

Lausanne plant 200 Millionen für Kauf von Immobilien
Lausanne hält an einer massiven Ankaufspolitik fest. In den Budgetunterlagen 2025 taucht für 2027 bis 2031 erneut ein Rahmen von 200 Millionen Franken für das Vorkaufsrecht auf. Das Instrument kann günstige Bestände sichern, doch zusätzlicher Wohnraum entsteht dadurch in der Regel

Ein Arbeitsgebiet erfindet sich neu
Das Areal Silbern in Dietikon ist ein produktives Arbeits- und Einkaufsgebiet im Herzen des Limmattals. Dem Standort fehlte jedoch über lange Zeit der koordinierte Dialog zwischen den Akteuren. Während andere Wirtschaftsstandorte in der Region aufholten, stand die Silbern auf der Stelle. Jetzt

Zürichs Billigwohnungen geraten unter Lohndruck
18 Prozent der überprüften Zürcher Stadtwohnungen liegen über der Einkommensgrenze, doch Konsequenzen drohen nach heutigem Recht erst später. Genau dort setzen zwei Motionen vom 19. August 2026 an. Sie wollen höhere Mieten für Besserverdienende und das Ende der

US-Hypotheken bremsen den Wohnungsmarkt aus
Die Finanzierung in den USA wird wieder teurer, und der Effekt ist bereits im Markt sichtbar. Der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festhypotheken stieg Anfang September 2026 auf 6,71 Prozent. Gleichzeitig rutschten schwebende Verkäufe im August gegenüber dem Vorjahr ins

Uri blockt Zweitwohnungssteuer aus dem Kantonshaus
Uri will nach dem Ende des Eigenmietwerts keine flächendeckende kantonale Objektsteuer auf Zweitwohnungen einführen. Stattdessen soll jede Gemeinde selbst entscheiden können, ob sie eine solche Abgabe braucht. Vor allem Andermatt rückt damit ins Zentrum der

Altbauten geraten in Bern unter Sanierungsdruck
Bern treibt die Debatte um eine Sanierungspflicht für ineffiziente Altbauten voran. Der Bundesrat hat am 2. September 2026 einen Bericht gutgeheissen, der über kantonale Energiegesetze verbindliche Fristen bis GEAK-Klasse D skizziert. Ob daraus mehr als ein Konzept wird, hängt aber am

Rotbuchstrasse hängt zwischen Wohnbau und Baumschutz
Im Zürcher Kreis 6 blockiert ein hängiges Verfahren am Bundesgericht ein Projekt für 42 gemeinnützige Wohnungen. Der Fall trifft einen empfindlichen Punkt der Stadtentwicklung, weil auf demselben Areal bezahlbarer Wohnraum, alter Baumbestand und verschärfter Baumschutz direkt

Schlieren macht, wovon andere reden
Innovation ist kein Zufall. Sie braucht Platz, Nähe und einen Standort, der mehr tut, als gute Absichten zu formulieren. Genau hier setzt Schlieren an. Mit dem Innovations- und Jungunternehmerzentrum IJZ stellt die Stadt jungen Firmen und bereits ansässigen KMU Flächen an zentraler Lage bereit


Belgrad wird zur Bühne für die Schweiz
Die Schweiz reist 2027 nicht mit einer klassischen Leistungsschau nach Belgrad. Sie will Menschen in Bewegung bringen, Begegnung ermöglichen und Zukunft als gemeinsames Spiel erfahrbar machen. Den Schweizer Pavillon gestaltet die Zürcher Kreativagentur JEFF zusammen mit Bellprat Partner. Damit

Ab 2027 wird Heizen anders geplant
Die Wärmepumpe gilt als Schlüssel der Energiewende. Doch ab 2027 entscheidet nicht nur ihre Effizienz über die Zukunftsfähigkeit einer Anlage. Auch das Kältemittel rückt ins Zentrum. Neue Schweizer Vorschriften schränken klimawirksame Stoffe weiter ein und verändern damit Planung, Beratung

Thun Nord baut nicht einfach Wohnungen
Thun Nord sollte sich vom Industrie- und Militärgebiet zum vielfältigen Stadtteil entwickeln. Jetzt setzt der Bund eine neue Leitplanke. Die Flächen des Waffenplatzes bleiben für Armee und Verteidigung reserviert. Aus dem erwarteten Raum für zivile Überbauungen wird ein strategischer Standort

