
Bundesrat sieht Spielraum für längeren Betrieb der Kernkraftwerke
Die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt auf 80 Jahre ist technisch möglich und in den wahrscheinlichsten Fällen auch wirtschaftlich. Das zeigt ein Bericht, den der Bundesrat verabschiedet hat. Die Nachrüstung würde 0,7 bis 1,2 Milliarden Franken

Ein neues Raumkonzept soll Wachstum gezielter lenken
Das Raumkonzept Schweiz 2050 enthält aus der Sicht von Urbanistica wichtige Elemente. Dazu gehören die Polyzentralität der Schweiz, die Stärkung vernetzter Zentren sowie das Denken in Handlungsräumen. Die Vereinigung für guten Städtebau nennt das Konzept in ihrer Stellungnahme aber zu


Verdichten ja, aber nicht um jeden Preis
Die Schweiz baut in die Höhe. In Zürich stehen über zehn Wolkenkratzer im Bau oder in Planung, auch Genf, Bern und Basel verändern ihre Skylines. Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder ruft nach mehr Hochhäusern. Doch neue Zahlen zeigen, wer hoch baut, baut nicht zwingend für

Politik rückt ins Zentrum
Vor den Abstimmungen vom 14. Juni 2026 rücken wohnpolitische Vorlagen und die nationale 10-Millionen-Initiative in den Fokus des Schweizer Wohnimmobilienmarkts. Gleichzeitig sorgen leicht höhere Langfristzinsen für mehr Sensibilität bei Bewertungen, während der strukturelle Wohnungsmangel

Der Tessiner Immobilienmarkt sortiert sich neu
Schweizweit sanken die Neubauinvestitionen 2024 um 2,7 Prozent. Im Tessin trifft dieser Rückgang auf eine ohnehin angespannte Ausgangslage. Die Leerwohnungsziffer fiel innert eines Jahres von 2,08 auf 1,92 Prozent und bewegt sich damit erstmals seit Jahren deutlich nach unten. Was auf den ersten



Partnerschaft stärkt multifunktionalen Innovationsstandort mit Freizeitangebot
Halter und Padelta gehen im Rahmen des FUTURAMA-Projekts eine langfristige Partnerschaft ein. Im Zuge dessen werden im FUTURAMA in Lupfig, einem Zentrum für Innovation und Zusammenarbeit, bis Oktober zwei Padelplätze im Erdgeschoss

Die Stadt als Rohstoffmine
Die Schweiz baut seit Jahrzehnten auf Vorrat und sitzt heute auf gewaltigen Materiallagern in ihren Städten. Millionen Tonnen Beton, Stahl und Metalle stecken in Gebäuden und Infrastrukturen und werden beim Rückbau noch zu oft verschwendet. Städte gelten als Rohstoffdepots, aus denen die

Engelberg spannt den Bogen
Engelberg stellt seinen Dorfkern neu auf. Zwischen Bahnhof und Kloster soll aus einem durchmischten Strassenteppich eine klare, erlebbare Achse werden. Das Entwicklungs- und Gestaltungskonzept gibt vor, wie Erdgeschosse, Verkehr und öffentliche Räume zusammenspielen sollen, damit das Zentrum


80 Meter, 1000 Wohnungen, ein Stadtrat unter Druck
Wo früher Messgeräte vom Band liefen, soll bald eine neue Stadtmitte stehen. Das LG-Areal direkt beim Bahnhof Zug ist eine der grössten Stadtentwicklungschancen der Zentralschweiz und eine der umstrittensten. Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben, der grosse politische Kampf beginnt erst

Baden macht Ernst mit der Schwammstadt
Starkregen flutet Keller, Hitze glüht auf versiegelten Flächen, Kanalisationen arbeiten am Limit. Was jahrzehntelang als normale Stadtentwicklung galt, rächt sich heute mit jedem Extremwetterereignis. Die Stadt Baden zieht jetzt die Konsequenzen holt sich Verbündete, um privaten Beton

ImmoSummit 2026 – Vom Talent zum Champion
Der ImmoSummit der Flughafenregion Zürich gehört zu den wichtigsten Branchentreffen der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft. Jahr für Jahr bringt er führende Persönlichkeiten aus Immobilien, Architektur, Bau, Finanzierung, Politik und Standortentwicklung zusammen, um zentrale Fragen zur

