
Zürcher Wohnhäuser kippen in den Renditenotstand
Am Döltschiweg in Zürich steht ein Mehrfamilienhaus mit sichtbarem Sanierungsstau für 7,8 Millionen Franken am Markt. Der Fall zeigt, wie das Tiefzinsumfeld und der Anlagedruck selbst schwache Wohnobjekte auf Preisniveaus treiben, bei denen kaum noch Puffer für Umbauten, Leerstände oder

Gesundheitsimmobilien lassen kaum mehr Aktien los
Nur knapp die Hälfte der Mehrzuteilungsoption wurde nach dem Börsenstart des Gesundheitsimmobilienspezialisten gezogen. Das erhöht den Streubesitz zwar auf 28,8 Prozent und das Platzierungsvolumen auf 238,3 Mio. Franken, an der dominanten Stellung der Ankeraktionäre ändert sich aber fast

Deutschlands Immobilienpreise verlieren abrupt Kraft
Deutschlands Immobilienmarkt bremst im zweiten Quartal 2026 deutlich ab. Kaufpreise steigen nur noch minimal, Wohnimmobilien verlieren an Tempo und bei Büros drehen die Werte erneut ins Minus. Für Investoren, Entwickler und Finanzierer verschärft das die Unsicherheit im wichtigsten Nachbarmarkt

Hypozinsdruck bremst den Kaufrausch nur kurz
Schweizer Wohneigentum verteuert sich im Juli 2026 weiter, aber deutlich langsamer. Eigentumswohnungen legen im Monatsvergleich noch um 0,3 Prozent zu, Einfamilienhäuser nur um 0,1 Prozent. Gleichzeitig zogen Festhypotheken bis zum 25. Juli spürbar an und verschärften die

US Hypothekenoffensive drückt aufs Gaspedal
750 Mio. Dollar bis 2035, 500’000 zusätzliche Eigentümerhaushalte und mehr als 40 Prozent mehr Hypothekenvolumen. Die grösste US-Bank setzt im schwachen US-Wohnungsmarkt auf eine aggressive Ausweitung der Finanzierung und macht damit ausgerechnet in einem teuren Zinsumfeld den Zugang zu


Hypozinsen ziehen im Juli wieder an
In der Schweiz haben sich publizierte Hypothekar-Richtsätze seit Anfang Juli 2026 über alle gängigen Laufzeiten nach oben bewegt. Für Eigentümer und Käufer verteuern sich damit Neuabschlüsse, auch wenn die Effektivzinsen unter den Frühjahreshochs bleiben und Banken unter Margendruck

Zürich kippt die alte Regel zu Miete und Kauf
Im Kanton Zürich ist Wohneigentum im zweiten Quartal 2026 nochmals teurer geworden. Gleichzeitig sinken Bestandsmieten leicht. Damit lohnt sich Kaufen nicht mehr automatisch. Wer lange in derselben Wohnung bleibt, fährt oft günstiger. Wer umziehen muss, steht vor einer anderen


Spitalimmobilien drängen an den Kapitalmarkt
Infracore will beim Börsengang an der SIX brutto rund 200 Millionen Franken aufnehmen und damit eine Akquisitionspipeline mit neun möglichen Spitalimmobilien finanzieren. Für den Schweizer Markt ist das ein Signal, dass Sale-and-Leaseback im Gesundheitssektor an Breite

Die Schweiz rutscht im Standortvergleich ab
Die Schweiz fällt im IMD-Ranking 2026 auf Platz 3 zurück. Der Einbruch bei der Wirtschaftsleistung trifft einen Kernpunkt des Standorts: Wenn Wachstum schwächer wird und der Aussenhandel unter Druck gerät, steigen auch die Anforderungen an Investitionen, Flächen und

Der Wohnungsmarkt bleibt stark und zugleich verletzlich
Die Schweizerische Nationalbank sieht den Wohnimmobilienmarkt auch 2025 als verwundbar, obwohl eine landesweite Korrektur seit Jahren ausbleibt. Gleichzeitig stiegen die Preise laut BFS im 1. Quartal 2026 erneut um 1,5 Prozent. Für Eigentum bleibt damit vor allem das knappe Angebot der härteste

Hypothek tilgen oder investieren?
Ab 2029 entfällt in der Schweiz der Eigenmietwert. Was wie eine Steuererleichterung klingt, verändert die Spielregeln für Hypothekarstrategien grundlegend. Wer jetzt die Hypothek abbaut, spart Zinsen. Wer investiert, kann deutlich mehr herausholen. Der Teufel steckt im

Tiefe Leitzinsen halten Hypotheken günstig
Die SNB liess ihren Leitzins zuletzt am 19. März 2026 bei 0 Prozent. Damit bleibt die kurzfristige Finanzierung für Eigenheimbesitzer und Käufer attraktiv. Der Vorteil von Saron-Hypotheken hält an, doch bei langen Laufzeiten steigt das Risiko leicht höherer

Blasenangst, stabile Cashflows
Der Schweizer Immobilienmarkt wirkt für viele Beobachter überhitzt, doch im Maschinenraum der Kapitalmärkte sieht das Bild differenzierter aus. Der Renditespread zwischen Core-Immobilien und risikofreien Anlagen bleibt komfortabel. Institutionelle Anleger schieben weiter Kapital in erstklassige

Politik rückt ins Zentrum
Vor den Abstimmungen vom 14. Juni 2026 rücken wohnpolitische Vorlagen und die nationale 10-Millionen-Initiative in den Fokus des Schweizer Wohnimmobilienmarkts. Gleichzeitig sorgen leicht höhere Langfristzinsen für mehr Sensibilität bei Bewertungen, während der strukturelle Wohnungsmangel

Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen
Repower hat 2025 ein Betriebsergebnis von 133 Millionen Franken und einen Gewinn von 101 Millionen erzielt. Das sind 24 und 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geringeren Wassermengen in den Bündner Wasserkraftwerken haben die Stromproduktion

Das Vertrauen der Konsumenten bricht ein
Im März 2026 liegt die Konsumentenstimmung in der Schweiz bei - 43 Punkten. 8 Punkte unter dem Niveau des Vorjahres und der tiefste Stand seit Anfang 2024. Die Haushalte blicken pessimistischer auf Wirtschaft, Finanzen und grosse Anschaffungen. Geopolitische Spannungen drücken auf die Stimmung.

Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung der Botschaft zur Standortförderung 2028 bis 2031 eröffnet. Dabei sollen KMU nicht nur administrativ entlastet werden, sondern auch beim Zugang zu internationalen Märkten gefördert werden. Der Bund stellt für den Zeitraum etwa 400 Millionen Franken zur


Erneuerbare Energien treiben langfristige Strategie
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben im Geschäftsjahr 2024/25 einen Gewinn von 186,3 Millionen Franken erzielt. Die Steigerung von 25 Prozent ist vor allem den Beteiligungen an Axpo und Repower zu verdanken. Das Betriebsergebnis sank um 65 Prozent auf 18,8