
Limmattal im Standortpoker
Hitachi Energy stellt das Limmattal vor eine Richtungswahl. In Wettingen soll ein Hightech-Campus auf der grünen Wiese entstehen, mit bis zu 3’000 Arbeitsplätzen und einem kräftigen Schub für die Standortpolitik. Gleichzeitig steht hochwertiges Kulturland zur Disposition, der

Wie Hochschulen die Baustelle Zukunft planen
Die HWZ in Zürich und die Hochschule Mainz spannen zusammen, um die Baubranche digital fitter zu machen. Im Fokus stehen neue Studien- und Weiterbildungsangebote an der Schnittstelle von Immobilien, Daten und gebauter Umwelt. Unternehmen erhalten damit besseren Zugang zu Know-how und Talenten für

Ein neuer Hub bringt Forschung, Innovation und Arbeitswelten zusammen
MSD Merck Sharp & Dohme hat in Luzern seinen neuen Schweizer Hauptsitz eröffnet. Das Pharmaunternehmen hat 60 Millionen Franken in den Standort investiert, an dem 750 Mitarbeitende arbeiten werden. An der Eröffnung nahmen Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Regierungsrat Reto Wyss

Studie warnt vor neuer Preisdynamik am Wohnungsmarkt
Die Mietpreisdynamik auf dem Schweizer Wohnungsmarkt dürfte aufgrund eines knappen Angebots, hoher Nachfrage und steigender Baukosten nach einer relativen Ruhepause wieder anziehen. Trotzdem bleibt die Bautätigkeit aufgrund umfassender Regulierungen niedrig, heisst es in einer Studie der


Neuer Standort bündelt Logistik und Produktion an einem Ort
Die Léguriviera-Gruppe wird ihre Aktivitäten im Kanton Waadt an einem neuen Standort in Vernand oberhalb von Lausanne zusammenführen. Damit will der Lebensmittellogistiker seine Abläufe effizienter machen und die Zahl der Transporte verringern. Die Eröffnung des 18’000 Quadratmeter grosse

Studie sieht Regulierung als Bremse für passenden Wohnraum
Damit Wohnen in Zürich preiswert und qualitativ hochwertig bleibt, braucht es laut Fürschi Züri eine bedarfsgerechte Entwicklung von Siedlungsgebieten und eine deutlich höhere Bautätigkeit. Zudem dürfe der Wohnungsmarkt nicht strenger reguliert werden, so die Initiative der Zürcher

Die Schweiz reguliert Datencenter
Datencenter sind die unsichtbare Infrastruktur der digitalen Wirtschaft. In der Schweiz boomen sie, doch ihr Hunger nach Strom, Wasser und Bauland wächst schneller als die Regulierung. Schaffhausen hat jetzt als einer der ersten Kantone klare Grenzen gezogen. Und er dürfte nicht der letzte

Was wird aus dem grössten Areal Basels?
Mitten in Basel liegt ein brachliegendes Industrieareal von knapp 30 Hektaren, direkt zwischen Rhein und Wiese. Es ist das grösste Transformationsareal der Stadt und ein politischer Brennpunkt. Am 14. Juni 2026 entscheiden die Basler Stimmberechtigten, was daraus wird. Ein neuer Stadtteil mit

Wil plant seine Zukunft
Die Stadt Wil im Kanton St. Gallen plant den grössten städtebaulichen Neustart. Am 29. Mai 2026 versammelten sich rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Quartieren, Gewerbe, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung zur vierten Ortsplanungskonferenz im Stadtsaal. Der achtstündige Workshop war

Im Tessin zu leben erfordert Weitsicht
Das Wohnungsproblem im Tessin betrifft nicht nur die Mieten oder die Zahl der leerstehenden Wohnungen. Es geht um Qualität, Barrierefreiheit, sozialen Zusammenhalt, Raumentwicklung und die demografische Zukunft. Monique Bosco-von Allmen fordert dazu auf, das Thema Wohnen in einem breiteren und


Ein Campus für die Psychiatrie von morgen für 330 Millionen
Seit über 150 Jahren steht das Burghölzli in Zürich für psychiatrische Spitzenversorgung. Jetzt plant die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) ihren bisher grössten baulichen Neustart. Für rund 330 Millionen Franken entstehen am Standort Lengg moderne Neubauten. Bis die ersten

Die wahre Ursache der Wohnungsnot
Die Wohnungsknappheit in der Schweiz ist real. Die Leerwohnungsziffer liegt bei mageren 1 Prozent, die Mieten sind seit 2002 um 37 Prozent gestiegen. Im laufenden Abstimmungskampf um die 10-Millionen-Initiative zeigt der Finger klar in eine Richtung: die Zuwanderung. Doch wer nur einen Schuldigen

