Knonauer Amt baut Wirtschaftsachse im Vorstand aus

Mit Samuel Schweizer und Eveline Fenner zieht die Standortförderung Knonauer Amt zwei neue Vorstandsmitglieder ein. Die Wahl an der Generalversammlung vom 21. Mai 2026 stärkt die wirtschaftliche Verankerung einer Organisation, die Ansiedlung, Energieeffizienz und regionale Entwicklung zusammenführt.

Juni 2026

Die Standortförderung Knonauer Amt hat ihren Vorstand an der Generalversammlung vom 21. Mai 2026 neu besetzt. Mit Samuel Schweizer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Ernst Schweizer AG in Hedingen, und Eveline Fenner rücken zwei neue Mitglieder in das Gremium nach. Für die Region ist das mehr als eine Personalie: Die Organisation steuert Themen, die von Unternehmensansiedlungen über Energiefragen bis zur regionalen Wertschöpfung direkt in die Standortentwicklung hineinreichen.

Samuel Schweizer folgt auf Sabine Weisbrod, Eveline Fenner übernimmt den Sitz von Eliane Studer Kilchenmann. Präsident Marcel Strebel, Vizepräsident Ronald Adler und die übrigen Mitglieder des zehnköpfigen Vorstands wurden bis 2028 bestätigt. Öffentlich zugängliche Angaben zeigen zudem, dass die Standortförderung je zur Hälfte mit Vertretenden aus Wirtschaft und Politik besetzt bleibt. Damit hält sie an jenem Modell fest, das regionale Entwicklung nicht nur verwaltet, sondern zwischen Gemeinden und Unternehmen koordinieren soll.

Standortpolitik mit Bau- und Energiewirkung
Die personelle Verstärkung erhält zusätzliches Gewicht, weil Samuel Schweizer ein Unternehmen repräsentiert, das stark in Bau, Renovation und Solarsystemen verankert ist. Die Ernst Schweizer AG mit Hauptsitz in Hedingen gehört in der Region zu den prägenden Industrieunternehmen. Wenn eine solche Führungsperson in den Vorstand einer Standortförderung einzieht, rücken Fragen nach Flächen, Gewerbeentwicklung, Energieeffizienz und Unternehmensnetzwerken stärker ins Zentrum der praktischen Standortpolitik.

Die Organisation selbst formuliert ihren Auftrag breit, aber konkret: Sie will die ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Knonauer Amts stärken und gezielt Firmen aus Gesundheit, Hightech und wissensbasierten Dienstleistungen anziehen. Für die Immobilien- und Bauwirtschaft ist das vor allem dort relevant, wo Ansiedlungsziele auf verfügbare Gewerbeflächen, Umnutzungen, Infrastruktur und kommunale Verfahren treffen. Der Standortwettbewerb wird damit auf regionaler Ebene operativer.

Region setzt auf vernetzte Entwicklung
Die Wahl fällt in eine Phase, in der das Knonauer Amt seine Position zwischen Zürich, Zug und den lokalen Zentren weiter schärfen will. Die Standortförderung arbeitet dabei nicht nur an Imagefragen, sondern an handfesten Entwicklungsthemen. Dazu zählen Energie- und Umweltprojekte ebenso wie Fragen der Gesundheitsversorgung und der wirtschaftlichen Profilbildung. Gerade in solchen regionalen Organisationen entscheidet die Zusammensetzung des Vorstands oft darüber, wie eng Wirtschaft, Gemeinden und konkrete Projekte zusammenspielen.

Mit der Wahl vom Mai 2026 ist deshalb vor allem eines sichtbar geworden: Das Knonauer Amt baut die wirtschaftliche Verankerung seiner Standortförderung weiter aus. Ob daraus zusätzliche Ansiedlungen, neue Entwicklungsimpulse oder mehr Dynamik bei standortrelevanten Projekten entstehen, wird sich an der Schnittstelle von Politik, Flächenangebot und Unternehmen zeigen.

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