Lugano baut sich eine Stadtregion auf Schienen
766 Millionen Franken, ein 2,2 Kilometer langer Tunnel unter Breganzona, Fahrzeiten von sieben Minuten zwischen Bioggio und dem Stadtzentrum. Die Rete Tram-Treno del Luganese ist das grösste Verkehrsprojekt der Südschweiz. Gleichzeitig auch ein Härtetest für die Entwicklungsfähigkeit der

Die Ebene, die dem Tessin den Takt vorgibt
Zwischen Bellinzona und Locarno vereint die Magadinoebene Moorlandschaft, Bahntrassen, Hochspannungsleitungen und Landwirtschaft auf engstem Raum. Bund und Kanton haben im August 2025 einen koordinierten Infrastrukturplan vorgelegt, der zeigt, wie Energieversorgung und Landschaftsschutz gemeinsam

Aargau beschleunigt Baubewilligungsverfahren mit digitalen Prozessen
Die Arbeitsgruppe Runder Tisch Baubewilligungen hat sich auf konkrete Massnahmen geeinigt, um entsprechende Verfahren im Kanton Aargau effizienter zu gestalten und zu beschleunigen. Die Behörden setzen auf Digitalisierung, standardisierte Prozesse und regelmässigen

Forschungsprojekt fördert Kreislaufwirtschaft im Bauwesen
Eine Studierendengruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeitet mit digitaler Technologie am Recycling von Baumaterialien. Für ihre Forschung besuchen sie Baustellen, demontieren Gebäude und werten die vorhandenen Materialien zur Entwicklung neuer Bauprozesse externer


Bundesrat will Wohnbau beschleunigen
Der Bundesrat plant Massnahmen, um angesichts der Wohnungsknappheit die Verfahren für Planung und Baubewilligung im Wohnbau abzukürzen. So erwägt er etwa, in bestimmten Fällen ein vorrangiges nationales Interesse geltend zu machen und bestimmte Einsprachen einzuschränken.

Ein Kap, eine Vision, 100 Millionen Franken
Jahrelang lag die Landzunge Capo San Martino zwischen Melide und Paradiso verlassen da – einst Restaurant, dann Nachtclub, zuletzt besetzt und mit Gittern gesperrt. Jetzt greift Christian Constantin, Walliser Bauunternehmer und FC-Sion-Präsident, zu: Für über 100 Millionen Franken soll hier

Der Sonnenhof soll Bülachs Mitte neu erfinden
Mitten in Bülach soll aus einem in die Jahre gekommenen Einkaufszentrum und grossen Parkplatzflächen ein neuer Quartierteil entstehen. Der Sonnenhof setzt auf Wohnungen, Freiräume, Läden, Kultur und eine neue Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt. Das Projekt zeigt, wie aus einem

Das Netz wird zum Nadelöhr der Schweiz
Die Schweiz baut Kraftwerke. Doch der Strom kommt oft nicht schnell genug dorthin, wo er gebraucht wird. Das eigentliche Nadelöhr liegt im Netz. Jetzt setzt die Energiekommission des Ständerates ein deutliches Signal. Wer die Energiewende ernst meint, muss Leitungen schneller erneuern, ausbauen


2000 Jobs stehen in Wettingen auf der Kippe
Es geht um weit mehr als ein Stück Land. In Wettingen soll der Boden für einen Campus bereitet werden, der dem Aargau einen kräftigen Schub geben könnte. 1000 bestehende Stellen stehen im Raum, dazu bis zu 2000 neue Arbeitsplätze. Noch ist nichts entschieden. Gerade deshalb zeigt der Fall, wie

Wohnüberbauung wird nachhaltig saniert und erweitert
Die Halter AG ist an der Umgestaltung des Standorts Clochettes in Genf beteiligt. Im Rahmen dessen wird Halter drei Wohngebäude sanieren, umbauen und aufstocken. Dazu gehören die Modernisierung 70 bestehender Wohnungen und der Anbau von zwei weiteren

Forschungsprojekt fördert Wiederverwendung von Beton im Bauwesen
Die Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Genève (HEPIA) untersucht im Rahmen des CUT-Projekts die Wiederverwendung von Betonplatten aus Rückbauarbeiten. Ziel des Projekts ist es, diese Wiederverwendung zu validieren und damit ein kreislauforientierteres Bauen zu

Brennstoffzellen sollen Stromnetze unterstützen
Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt haben in Zusammenarbeit mit der Hälg Group, der Osterwalder Gruppe und der H2 Energy AG ein Projekt zu Wasserstoff-Brennstoffzellen unternommen. Diese könnten in Quartier-Systemen lokale Stromnetze
