
Verdichten ja, aber nicht um jeden Preis
Die Schweiz baut in die Höhe. In Zürich stehen über zehn Wolkenkratzer im Bau oder in Planung, auch Genf, Bern und Basel verändern ihre Skylines. Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder ruft nach mehr Hochhäusern. Doch neue Zahlen zeigen, wer hoch baut, baut nicht zwingend für

Der Kanton kauft sich selbst aus
Der Kanton Luzern kauft eine Liegenschaft von einer eigenen ausgelagerten Organisation und zahlt dafür fast fünf Millionen Franken mehr als nötig. Ein Bieterverfahren hat den Preis in die Höhe getrieben, obwohl am Ende ohnehin nur ein einziger Käufer ernsthaft in Frage kam. Die Debatte, die

Politik rückt ins Zentrum
Vor den Abstimmungen vom 14. Juni 2026 rücken wohnpolitische Vorlagen und die nationale 10-Millionen-Initiative in den Fokus des Schweizer Wohnimmobilienmarkts. Gleichzeitig sorgen leicht höhere Langfristzinsen für mehr Sensibilität bei Bewertungen, während der strukturelle Wohnungsmangel

Der Tessiner Immobilienmarkt sortiert sich neu
Schweizweit sanken die Neubauinvestitionen 2024 um 2,7 Prozent. Im Tessin trifft dieser Rückgang auf eine ohnehin angespannte Ausgangslage. Die Leerwohnungsziffer fiel innert eines Jahres von 2,08 auf 1,92 Prozent und bewegt sich damit erstmals seit Jahren deutlich nach unten. Was auf den ersten


Zwischen Hörsaal und Abwanderung liegt die Zukunft des Tessins
Rund 800 junge Erwachsene verlassen jedes Jahr das Tessin in Richtung Deutschschweiz oder Romandie. Nur die Hälfte kehrt zurück. Gleichzeitig investiert der Kanton so stark in Forschung und Innovation wie selten zuvor. Ob diese Rechnung aufgeht, entscheidet über die wirtschaftliche Zukunft der

Staffelübergabe in Zug
In der Zuger Wirtschaftsförderung kommt es zu einem wichtigen personellen Wechsel. Nach über dreizehn Jahren an der Spitze der Kontaktstelle Wirtschaft geht Beat Bachmann in Pension und übergibt an Thomas Fuchs. Unterstützt wird der neue Leiter von Sandro Jörg und künftig auch von einem

Die Stadt als Rohstoffmine
Die Schweiz baut seit Jahrzehnten auf Vorrat und sitzt heute auf gewaltigen Materiallagern in ihren Städten. Millionen Tonnen Beton, Stahl und Metalle stecken in Gebäuden und Infrastrukturen und werden beim Rückbau noch zu oft verschwendet. Städte gelten als Rohstoffdepots, aus denen die

Engelberg spannt den Bogen
Engelberg stellt seinen Dorfkern neu auf. Zwischen Bahnhof und Kloster soll aus einem durchmischten Strassenteppich eine klare, erlebbare Achse werden. Das Entwicklungs- und Gestaltungskonzept gibt vor, wie Erdgeschosse, Verkehr und öffentliche Räume zusammenspielen sollen, damit das Zentrum


80 Meter, 1000 Wohnungen, ein Stadtrat unter Druck
Wo früher Messgeräte vom Band liefen, soll bald eine neue Stadtmitte stehen. Das LG-Areal direkt beim Bahnhof Zug ist eine der grössten Stadtentwicklungschancen der Zentralschweiz und eine der umstrittensten. Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben, der grosse politische Kampf beginnt erst

Baden macht Ernst mit der Schwammstadt
Starkregen flutet Keller, Hitze glüht auf versiegelten Flächen, Kanalisationen arbeiten am Limit. Was jahrzehntelang als normale Stadtentwicklung galt, rächt sich heute mit jedem Extremwetterereignis. Die Stadt Baden zieht jetzt die Konsequenzen holt sich Verbündete, um privaten Beton

ImmoSummit 2026 – Vom Talent zum Champion
Der ImmoSummit der Flughafenregion Zürich gehört zu den wichtigsten Branchentreffen der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft. Jahr für Jahr bringt er führende Persönlichkeiten aus Immobilien, Architektur, Bau, Finanzierung, Politik und Standortentwicklung zusammen, um zentrale Fragen zur

Lugano baut sich eine Stadtregion auf Schienen
766 Millionen Franken, ein 2,2 Kilometer langer Tunnel unter Breganzona, Fahrzeiten von sieben Minuten zwischen Bioggio und dem Stadtzentrum. Die Rete Tram-Treno del Luganese ist das grösste Verkehrsprojekt der Südschweiz. Gleichzeitig auch ein Härtetest für die Entwicklungsfähigkeit der

