

Wohnquartier am Bahnhof rückt einen Schritt näher
Das Granador-Areal bei Hitzkirch und Ermensee wechselt den Besitzer, und damit gewinnt ein jahrelang blockiertes Entwicklungsgebiet neuen Takt. Nach dem im März 2026 genehmigten Gestaltungsplan peilt die neue Eigentümerin die Baueingabe für rund 275 Wohnungen bereits 2027

Portfoliowechsel drückt Ertrag, Verkäufe federn ab
Der Halbjahresabschluss 2026 fällt bei Intershop zwiespältig aus. Tiefere Mieterträge und massiv kleinere Neubewertungsgewinne drücken den ausgewiesenen Gewinn, während Verkäufe und Zukäufe das Portfolio neu ordnen und den Jahresausblick beim Nettoliegenschaftsertrag

Biel zieht sein Liegenschaftsportfolio straffer an
Biel ordnet sein weit verzweigtes Immobilienportfolio neu. Der Gemeinderat hat im August 2026 eine strategische Grundlage verabschiedet, damit Unterhalt, Investitionen, Schulraum und Bodenpolitik nicht länger auf verstreuten Daten und Zuständigkeiten


Lausanner Projekte treiben Prognose nach oben
Höhere Mieteinnahmen, ein Verkaufserfolg in Lausanne und Fortschritte bei zwei Entwicklungsobjekten geben Epic Suisse mehr Spielraum. Der Immobilienkonzern hebt seine Erwartung für 2026 an, obwohl der ausgewiesene Leerstand durch neue Flächen deutlich nach oben

Limmatrevitalisierung stolpert über Altlasten
Bis zum 28. September 2026 liegen die Pläne für die «Lebendige Limmat» öffentlich auf. Das Zürcher Grossprojekt soll auf 3,2 Kilometern Hochwasserschutz, Biodiversität und Naherholung verbinden, wird mit rund 95 Millionen Franken aber deutlich teurer als das

Zürcher Metropolitanraum rückt politisch enger zusammen
Dieter Egli übernimmt das Präsidium der Metropolitankonferenz Zürich, Claudio Bernold rückt an seine Seite. Der Führungswechsel trifft eine Organisation, die über Kantons- und Gemeindegrenzen hinweg Raum-, Verkehrs- und Standortfragen bündelt und nach den jüngsten Wahlen auch im

Bern zieht bei herrenlosen Parzellen die Notbremse
Der Berner Regierungsrat will die Regeln für herrenloses Land und herrenlose Grundstücke neu ordnen. Nicht kultivierbare Flächen wie Felsen und Gletscher sollen den Einwohnergemeinden gehören. Bei eigentümerlosen Wegstücken, Acker- oder Industrieflächen sollen die Gemeinden ein

Luzern ringt um seine Dächer
Ein saniertes Dach ist mehr als eine neue Hülle. Es ist ein Entscheid über Energie, Eigentum und den künftigen Wert einer Liegenschaft. Im Kanton Luzern wird genau dieser Moment zur politischen Konfliktzone. Kaum ist die Solarpflicht in Kraft, verlangt eine Motion ihre Abschaffung bei

Beton bekommt einen Ausweg
Zement trägt Städte, Brücken und Gebäude. Zugleich zählt seine Herstellung zu den grössten industriellen CO₂-Quellen weltweit. Der Engpass liegt tief im Brennprozess und lässt sich mit grünem Strom allein kaum auflösen. Eine neue Pilotanlage von Holcim Deutschland zeigt nun einen

Baukultur als Innovationsmotor
Ein Campus ist keine Vitrine. Er ist eine Maschine für Wissen, Forschung und Begegnung. Gerade deshalb ist der neue Denkmalschutz für die erste Bauetappe der EPFL in Lausanne bemerkenswert. Er sichert nicht nur Beton, Raster und Räume, sondern schafft ein Verfahren, das Erneuerung möglich

Die Fassade wird zum Kraftwerk
Eine Glasfassade schützt, öffnet Räume und bringt Tageslicht. Bisher blieb sie energetisch meist passiv. Nun zeigen semitransparente organische PV-Module, dass sie künftig auch Strom erzeugen kann. Der entscheidende Schritt liegt nicht allein in der Zelle, sondern in einem Verfahren, das den

Stabilität ist Standortpolitik
Die Weltwirtschaft fährt durch unruhiges Wasser. Handelskonflikte, kriegerische Eskalationen und fragile Lieferketten setzen Unternehmen unter Druck. Doch im Kanton Zürich bleibt die Wirtschaft erstaunlich stabil. Der Grund liegt tief im Standortprofil und zeigt sich besonders dort, wo

St. Gallen öffnet den Planstreit der ganzen Stadt
St. Gallen legt seine Ortsplanungsrevision vom 17. August bis 16. Oktober 2026 öffentlich auf und öffnet die digitale Mitwirkung. Für Eigentümer, Entwickler und Quartiere geht es um weit mehr als Kommentare im Netz. Verhandelt werden Dichte, Bauhöhen, Schutzregeln und die Spielräume der



