Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung der Botschaft zur Standortförderung 2028 bis 2031 eröffnet. Dabei sollen KMU nicht nur administrativ entlastet werden, sondern auch beim Zugang zu internationalen Märkten gefördert werden. Der Bund stellt für den Zeitraum etwa 400 Millionen Franken zur Verfügung.
Der Bundesrat hat zum ersten Mal eine Vernehmlassung zur Botschaft für Standortförderung eröffnet. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll sie bis zum 1. Juni 2026 dauern. Dabei unterbreitet der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2028 bis 2031 fünf Finanzierungsbeschlüsse in einem Gesamtumfang von 392,21 Millionen Franken. Die Standortförderung soll dabei über die Instrumente KMU-Politik, Tourismuspolitik, Regionalpolitik sowie Exportförderung und Standortpromotion erfolgen.
Im Fokus stehen drei Schwerpunkte der Standortförderung: KMU sollen mittels Digitalisierung administrativ entlastet werden, der Zugang von KMU zu internationalen Märkten soll erleichtert und schliesslich sollen die Regionen wirtschaftlich gestärkt werden. Unter anderem soll dabei mit dem Ausbau der Plattform EasyGov.swiss ein Marktplatz für digitale Leistungen von Bund und Kantonen erweitert werden. In Bezug auf die internationalen Märkte unterstützt der Bund exportorientierte Unternehmen mit Informationen, Beratung und dem Einsatz von Exportrisikoversicherungen. Im Bereich der regionalen Standortförderungen unterstützt der Bund Tourismusdestinationen sowie wirtschaftliche Projekte im ländlichen Raum, in Berggebieten und Grenzregionen.
Trotz des hohen Budgets verzeichnet die Planung unter Berücksichtigung der Covid- und Recovery-Sonderzahlungen und des Entlastungspakets 2027 einen Rückgang um 5,2 Prozent gegenüber der Vorperiode.