
Dietikon baut die Schule der Zukunft
Seit 1969 prägt ein wuchtiger Betonkubus das Stadtbild von Dietikon. Wer am Bildungszentrum Limmattal vorbeiläuft, sieht zunächst nur Nachkriegsarchitektur. Doch für 42 Millionen Franken saniert der Kanton Zürich dieses denkmalgeschützte Gebäude und macht daraus einen Lernort des 21.

Schaffhausen wird zum Labor der Zukunft
Klimawandel, Ressourcenknappheit und Energiekrise drücken auf die Gesellschaft. Ein internationales Forschungsteam sieht in der Robotik einen ungenutzten Hebel. Im Fachmagazin «Nature Machine Intelligence» fordern die Wissenschaftler ein radikales Umdenken. Ihr Vorschlag heisst «Sustainability

Wie der Bund am eigenen Mietvertrag scheiterte
Rot-weisse Fahne, Hafenblick, direkter Zugang zum Wasser. Das «Swiss House» am Pier 17 in San Francisco war jahrelang die Visitenkarte der Schweiz im Silicon Valley. Jetzt ist Schluss. Der Bund musste den Standort räumen und lässt fast neun Millionen Franken zurück, ohne einen einzigen Rappen

Winterthur wehrt sich gegen den Richtplan 2040
Ein Planungsinstrument, das über 100 politische Zielsetzungen festschreibt. Ein Referendumskomitee, das von einem politischen Korsett spricht. Winterthur entscheidet am 29. November 2026 an der Urne, wie viel Freiraum die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre behalten soll. Das Referendum gegen


Emmen setzt Rüüssegg ab Herbst um
Jahre der Planung, mehrfach verschobene Termine, jetzt wird es konkret. Am Seetalplatz in Emmen beginnt im Herbst 2026 der Bau des Quartiers Rüüssegg, eines der grössten Wohnbauvorhaben in Luzern-Nord. Bis Ende 2029 sollen 344 Wohnungen sowie rund 1733 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche


Zürich treibt den Markt für Eigentumswohnungen
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien steigen in der Schweiz weiter, doch das Bild wird ungleicher. Im Juni 2026 legten Eigentumswohnungen landesweit um 4,5 Prozent zum Vorjahr zu. Besonders stark zog die Region Zürich an, während Einfamilienhäuser regional bereits Rückgänge

Luzern setzt neun Millionen auf digitale Bewilligungen
Der Kanton Luzern will Baubewilligungen durchgängig digital abwickeln und investiert dafür über zehn Jahre rund neun Millionen Franken. Für Bauherrschaften, Planende und Gemeinden wird damit nicht nur die Software ersetzt, sondern der ganze Prozess neu



Deutschlands Mietmarkt enteilt den Einkommen
In deutschen Grossstädten steigen Angebotsmieten seit 2023 deutlich schneller als die Reallöhne. Gleichzeitig fiel der Wohnungsbau 2025 auf 206’600 Fertigstellungen zurück. Für Projektentwickler, Investoren und Städte verschärft sich damit der Druck auf bezahlbaren


Lugano fällt im Bundesprogramm zurück
Das Luganese geht bei den Agglomerationsprogrammen der fünften Generation vorerst leer aus. Bern begründet dies mit zu schwacher Gesamtwirkung und fehlender Konkretisierung der Siedlungsentwicklung. Für die Standort- und Arealentwicklung ist das ein empfindliches

Lerchenfeld plant dichter und höher
Im St. Galler Lerchenfeld legt die Stadt den Rahmen für eine Verdichtung von 65’000 auf rund 185’000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Möglich wären an einzelnen Punkten Gebäude bis 85 Meter, getragen von Arbeitsplätzen, neuem Grünraum und dem Impuls des Doppelbahnhofs


Habeck stärkt Urban Partners in Deutschland
Robert Habeck wechselt per 1. August 2026 zu Urban Partners. Für den dänischen Stadtentwicklungsinvestor ist das mehr als eine Personalie: Das Unternehmen baut seine Deutschland-Präsenz aus und verknüpft bezahlbaren Wohnraum, Brachflächenentwicklung und institutionelles Kapital

Zürich lockert Schutzregeln für Baudenkmäler
Ein Gebäude gilt künftig nur noch als Baudenkmal, wenn es mindestens zwei von vier strengen Kriterien erfüllt. Der Zürcher Regierungsrat hat am 2. Juli 2026 eine Revision des Planungs- und Baugesetzes zuhanden des Kantonsrates verabschiedet, die Umbauten an geschützten Häusern spürbar

Bellechasse baut an der Haft von morgen
In Sugiez hat der Kanton Freiburg den Bau des neuen Zentralgefängnisses gestartet. Das Projekt für 70,8 Millionen Franken bündelt Untersuchungshaft, offenen Vollzug und Nebeninfrastruktur an einem Standort und verschiebt den Strafvollzug baulich wie betrieblich

Nidwalden verschiebt Druck im Baurecht
Drei Nidwaldner Gemeinden drohen die Frist für die Anpassung ihrer Zonenpläne und Reglemente per 1. Januar 2027 zu verpassen. Der Regierungsrat will deshalb die Übergangsfrist bis Anfang 2030 verlängern, damit Baugesuche weiter auf einer gültigen Grundlage behandelt werden


Zürich will Umbauten an Schutzobjekten erleichtern
Der Zürcher Regierungsrat greift tief in ein empfindliches System ein. Geschützte Gebäude sollen künftig leichter umgebaut werden dürfen, Bürgerliche feiern, der Heimatschutz warnt. Zwischen historischem Erbe und modernem Wohnbedürfnis entsteht ein neuer Spannungsraum, der die ganze Region

Wer mehr wohnt, zahlt weniger
Gleiche Wohnung, gleiche Quadratmeter, komplett anderer Preis. Eine Luzerner Wohnbaugenossenschaft dreht das klassische Mietsystem um und belohnt grosse Haushalte statt kleine Portemonnaies. Die Idee klingt simpel, trifft aber einen Nerv, der den ganzen Schweizer Wohnungsmarkt


Die Stadt, die sich selbst blockiert
Eine der renommiertesten Raumplanerinnen der Schweiz nimmt ihre eigene Heimatstadt ins Visier. Sibylle Wälty von der ETH Zürich wirft Baden vor, viel zu zurückhaltend zu bauen, während die Stadt eigentlich doppelt so vielen Menschen Platz bieten könnte. Ihr Fazit fällt deutlich aus, die neue

Sechs Forderungen gegen die Wohnungsnot
Der Schweizer Mietwohnungsmarkt steckt fest. Immer mehr Menschen finden keine passende Wohnung, während andere in Wohnungen verbleiben, die längst nicht mehr zu ihrer Lebenssituation passen. Die «Schweizer Allianz für Wohnraum» fordert deshalb einen klaren Kurswechsel, weg von Subventionen,


Spitalimmobilien drängen an den Kapitalmarkt
Infracore will beim Börsengang an der SIX brutto rund 200 Millionen Franken aufnehmen und damit eine Akquisitionspipeline mit neun möglichen Spitalimmobilien finanzieren. Für den Schweizer Markt ist das ein Signal, dass Sale-and-Leaseback im Gesundheitssektor an Breite

Genfer Regien pochen auf sichere Regeln
Die USPI Genf verbindet ihren Jahresbericht 2025 mit einer klaren Forderung an Politik und Verwaltung. Der Verband verweist auf 320'000 verwaltete Objekte, 650 Mio. Franken Bauinvestitionen und mehr Druck bei Sanierungen, Neubau und Bewirtschaftung im engen Genfer