Buchs verschärft die Regeln fürs eigene Bauen
Buchs zieht die Standards bei städtischen Neubauten und Sanierungen an. Der neue Gebäudestandard 2025 gilt behördenverbindlich für eigene Liegenschaften und greift darüber hinaus auch bei Arealüberbauungen, Sondernutzungsplänen sowie bei Landverkäufen und Baurechtsabgaben der

Zürich ringt um 40 Meter und den Preis der Verdichtung
Zürich entscheidet am 27. September 2026 über zwei neue Hochhausregime. Der eigentliche Sprengsatz liegt nicht bei den ganz hohen Türmen, sondern in den 40-Meter-Zonen der Aussenquartiere. Dort prallen Verdichtungslogik, Projektspielraum und Verdrängungsangst frontal

Wohnungsverkäufe treiben Basel zu neuem Gewinnsprung
Knapp 85 Mio. Franken Reingewinn in sechs Monaten, 60,8 Mio. Franken aus Wohnungsverkäufen und ein fast ausverkauftes Projekt in Cham. Der Halbjahresausweis zeigt bei der Basler Immobiliengruppe, wie stark Entwicklungsgewinne derzeit das Ergebnis treiben, während Zukäufe weiter

Das grösste Nadelöhr der Schweiz kämpft sich frei
Täglich stauen sich 120'000 Fahrzeuge durch einen der meistbefahrenen Tunnel der Schweiz. Jahrzehntelang war der Gubrist bei Zürich ein Symbol für das Versagen der Verkehrsplanung. Jetzt, mit dem Abschluss einer Milliarden-Baustelle in Sicht, dreht sich das Bild. Was lange undenkbar schien,

Wallis blockiert Wohnbaugenossenschaften trotz Mangel
Im Wallis fällt die Leerwohnungsziffer, doch beim genossenschaftlichen Wohnungsbau herrscht weiter Stillstand. Während in Saillon ein Projekt für zehn Familien im Verfahren festhängt, fehlt dem Kanton bis heute eine klare Rechtsgrundlage, die solche Modelle aktiv absichert und

Zeiningen öffnet das Tor zum Salzfeld
In Zeiningen liegt der kantonale Nutzungsplan für das Salzabbaugebiet Nordfeld seit dem 18. August 2026 öffentlich auf. Bis zum 16. September können Betroffene Einwendungen einreichen. Damit rückt ein grundeigentümerverbindlicher Planungsschritt für Bohrplätze, Leitungen und weitere Anlagen

Wallisellen spült PSP einen Gewinnschub in die Kasse
Der Verkauf des Richtiparks in Wallisellen hat das Halbjahresergebnis von PSP Swiss Property kräftig nach oben gezogen. Gleichzeitig steigt das Kreditrating auf A2, während die Leerstandsquote wegen des fertiggestellten Hôtel des Postes in Lausanne vorübergehend auf 4,0 Prozent

Bronzezeit bremst Wohnbau in Teufenthal
An der Dürrenäscherstrasse in Teufenthal sind die Arbeiten für ein Wohnprojekt mit 67 Einheiten unterbrochen worden. Der Grund ist kein formeller Baustopp, sondern ein archäologischer Fund aus der späten Bronzezeit, der den Ablauf auf der Baustelle kurzfristig

Mehr Wohnungen stoppen das Pendeln kaum
Zürich und Basel ringen mit dem Ungleichgewicht zwischen Jobs und Wohnraum. Doch ausgerechnet die oft bemühte Kennzahl verliert an Schärfe. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass längere Arbeitswege nur schwach mit dem Verhältnis von Beschäftigten zu Einwohnenden

Herisau zieht den Casinopark neu auf
Im Zentrum von Herisau liegt ein heikler Umbauplan auf dem Tisch. Im Casinopark sollen Wohnungen, eine öffentliche Tiefgarage mit 56 Plätzen, eine private Garage mit 52 Plätzen und eine neue Parkanlage möglich werden. Doch erst Mitwirkung, Umzonung und Einwohnerrat entscheiden, ob das Projekt

Die Bahn, die keiner wollte und alle brauchen
Zu teuer, zu lange gebaut, zu wenig Nachfrage. Drei Jahre später hat die Linie 20 zwischen Zürich Altstetten und Killwangen die Kritiker verstummen lassen. Denn was damals nach einem teuren Experiment aussah, ist heute das Rückgrat der Mobilität in einer der wachstumsstärksten Regionen der

Wärmepumpe oder Netz entscheidet der Ort
Die Debatte über die Heizung der Zukunft wird oft ideologisch geführt. Die kommunalen Wärmepläne in Deutschland zeichnen nun ein deutlich nüchterneres Bild. Wärmepumpen und Wärmenetze sollen bis 2045 zusammen knapp vier Fünftel des Wärmebedarfs decken. Der Ausstieg aus Erdgas und Heizöl