Die Ebene, die dem Tessin den Takt vorgibt
Zwischen Bellinzona und Locarno vereint die Magadinoebene Moorlandschaft, Bahntrassen, Hochspannungsleitungen und Landwirtschaft auf engstem Raum. Bund und Kanton haben im August 2025 einen koordinierten Infrastrukturplan vorgelegt, der zeigt, wie Energieversorgung und Landschaftsschutz gemeinsam

Der Sonnenhof soll Bülachs Mitte neu erfinden
Mitten in Bülach soll aus einem in die Jahre gekommenen Einkaufszentrum und grossen Parkplatzflächen ein neuer Quartierteil entstehen. Der Sonnenhof setzt auf Wohnungen, Freiräume, Läden, Kultur und eine neue Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt. Das Projekt zeigt, wie aus einem

Luzern stösst Zug vom Steuerthron
Jahrelang war Zug das Synonym für tiefe Unternehmenssteuern. Jetzt kippt die Rangliste. Luzern hat seinen Satz erneut gesenkt und sich an die Spitze geschoben. Das ist mehr als eine fiskalische Randnotiz. Es ist ein Signal im härter werdenden Wettbewerb um Unternehmen, Investitionen und

Zürich schärft sein Innovationsprofil
Zürich ruht sich nicht auf seiner Stärke aus. Der Regierungsrat will den Innovationsstandort gezielt weiterentwickeln und neue Technologien schneller in den Markt bringen. Dahinter steht kein kurzfristiges Förderfeuerwerk, sondern eine längerfristige Strategie mit klarem Fokus. Es geht um

Das Netz wird zum Nadelöhr der Schweiz
Die Schweiz baut Kraftwerke. Doch der Strom kommt oft nicht schnell genug dorthin, wo er gebraucht wird. Das eigentliche Nadelöhr liegt im Netz. Jetzt setzt die Energiekommission des Ständerates ein deutliches Signal. Wer die Energiewende ernst meint, muss Leitungen schneller erneuern, ausbauen


2000 Jobs stehen in Wettingen auf der Kippe
Es geht um weit mehr als ein Stück Land. In Wettingen soll der Boden für einen Campus bereitet werden, der dem Aargau einen kräftigen Schub geben könnte. 1000 bestehende Stellen stehen im Raum, dazu bis zu 2000 neue Arbeitsplätze. Noch ist nichts entschieden. Gerade deshalb zeigt der Fall, wie

Der stille Aufstieg südlich des Gotthards
Rang 6 unter 241 europäischen Regionen im Innovationsranking, 60 Millionen Franken Fördermittel bis 2027 und ein Blockchain-Ökosystem, das internationale Konzerne anzieht. Das Tessin baut an einem neuen Selbstverständnis als Wirtschaftsstandort. Die Immobilienbranche beobachtet diesen Wandel

Eigentümerwechsel soll Wachstum im Geothermiemarkt beschleunigen
Die Investmentgesellschaft Dundee AG aus Alpnach hat mit sofortiger Wirkung die Bohrfix Erdsonden AG übernommen. Hans Rosenberger präsidiert neu den Verwaltungsrat der Bohrfix Erdsonden AG, die operative Führung des Unternehmens geht an Sascha

Bellinzona wagt den grossen Umbau
135 Jahre lang rollten hier Züge in die Werkstatt. Bald sollen Forscher, Gründer und Familien einziehen. Auf dem 120’000 Quadratmeter grossen Areal der ehemaligen Officine FFS in Bellinzona entsteht ein neues Stadtquartier, das Wohnen, Gewerbe, Bildung und Innovation vereint. Porta del Ticino

Kanton Bern plant Grossbau im Berner Seeland
Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern hat ein Platzproblem und ein Bausubstanzproblem. Seit Jahren werkelt eine der wichtigsten Verwaltungsbehörden des Kantons in sanierungsbedürftigen Gebäuden an drei verschiedenen Standorten. Jetzt zieht der Kanton die Reissleine, 132,9


Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen
Der 108. immoTable Ticino in Savosa zeigte, wie stark sich der Wirtschaftsraum Ticino im Spannungsfeld von Energie, Wohnen und Investitionen verändert. Diskutiert wurden neue Energiekonzepte für Immobilien, die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums sowie die Frage, wie das Tessin für Investoren

Bauen neu denken, Freiburg sucht Pioniere
Die Baubranche steht vor einem Systemwechsel und der Kanton Freiburg will ihn aktiv gestalten. Mit 290'000 Franken aus der Neuen Regionalpolitik ruft die Wirtschaftsförderung WIF Unternehmen dazu auf, kreislauforientierte Lösungen für das Bauen von morgen zu entwickeln. Wer bis 9. September 2026

