

Wohnquartier am Bahnhof rückt einen Schritt näher
Das Granador-Areal bei Hitzkirch und Ermensee wechselt den Besitzer, und damit gewinnt ein jahrelang blockiertes Entwicklungsgebiet neuen Takt. Nach dem im März 2026 genehmigten Gestaltungsplan peilt die neue Eigentümerin die Baueingabe für rund 275 Wohnungen bereits 2027

636 Millionen drücken die Sanierung voran
Der Bund und die Kantone haben 2025 insgesamt 636,4 Millionen Franken für energetische Gebäudemassnahmen gebunden. Der Schub kommt nicht nur aus dem bestehenden Gebäudeprogramm, sondern auch aus dem neuen Impulsprogramm, das vor allem grössere Heizungsersatzprojekte und die Gebäudehülle

Portfoliowechsel drückt Ertrag, Verkäufe federn ab
Der Halbjahresabschluss 2026 fällt bei Intershop zwiespältig aus. Tiefere Mieterträge und massiv kleinere Neubewertungsgewinne drücken den ausgewiesenen Gewinn, während Verkäufe und Zukäufe das Portfolio neu ordnen und den Jahresausblick beim Nettoliegenschaftsertrag

Biel zieht sein Liegenschaftsportfolio straffer an
Biel ordnet sein weit verzweigtes Immobilienportfolio neu. Der Gemeinderat hat im August 2026 eine strategische Grundlage verabschiedet, damit Unterhalt, Investitionen, Schulraum und Bodenpolitik nicht länger auf verstreuten Daten und Zuständigkeiten

Basel kämpft mit wachsendem Gewerbeleerstand
511’000 Quadratmeter ungenutzte Geschäftsflächen in den beiden Basel markieren eine abrupte Trendwende. Während der Wohnungsmarkt weiter austrocknet, ziehen vor allem Laden-, Gewerbe- und Lagerleerstände kräftig an und verschärfen den Druck auf Eigentümer und

Lausanner Projekte treiben Prognose nach oben
Höhere Mieteinnahmen, ein Verkaufserfolg in Lausanne und Fortschritte bei zwei Entwicklungsobjekten geben Epic Suisse mehr Spielraum. Der Immobilienkonzern hebt seine Erwartung für 2026 an, obwohl der ausgewiesene Leerstand durch neue Flächen deutlich nach oben

Zürich bündelt KI für 100’000 Gebäude
Mit dem Verkauf von BuildingMinds an die Zürcher Plattform Lookthrough rückt die KI-Auswertung institutioneller Immobilienportfolios enger zusammen. Die kombinierte Plattform soll Daten aus mehr als 100’000 Gebäuden in 64 Ländern nutzen, der Abschluss ist für das vierte Quartal 2026

Immobilienportale treiben den Gewinnschub an
Die Immobilienplattformen von SMG ziehen das Halbjahr 2026 nach vorn. Der Bereich legte beim Umsatz um 11,5 Prozent auf 88,5 Mio. Franken zu und erreichte eine bereinigte EBITDA-Marge von 62,9 Prozent. Gleichzeitig stellt der Marktplatzbetreiber die Konzernspitze neu

Limmatrevitalisierung stolpert über Altlasten
Bis zum 28. September 2026 liegen die Pläne für die «Lebendige Limmat» öffentlich auf. Das Zürcher Grossprojekt soll auf 3,2 Kilometern Hochwasserschutz, Biodiversität und Naherholung verbinden, wird mit rund 95 Millionen Franken aber deutlich teurer als das

Zürcher Metropolitanraum rückt politisch enger zusammen
Dieter Egli übernimmt das Präsidium der Metropolitankonferenz Zürich, Claudio Bernold rückt an seine Seite. Der Führungswechsel trifft eine Organisation, die über Kantons- und Gemeindegrenzen hinweg Raum-, Verkehrs- und Standortfragen bündelt und nach den jüngsten Wahlen auch im

Bern zieht bei herrenlosen Parzellen die Notbremse
Der Berner Regierungsrat will die Regeln für herrenloses Land und herrenlose Grundstücke neu ordnen. Nicht kultivierbare Flächen wie Felsen und Gletscher sollen den Einwohnergemeinden gehören. Bei eigentümerlosen Wegstücken, Acker- oder Industrieflächen sollen die Gemeinden ein

Luzern ringt um seine Dächer
Ein saniertes Dach ist mehr als eine neue Hülle. Es ist ein Entscheid über Energie, Eigentum und den künftigen Wert einer Liegenschaft. Im Kanton Luzern wird genau dieser Moment zur politischen Konfliktzone. Kaum ist die Solarpflicht in Kraft, verlangt eine Motion ihre Abschaffung bei

Cyberrisiko wird Chefsache
Der Angriff beginnt selten im Serverraum. Er landet als glaubwürdige Mail im Postfach, kommt als Anruf einer vermeintlichen Führungskraft oder tarnt sich als geänderter Zahlungsauftrag. Schweizer KMU erleben Cybervorfälle häufig, bewerten das eigene Risiko jedoch erstaunlich tief. Diese Lücke