48’000 Wohnungen und trotzdem zu wenig Tempo
Das Schweizer Bauhauptgewerbe hat im ersten Halbjahr 2026 an Fahrt gewonnen. Der Hochbau wächst kräftig, getragen vom Wohnungsbau und von öffentlichen Projekten. Doch hinter den guten Zahlen zeigt sich ein strukturelles Problem. Aufträge sind vorhanden, aber Planungen, Bewilligungen,

Münchenstein startet neu ins blockierte Quartier
Auf dem Van-Baerle-Areal in Münchenstein nimmt die Entwicklung eines grossen Wohnquartiers erneut Anlauf. Fünf Jahre nach dem Urnen-Nein mit nur zehn Stimmen ist das Areal saniert, doch ein neuer Quartierplan steht erst am Anfang und muss das verlorene Vertrauen in der Gemeinde

Frankreichs Wahlkampf bremst die Mietkäufe
Frankreichs Vermieter auf Zeitlupe. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass jeder dritte Franzose seinen Kauf für die Vermietung je nach Präsidentschaftswahl 2027 vorzieht oder verschiebt. Dahinter steckt mehr als Nervosität. Unsicherheit bei Steuern, Regulierung und Sanierungskosten drückt direkt

Büros holen auf und Wohnen wirkt teuer
Schweizer Wohnliegenschaften dominieren weiter die Allokation vieler Institutioneller. Doch bei Büro- und anderen kommerziellen Immobilien öffnet sich wieder ein Renditefenster. Höhere Cashflow-Renditen, tiefere Bewertungen und knapperes Angebot machen das Segment für selektive Käufer

Wädenswil zeigt einen Ausweg ohne Verdrängung
In Wädenswil soll eine Siedlung von 103 auf mehr als 160 Wohnungen wachsen, ohne dass die bestehende Mieterschaft weichen muss. Geplant sind fünf Anbauten, eine Sanierung im bewohnten Zustand und ein Baustart Anfang 2028. Offen bleibt, wie stark die Mieten danach


Zürichs Wohnungskäufe geraten unter Kostendruck
1,3 Milliarden Franken für 47 Liegenschaften, aber noch keine einzige neu realisierte Wohnung aus dem rechnerischen Ausbaupotenzial. Zürichs Kaufoffensive liefert Bodenreserven und Entwicklungschancen, öffnet zugleich aber Finanzierungslücken, Folgekosten und politischen

Mehr Tempo reicht nicht gegen den Wohnungsmangel
In der Schweiz fehlen jedes Jahr Tausende Wohnungen, obwohl Bern schnellere Verfahren prüft. Der Engpass liegt tiefer. Nicht das Tempo allein bremst den Wohnungsbau, sondern ein immer dichteres Netz aus Vorschriften, das vor allem Kantone und Gemeinden auflösen

Berlin droht beim Wohnungsbau der falsche Hebel
Die deutsche Bundesregierung treibt eine eigene Wohnungsbaugesellschaft voran. Eine neue IMK-Studie vom 31. August 2026 warnt jedoch vor hohen rechtlichen und finanziellen Risiken und hält einen kreditgestützten Wohnungs-Booster für schneller, günstiger und breiter

Freizeitgigant bei Paris stolpert über offene Rechte
Courdimanche soll mit drei neuen Freizeitparks für 6 Milliarden Euro zum Tourismusmagneten werden. Doch ausgerechnet das öffentlich gefeierte Dragon-Ball-Flaggschiff ist noch nicht durchfinanziert im juristischen Sinn, weil die Freigabe der japanischen Rechteinhaber laut aktuellen Berichten


Neuenburg stemmt 28 Millionen gegen den Sanierungsstau
Der Kanton Neuenburg legt für 2027 bis 2031 einen Rahmenkredit von 28 Millionen Franken auf, um seinen Gebäudepark instand zu halten. Der einstimmige Entscheid lindert den Unterhaltsdruck, schliesst die Lücke zum empfohlenen Werterhalt aber noch



Sydney kippt vom Preiswunder zum Risikofall
Sydney führt Australiens Wohnungsabschwung an. Sinkende Preise, ein Nachfrageeinbruch und die Reform des steuerlichen Negative Gearing drücken zugleich auf Bestandsmarkt, Projektkalkulationen und Entwicklerfinanzierung. Der Boom verliert damit genau dort an Stabilität, wo er lange als