KI verändert, wo am meisten gebaut wird
Das Baugewerbe gehört zu den meistausgeschriebenen Branchen der Schweiz. Gleichzeitig gilt es als eine der am wenigsten digitalisierten Industrien weltweit. Genau das ändert sich gerade. Künstliche Intelligenz hält Einzug, nicht über den Roboterarm, sondern über Planung, Überwachung und

Von wegen ungeliebtes Kind: Die strukturierte Inbetriebnahme als Erfolgsfaktor
Die Übergabe eines Bauwerks an den Nutzer gilt im Immobilien-Lebenszyklus als kritisches Nadelöhr. Oft unterschätzt, hat die Qualität der Inbetriebnahme massgeblichen Einfluss auf mögliche Folgekosten, die operative Stabilität und die Zufriedenheit aller

Baden fördert Entsiegelung unnötig asphaltierter Flächen
Baden unterstützt gemeinsam mit den Asphaltknackerinnen und der Mobiliar Privatpersonen, Baugenossenschaften und KMU, die versiegelte Flächen vom Belag befreien möchten. Das Prinzip der Schwammstadt soll auch mehr Grünräume, Aufenthaltsqualität und Biodiversität

Bundesrat sieht Spielraum für längeren Betrieb der Kernkraftwerke
Die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt auf 80 Jahre ist technisch möglich und in den wahrscheinlichsten Fällen auch wirtschaftlich. Das zeigt ein Bericht, den der Bundesrat verabschiedet hat. Die Nachrüstung würde 0,7 bis 1,2 Milliarden Franken

Ein neues Raumkonzept soll Wachstum gezielter lenken
Das Raumkonzept Schweiz 2050 enthält aus der Sicht von Urbanistica wichtige Elemente. Dazu gehören die Polyzentralität der Schweiz, die Stärkung vernetzter Zentren sowie das Denken in Handlungsräumen. Die Vereinigung für guten Städtebau nennt das Konzept in ihrer Stellungnahme aber zu


Verdichten ja, aber nicht um jeden Preis
Die Schweiz baut in die Höhe. In Zürich stehen über zehn Wolkenkratzer im Bau oder in Planung, auch Genf, Bern und Basel verändern ihre Skylines. Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder ruft nach mehr Hochhäusern. Doch neue Zahlen zeigen, wer hoch baut, baut nicht zwingend für

Politik rückt ins Zentrum
Vor den Abstimmungen vom 14. Juni 2026 rücken wohnpolitische Vorlagen und die nationale 10-Millionen-Initiative in den Fokus des Schweizer Wohnimmobilienmarkts. Gleichzeitig sorgen leicht höhere Langfristzinsen für mehr Sensibilität bei Bewertungen, während der strukturelle Wohnungsmangel

Der Tessiner Immobilienmarkt sortiert sich neu
Schweizweit sanken die Neubauinvestitionen 2024 um 2,7 Prozent. Im Tessin trifft dieser Rückgang auf eine ohnehin angespannte Ausgangslage. Die Leerwohnungsziffer fiel innert eines Jahres von 2,08 auf 1,92 Prozent und bewegt sich damit erstmals seit Jahren deutlich nach unten. Was auf den ersten



Partnerschaft stärkt multifunktionalen Innovationsstandort mit Freizeitangebot
Halter und Padelta gehen im Rahmen des FUTURAMA-Projekts eine langfristige Partnerschaft ein. Im Zuge dessen werden im FUTURAMA in Lupfig, einem Zentrum für Innovation und Zusammenarbeit, bis Oktober zwei Padelplätze im Erdgeschoss

Die Stadt als Rohstoffmine
Die Schweiz baut seit Jahrzehnten auf Vorrat und sitzt heute auf gewaltigen Materiallagern in ihren Städten. Millionen Tonnen Beton, Stahl und Metalle stecken in Gebäuden und Infrastrukturen und werden beim Rückbau noch zu oft verschwendet. Städte gelten als Rohstoffdepots, aus denen die

Engelberg spannt den Bogen
Engelberg stellt seinen Dorfkern neu auf. Zwischen Bahnhof und Kloster soll aus einem durchmischten Strassenteppich eine klare, erlebbare Achse werden. Das Entwicklungs- und Gestaltungskonzept gibt vor, wie Erdgeschosse, Verkehr und öffentliche Räume zusammenspielen sollen, damit das Zentrum


80 Meter, 1000 Wohnungen, ein Stadtrat unter Druck
Wo früher Messgeräte vom Band liefen, soll bald eine neue Stadtmitte stehen. Das LG-Areal direkt beim Bahnhof Zug ist eine der grössten Stadtentwicklungschancen der Zentralschweiz und eine der umstrittensten. Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben, der grosse politische Kampf beginnt erst