
Biel zieht sein Liegenschaftsportfolio straffer an
Biel ordnet sein weit verzweigtes Immobilienportfolio neu. Der Gemeinderat hat im August 2026 eine strategische Grundlage verabschiedet, damit Unterhalt, Investitionen, Schulraum und Bodenpolitik nicht länger auf verstreuten Daten und Zuständigkeiten

Bern zieht bei herrenlosen Parzellen die Notbremse
Der Berner Regierungsrat will die Regeln für herrenloses Land und herrenlose Grundstücke neu ordnen. Nicht kultivierbare Flächen wie Felsen und Gletscher sollen den Einwohnergemeinden gehören. Bei eigentümerlosen Wegstücken, Acker- oder Industrieflächen sollen die Gemeinden ein


Berns Wohnungsmarkt bleibt extrem eng
351 leer stehende Wohnungen reichen in Bern weiter nicht einmal für einen minimalen Puffer. Per 1. Juni 2026 verharrte die Leerwohnungsziffer bei 0,44 Prozent, obwohl der Wohnungsbestand bis Ende 2025 auf 79’797 Einheiten gestiegen war und Neubauten bereits vollständig absorbiert

Bern senkt Stromkosten und testet neue Lastlenkung
Für Haushalte in der BKW-Grundversorgung wird Strom 2027 erneut günstiger. Bei 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch sinkt die Rechnung laut Unternehmen um rund 95 Franken pro Jahr. Gleichzeitig startet ein freiwilliger Netztarif mit Rabatten an sonnigen Nachmittagen und macht Stromnutzung



Denkmalschutz bremst Ersatzneubauten im Wohnbau
Im Tscharnergut in Bern und in weiteren Siedlungen prallen Denkmalschutz und Wohnraumerneuerung frontal aufeinander. Während Eigentümer und Genossenschaften auf Ersatzneubauten drängen, ziehen Einsprachen Verfahren über Jahre in die Länge und verschärfen damit den Mangel an zeitgemässen

Viererfeld hebt die Hürde für Genossenschaftswohnungen
Auf dem Berner Viererfeld steigen die Eintrittskosten für eine Genossenschaftswohnung markant. Nach dem Beschluss vom 1. Juni 2026 klettert die Mindestbeteiligung auf 2’000 Franken, hinzu kommen je nach Wohnungsgrösse Anteilscheine von gegen 40’000 Franken. Das verschärft den Zielkonflikt


Biel ordnet seine Bauoffensive neu
Biel steuert einen Gebäudepark von rund 180 städtischen Bauten mit einem Versicherungswert von 1,3 Milliarden Franken neu über Portfoliodaten. Der Schritt erhöht den Investitionsdruck, weil der Unterhalt 10 bis 15 Jahre hinterherhinkt und mehrere grosse Sanierungen bis weit in die 2030er-Jahre

Subingen kann das Dorfzentrum neu ordnen
Nach dem Beschwerdeentscheid des Solothurner Regierungsrats ist die Gesamtrevision der Ortsplanung in Subingen rechtskräftig. Damit endet ein mehr als zehnjähriges Verfahren und die Gemeinde kann Vorhaben zur Innenentwicklung und zur Neugestaltung des Dorfzentrums wieder verbindlich


Bellechasse baut an der Haft von morgen
In Sugiez hat der Kanton Freiburg den Bau des neuen Zentralgefängnisses gestartet. Das Projekt für 70,8 Millionen Franken bündelt Untersuchungshaft, offenen Vollzug und Nebeninfrastruktur an einem Standort und verschiebt den Strafvollzug baulich wie betrieblich

Freiburg verankert Prämie für Rückbauten
Der Kanton Freiburg schafft per 1. Juli 2026 die Rechtsgrundlage für eine Abbruchprämie ausserhalb der Bauzone. Der Schritt setzt das revidierte Raumplanungsgesetz um und erhöht den Druck auf Eigentümer, Gemeinden und Bewilligungsstellen, Gebäudezahl und versiegelte Flächen künftig genauer

661 Gebäude, ein Weckruf und 150 Millionen Franken
Der Kanton Freiburg besitzt 661 Gebäude. Viele davon sind marode, viele sind Energieschleudern und ohne Eingriff wird sich die Lage in wenigen Jahren drastisch verschlechtern. Der Grosse Rat hat mit 81 zu 4 Stimmen einen Rahmenkredit von 150 Millionen Franken bewilligt, um den Rückstand

Bern ordnet Alterswohnen im Mittelfeld neu
Im neuen Quartier Viererfeld/Mittelfeld in Bern soll das für Alterswohnen reservierte Baufeld M31 neu von der Serena Stiftung entwickelt werden. Der Wechsel hält das Ziel vergünstigter Wohnungen im Alter auf Kurs, zeigt aber auch, wie stark Planungsregeln und Trägerschaften die



SREF erstmals in Bern – SVIT stärkt institutionelles Portfolio- und Assetmanagement
Das Swiss Real Estate Forum SREF fand am 11. und 12. Juni 2026 erstmals in Bern statt. Mit dem Wechsel in die BERNEXPO rückte der Branchenanlass näher an die Bundespolitik und setzte ein Zeichen für den Dialog zwischen Immobilienwirtschaft, Politik, Wissenschaft und

Kanton Bern plant Grossbau im Berner Seeland
Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern hat ein Platzproblem und ein Bausubstanzproblem. Seit Jahren werkelt eine der wichtigsten Verwaltungsbehörden des Kantons in sanierungsbedürftigen Gebäuden an drei verschiedenen Standorten. Jetzt zieht der Kanton die Reissleine, 132,9

Bauen neu denken, Freiburg sucht Pioniere
Die Baubranche steht vor einem Systemwechsel und der Kanton Freiburg will ihn aktiv gestalten. Mit 290'000 Franken aus der Neuen Regionalpolitik ruft die Wirtschaftsförderung WIF Unternehmen dazu auf, kreislauforientierte Lösungen für das Bauen von morgen zu entwickeln. Wer bis 9. September 2026

47 Millionen für ein neues Herz im Berner Oberland
Ein ehemaliges Militärareal, 60 Hektar, jahrzehntelang geprägt von Uniformen und Rüstungsbetrieben. Jetzt soll dort Spitzenforschung einziehen. Die Stadt Thun macht ernst und schiesst 16 Millionen Franken vor, damit der Empa-Neubau nicht an der Finanzierung scheitert. Was nach kommunalem Wagnis

Neue Produktionsanlage stärkt internationalen Industriestandort
Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat die neue Toblerone-Produktionslinie der Berner Mondelez Schweiz Production GmbH am 10. März 2026 offiziell eingeweiht. Die Chicagoer Konzernmutter hatte 65 Millionen Franken in dieses neue globale Kompetenzzentrum

Kanton Jura aktualisiert Verzeichnis sanierungsfähiger Industriebrachen
Der Kanton Jura hat im Rahmen von SwissRenov sein Verzeichnis sanierungsfähiger Industriebrachen aktualisiert. Die Zahl der erfassten Liegenschaften steigt um 30 auf 70. Das in der Schweiz einzigartige Projekt soll die Kreislaufwirtschaft fördern. Es wird von der Haute École Arc und Creapole


Bahnmodernisierung im sensiblen Alpenraum
STRABAG setzt die Erneuerung der Zentralbahnstrecke im Haslital fort. Das Modernisierungsvorhaben soll den dortigen Hochwasserschutz sichern. Als besondere Herausforderung für Logistik und Koordination gilt die Lage der Baustelle, die durch mehrere Naturschutzgebiete


