigentumswohnungen
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien steigen in der Schweiz weiter, doch das Bild wird ungleicher. Im Juni 2026 legten Eigentumswohnungen landesweit um 4,5 Prozent zum Vorjahr zu. Besonders stark zog die Region Zürich an, während Einfamilienhäuser regional bereits Rückgänge





Zürich lockert Schutzregeln für Baudenkmäler
Ein Gebäude gilt künftig nur noch als Baudenkmal, wenn es mindestens zwei von vier strengen Kriterien erfüllt. Der Zürcher Regierungsrat hat am 2. Juli 2026 eine Revision des Planungs- und Baugesetzes zuhanden des Kantonsrates verabschiedet, die Umbauten an geschützten Häusern spürbar

Zürich will Umbauten an Schutzobjekten erleichtern
Der Zürcher Regierungsrat greift tief in ein empfindliches System ein. Geschützte Gebäude sollen künftig leichter umgebaut werden dürfen, Bürgerliche feiern, der Heimatschutz warnt. Zwischen historischem Erbe und modernem Wohnbedürfnis entsteht ein neuer Spannungsraum, der die ganze Region

Spitalimmobilien drängen an den Kapitalmarkt
Infracore will beim Börsengang an der SIX brutto rund 200 Millionen Franken aufnehmen und damit eine Akquisitionspipeline mit neun möglichen Spitalimmobilien finanzieren. Für den Schweizer Markt ist das ein Signal, dass Sale-and-Leaseback im Gesundheitssektor an Breite

Kloten startet teuerste Schluefweg-Sanierung
Am Schluefweg in Kloten beginnen im Sommer 2026 die ersten Arbeiten für die Erneuerung von Hallenbad, Energiezentrale und Nebenbauten. Das öffentliche Vorhaben mit rund 133 Millionen Franken wird etappiert umgesetzt und bindet den Standort über Jahre an einen komplexen Umbau im laufenden
