Grenchen erhält 28 Wohnungen und neue Bankfiliale

Auf dem früheren EPA-Parkplatz in Grenchen soll Anfang August der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses starten. Vorgesehen sind eine neue Bankfiliale im Erdgeschoss, 28 Mietwohnungen in den Obergeschossen und ein Bezug nach rund zwei Jahren Bauzeit.

Juli 2026

Der Neubau markiert den nächsten Schritt eines bereits seit 2023 vorbereiteten Standortwechsels. Die Bank sicherte sich damals ein Kaufrecht für die Parzelle zwischen Bettlachstrasse und Solothurnstrasse, nachdem der bisherige Standort an der Kirchstrasse die Anforderungen an Zentrumsnähe, Sicherheit und Platzbedarf laut Geschäftsbericht nicht mehr vollständig erfüllte.

Nach Angaben zum Projekt sollen die Vorbereitungsarbeiten am 3. August 2026 beginnen, der eigentliche Baustart ist für den 10. August vorgesehen. Der offizielle Spatenstich ist auf den 17. August angesetzt. Für die Überbauung liegt ein genehmigter Gestaltungsplan vor, zudem war das Baugesuch gemäss Halbjahresergebnis 2025 bereits eingereicht.

Mischnutzung an zentraler Lage
Geplant ist ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem bisherigen EPA-Parkplatz im Stadtzentrum von Grenchen. Im Erdgeschoss soll die neue Geschäftsstelle untergebracht werden, die von beiden Strassenseiten zugänglich ist. In den vier Obergeschossen sind insgesamt 28 Mietwohnungen vorgesehen. Der Geschäftsbericht 2024 nennt dafür eine Verlegung des heutigen Standorts nach Grenchen für 2027 oder 2028.

Zwei Baukörper mit Innenhof
Das Projekt sieht zwei Gebäude entlang der Solothurnstrasse und der Bettlachstrasse vor. Dazwischen ist ein begrünter und terrassierter Innenhof geplant. Beheizt werden soll die Überbauung mit einer Erdsonden-Wärmepumpe. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an den Fassaden. Für die Immobilienentwicklung in zentraler Lage ist das ein Hinweis darauf, dass auch kleinere innerstädtische Ersatzneubauten zunehmend mit kombiniertem Energie- und Nutzungskonzept umgesetzt werden.

Bauzeit bis 2028
Die Investitionssumme wird mit rund 20 Mio. Franken beziffert. In der ersten Bauphase stehen Aushub, Unterfangungen der Nachbargebäude und der Bau von zwei Untergeschossen an, bevor das Projekt ab dem zweiten Jahr oberirdisch sichtbar wird. Während der Bauzeit werden laut Projektangaben keine grösseren Verkehrsbehinderungen auf Bettlachstrasse und Solothurnstrasse erwartet, abgesehen von einer kurzen Phase für den Kanalisationsanschluss.

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