Grossbatteriespeicher soll Netzstabilität und Energiewende stärken

Die BKW AG hat für ihre geplante Grossbatterieanlage in Mühleberg eine Grundsatzvereinbarung mit Swissgrid für eine Netzanschlusskapazität von 400 Megawatt abgeschlossen. Die Anlage auf der Fläche des stillgelegten Kernkraftwerks soll 2030 in Betrieb genommen werden.

Bern , Juni 2026

Die BKW AG treibt den Ausbau ihrer Batteriespeicherprojekte (Battery Energy Storage Systems/BESS) weiter voran. Für die geplante Grossbatterieanlage in Mühleberg hat der Berner Energie- und Infrastrukturkonzern eine Grundsatzvereinbarung mit Swissgrid über eine Netzanschlusskapazität von 400 Megawatt unterzeichnet.

Die Anlage soll laut einer Mitteilung auf der Logistikfläche des stillgelegten Kernkraftwerks Mühleberg entstehen und direkt an das Übertragungsnetz von Swissgrid angeschlossen werden. Mit einer geplanten Leistung von 400 Megawatt und einer Speicherkapazität von 800 Megawattstunden gehört das Projekt zu den leistungsstärksten Batteriespeicheranlagen der Schweiz. Die mögliche Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2030 vorgesehen.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie startet BKW nun die Projektierungsphase und bereitet anschliessend das Plangenehmigungsverfahren beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat vor. „Grossbatteriespeicher stabilisieren das Energiesystem und schaffen die Voraussetzungen, um erneuerbare Energien flexibel und effizient ins Netz zu integrieren”, lässt sich Margarita Aleksieva, Executive Vice President Energy Production und Mitglied der Konzernleitung, zitieren.

Parallel dazu entwickelt die BKW weitere Batteriespeicherprojekte in der Schweiz und in Deutschland, die sich derzeit in unterschiedlichen Entwicklungsphasen befinden. Durch den Ausbau stärke das Unternehmen seine „Position als langfristig relevante Anbieterin von Speicherlösungen”, so Marcel Bühlmann, Managing Director Business Unit BESS.

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