Wohnpipeline treibt neue Fondsrunde auf 203 Millionen

Der Immobilienfonds Akara Swiss Diversity Property Fund PK startet am 11. November 2026 seine 18. Kapitalerhöhung mit einem Maximalvolumen von 203 Millionen Franken. Das frische Eigenkapital soll bereits gesicherte Zukäufe und laufende Entwicklungen finanzieren und den Wohnanteil des Portfolios weiter nach oben ziehen.
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Wohnpipeline treibt neue Fondsrunde auf 203 Millionen

Darum gehts

KI-generiert
  • Der Fonds startet eine Kapitalerhöhung über bis zu 203 Millionen Franken.
  • Die Mittel fliessen in gesicherte Zukäufe und laufende Projekte.
  • Bis 2031 sollen über 900 Wohnungen dazukommen.

Die Emission umfasst maximal 170’658 neue Anteile zum Ausgabepreis von 1’189 Franken. Bezugsberechtigt sind bestehende Anleger im Verhältnis 13 zu 1. Die Zeichnungsfrist läuft vom 11. November bis 1. Dezember 2026, die Liberierung ist auf den 11. Dezember 2026 angesetzt.

Für den Fonds geht es dabei nicht um eine blosse Bilanzübung. Das Kapital ist laut den publizierten Eckdaten vor allem für bereits gesicherte Akquisitionen sowie für laufende Entwicklungsprojekte vorgesehen. Damit soll der Portfolioausbau fortgesetzt werden, den der Fonds nach eigener Darstellung schon im ersten Halbjahr 2026 mit Zukäufen und Fortschritten in der Entwicklungspipeline vorangetrieben hat.

600 Millionen in der Pipeline
Die Projektpipeline liegt bei rund 600 Millionen Franken bis 2031. Mit der Realisierung der geplanten Vorhaben soll der Wohnanteil von 50 Prozent per Mitte 2026 auf 56 Prozent steigen. Gleichzeitig rechnet die Fondsleitung mit mehr als 900 zusätzlichen Wohneinheiten im Portfolio und mit einer jährlichen Zielmiete von rund 25 Millionen Franken nach Fertigstellung.

Für die Immobilienbranche ist das relevant, weil die Kapitalaufnahme nicht auf ferne Optionen zielt, sondern auf konkrete Bestandszukäufe und Entwicklungen in einem bereits grossen Anlagegefäss. Per 30. Juni 2026 umfasste das Portfolio 150 Liegenschaften mit einem Marktwert von 3,32 Milliarden Franken. Zehn Objekte befanden sich in Entwicklung oder im Bau.

Wachstum mit gestraffter Bilanz
Der Fonds hatte bereits im ersten Halbjahr 2026 seine 17. Kapitalerhöhung über 215 Millionen Franken überzeichnet abgeschlossen. Parallel sank die Fremdfinanzierungsquote auf 20,73 Prozent, während die durchschnittlichen Finanzierungskosten bei 1,11 Prozent lagen. Die neue Emission fügt sich damit in eine Strategie ein, die Wachstum, Wohnausbau und Bilanzstabilität zugleich absichern soll.

Neue Investoren können nur partizipieren, wenn Bezugsrechte ungenutzt bleiben. Unplatzierte Anteile werden nicht ausgegeben. Das spricht dafür, dass die Fondsleitung die Expansion eng an den effektiven Bedarf der gesicherten Pipeline koppeln will.