Baukultur als Innovationsmotor
Ein Campus ist keine Vitrine. Er ist eine Maschine für Wissen, Forschung und Begegnung. Gerade deshalb ist der neue Denkmalschutz für die erste Bauetappe der EPFL in Lausanne bemerkenswert. Er sichert nicht nur Beton, Raster und Räume, sondern schafft ein Verfahren, das Erneuerung möglich

Stabilität ist Standortpolitik
Die Weltwirtschaft fährt durch unruhiges Wasser. Handelskonflikte, kriegerische Eskalationen und fragile Lieferketten setzen Unternehmen unter Druck. Doch im Kanton Zürich bleibt die Wirtschaft erstaunlich stabil. Der Grund liegt tief im Standortprofil und zeigt sich besonders dort, wo

Basel öffnet das Lindenhofareal für Wohnen und Park
Am Basler Lindenhofareal rückt der Umbau vom abgeschotteten Firmensitz zum durchmischten Stadtbaustein näher. Für zwei neue Hochhäuser und eine öffentliche Parkanlage ist die Baueingabe eingereicht, dazu kommt die Sanierung des denkmalgeschützten Bestands von

St. Gallen öffnet den Planstreit der ganzen Stadt
St. Gallen legt seine Ortsplanungsrevision vom 17. August bis 16. Oktober 2026 öffentlich auf und öffnet die digitale Mitwirkung. Für Eigentümer, Entwickler und Quartiere geht es um weit mehr als Kommentare im Netz. Verhandelt werden Dichte, Bauhöhen, Schutzregeln und die Spielräume der



Buchs verschärft die Regeln fürs eigene Bauen
Buchs zieht die Standards bei städtischen Neubauten und Sanierungen an. Der neue Gebäudestandard 2025 gilt behördenverbindlich für eigene Liegenschaften und greift darüber hinaus auch bei Arealüberbauungen, Sondernutzungsplänen sowie bei Landverkäufen und Baurechtsabgaben der


Zürich ringt um 40 Meter und den Preis der Verdichtung
Zürich entscheidet am 27. September 2026 über zwei neue Hochhausregime. Der eigentliche Sprengsatz liegt nicht bei den ganz hohen Türmen, sondern in den 40-Meter-Zonen der Aussenquartiere. Dort prallen Verdichtungslogik, Projektspielraum und Verdrängungsangst frontal

Wohnungsverkäufe treiben Basel zu neuem Gewinnsprung
Knapp 85 Mio. Franken Reingewinn in sechs Monaten, 60,8 Mio. Franken aus Wohnungsverkäufen und ein fast ausverkauftes Projekt in Cham. Der Halbjahresausweis zeigt bei der Basler Immobiliengruppe, wie stark Entwicklungsgewinne derzeit das Ergebnis treiben, während Zukäufe weiter

Wallis blockiert Wohnbaugenossenschaften trotz Mangel
Im Wallis fällt die Leerwohnungsziffer, doch beim genossenschaftlichen Wohnungsbau herrscht weiter Stillstand. Während in Saillon ein Projekt für zehn Familien im Verfahren festhängt, fehlt dem Kanton bis heute eine klare Rechtsgrundlage, die solche Modelle aktiv absichert und

Wallisellen spült PSP einen Gewinnschub in die Kasse
Der Verkauf des Richtiparks in Wallisellen hat das Halbjahresergebnis von PSP Swiss Property kräftig nach oben gezogen. Gleichzeitig steigt das Kreditrating auf A2, während die Leerstandsquote wegen des fertiggestellten Hôtel des Postes in Lausanne vorübergehend auf 4,0 Prozent

Mehr Wohnungen stoppen das Pendeln kaum
Zürich und Basel ringen mit dem Ungleichgewicht zwischen Jobs und Wohnraum. Doch ausgerechnet die oft bemühte Kennzahl verliert an Schärfe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass längere Arbeitswege nur schwach mit dem Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnenden

Herisau zieht den Casinopark neu auf
Im Zentrum von Herisau liegt ein heikler Umbauplan auf dem Tisch. Im Casinopark sollen Wohnungen, eine öffentliche Tiefgarage mit 56 Plätzen, eine private Garage mit 52 Plätzen und eine neue Parkanlage möglich werden. Doch erst Mitwirkung, Umzonung und Einwohnerrat entscheiden, ob das Projekt


Der Eigenmietwert ist weg, der Streit bleibt
Der Eigenmietwert verschwindet. Doch in Zürich beginnt damit erst der nächste Konflikt. Im Zentrum stehen Wärmepumpen, Solardächer und gedämmte Fassaden. Der Kanton muss entscheiden, ob er klimafreundliche Sanierungen weiterhin steuerlich belohnt oder den Weg über Förderbeiträge