Zürcher Zukäufe treiben ein 2,4-Milliarden-Portfolio

Elf neue Liegenschaften und sinkende Mietausfälle haben das Geschäftsjahr 2025/26 der Immobilienanlagestiftung Ecoreal spürbar angeschoben. Vor allem das wohnlastige Portfolio in Zürich legte bei Vermögen und Rendite zu, während auch die Gewerbesparte in Genf weiter ausbaut.
Zürich/Solothurn/Genf 2 Leseminuten
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Zürcher Zukäufe treiben ein 2,4-Milliarden-Portfolio

Darum gehts

KI-generiert
  • Ecoreal steigerte 2025/26 Rendite und Vermögen beider Anlagegruppen.
  • Suissecore Plus kaufte elf Liegenschaften für 142 Millionen Franken.
  • Das Gesamtvermögen erreichte zuletzt rund 2,4 Milliarden Franken.

Im Schlussquartal kaufte die Anlagegruppe Suissecore Plus elf Liegenschaften mit einem Marktwert von 142 Millionen Franken und verkaufte zugleich zwei kleinere Objekte in den Kantonen Zürich und Solothurn über Marktwert. Ein Grossteil des Zukaufs stammt aus einem Neunerportfolio im Kanton Zürich und vergrösserte die Bilanzsumme per Ende September 2026 auf 1,745 Milliarden Franken.

Über das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 stieg die Anlagerendite von Suissecore Plus auf 5,52 Prozent. Parallel sank die Mietausfallquote im Schlussquartal um 0,43 Prozentpunkte auf 3,06 Prozent. Auch die gewerblich ausgerichtete Anlagegruppe Suisseselect verbesserte ihre Kennzahlen leicht und erhöhte ihre Anlagerendite auf 4,35 Prozent.

Wohnportfolio wächst schneller
Der stärkste Effekt kam aus dem Wohnsegment. Suissecore Plus bündelt vor allem Wohnimmobilien und lag bereits im Vorjahr bei 1,549 Milliarden Franken Gesamtvermögen. Mit den jüngsten Zukäufen und Verkäufen zur Portfoliobereinigung ist die Anlagegruppe nun deutlich grösser geworden. Laut aktueller Quartalsberichterstattung bleibt sie zudem wie Suisseselect weiterhin für Kapitalzeichnungen geschlossen.

Auch Genf stärkt die Gewerbesparte
Bei Suisseselect stieg das Gesamtvermögen im letzten Quartal um 10 Millionen auf 656 Millionen Franken. Die Mietausfallquote sank gegenüber der Vorjahresperiode um 0,18 Prozentpunkte auf 6,28 Prozent. Hinzu kam der Kauf einer Gewerbeliegenschaft im Kanton Genf. Ecoreal erklärte dazu, dass die Gemeinde und der Kanton Genf auf ihr gesetzliches Vorkaufsrecht verzichtet hätten und die Eigentumsübertragung im Oktober 2026 vollzogen werden könne.

Mehr Volumen bei tiefer Leerstandsbelastung
Für den Schweizer Immobilien-Anlagestiftungsmarkt ist die Entwicklung vor allem deshalb bemerkenswert, weil Ecoreal Wachstum nicht nur über neue Käufe, sondern gleichzeitig über sinkende Mietausfälle ausweist. Über beide Anlagegruppen summierte sich das Vermögen damit zuletzt auf rund 2,4 Milliarden Franken. Das unterstreicht den Expansionskurs in Wohn- und Gewerbeliegenschaften, vor allem in Zürich und in der Genferseeregion.