SREF erstmals in Bern – SVIT stärkt institutionelles Portfolio- und Assetmanagement

Das Swiss Real Estate Forum SREF fand am 11. und 12. Juni 2026 erstmals in Bern statt. Mit dem Wechsel in die BERNEXPO rückte der Branchenanlass näher an die Bundespolitik und setzte ein Zeichen für den Dialog zwischen Immobilienwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Juni 2026

Im Zentrum standen die grossen Fragen der Branche. Wohnraumknappheit, Regulierung, Klimarisiken, Investitionssicherheit und die künftige Rolle der Immobilienwirtschaft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Impulse kamen unter anderem aus Sport, Wissenschaft, Marktanalyse und Kultur. Die Podiumsdiskussion zur Wohnungsknappheit in den Städten zeigte, wie stark der Druck auf Politik, Investoren und Eigentümer gewachsen ist, und wie wichtig tragfähige Lösungen für Verdichtung, Bewilligungsprozesse und Akzeptanz bleiben.

Ein wichtiges Signal setzte der SVIT Schweiz im Rahmen seiner Delegiertenversammlung vom 11. Juni. Der Verband gründete die neue Fachkammer Portfolio- und Assetmanagement, kurz FK PAM. Sie wird als 16. Mitglied in die Verbandsstruktur aufgenommen und gibt dem institutionellen Immobilien-Portfolio- und Assetmanagement erstmals eine eigenständige Plattform innerhalb des SVIT.

Die neue Fachkammer richtet sich an Marktakteure, die Immobilieninvestitionen strategisch steuern, strukturieren, entwickeln, bewerten oder transaktional begleiten. Dazu gehören Pensionskassen, Fondsleitungen, Immobiliengesellschaften sowie Beratungs- und Transaktionsunternehmen mit institutionellem Fokus. Ziel ist es, fachliche Standards zu fördern, den Austausch zu stärken und dem Portfolio- und Assetmanagement gegenüber Regulierung, Politik und Öffentlichkeit eine klarere Stimme zu geben.

Geleitet wird die FK PAM von einem Co-Präsidium mit Severin Wenger von der Migros-Pensionskasse und Terence Kast von PROCIMMO SA. Der Gründungsvorstand bringt unterschiedliche Perspektiven aus dem institutionellen Immobilienmanagement zusammen.

Damit verband das SREF in Bern nicht nur Fachreferate, Networking und gesellschaftliche Debatten, sondern auch einen strukturellen Schritt innerhalb der Branche. Die Premiere am neuen Standort zeigte, dass die Immobilienwirtschaft vor komplexen Herausforderungen steht und sich zugleich stärker organisiert, um Wohnungsmarkt, Klimafragen, Kapitalanlagen und Standortentwicklung aktiver mitzugestalten.

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