Werkmatt Uri macht den nächsten Sprung
In Altdorf ist die Werkmatt Uri einen entscheidenden Schritt weiter. Mit dem Abschluss der Erschliessung sind nun alle Baufelder baureif, gleichzeitig startet auf Baufeld 11 mit dem Businesspark Gotthard das bisher grösste Hochbauprojekt des Areals.
Der Fortschritt hat auf der Werkmatt Uri jetzt eine bauliche Form. Nach dem Abschluss der Erschliessungsetappe 2A ist das zwölf Hektaren grosse Areal im Urner Talboden vollständig erschlossen und baureif. Parallel dazu ist auf Baufeld 11 der Start für den Businesspark Gotthard erfolgt, ein viergeschossiges Büro- und Gewerbegebäude mit rund 4’000 Quadratmetern Nutzfläche und Platz für etwa 140 Arbeitsplätze.
Der nun abgeschlossene Infrastrukturteil ist für die weitere Entwicklung mehr als ein Nebenschritt. Neu entstanden sind zusätzliche Strassen- und Fusswegverbindungen, darunter die Verlängerung der Eyschachenstrasse mit Anbindung an die Reussacherstrasse. Damit werden nicht nur die letzten Baufelder erreichbar, sondern auch die Wege zum Kantonsbahnhof Altdorf für den Fuss- und Veloverkehr dichter und direkter.
Vom Bauland zur Baustelle
Für Baufeld 11 war der Übergang bereits Anfang 2026 angelegt. Der Kanton Uri und die Risa Immobilien SA unterzeichneten den Kaufvertrag am 25. Februar 2026. Das baubewilligte Projekt geht auf die IG Innovationspark Gotthard zurück und wurde mit dem Eigentümerwechsel in die Realisierung überführt. Der Bezug ist für 2028 vorgesehen.
Weitere Baufelder ziehen nach
Der nächste Entwicklungsschub wartet bereits auf den Baufeldern 9 und 13. Dort treibt die Werkmatt AG aus dem Umfeld der Christoph Schoop Gruppe Projekte mit Bildungs-, Dienstleistungs-, Gastronomie- und Beherbergungsnutzungen voran. Für Baufeld 13 liegt seit Oktober 2025 eine Baueingabe vor. Geplant ist ein sechsgeschossiger Holz-Hybridneubau mit Bildungsräumen, Gastronomie, Gemeinschaftsflächen und Unterkünften. Auf Baufeld 9 soll eine historische Flachlagerhalle umgenutzt werden.
Standortreserve mit Druck zur Nutzung
Gerade für Uri ist die Werkmatt mehr als ein normales Gewerbeareal. Laut Standortinformationen des Kantons handelt es sich um die grösste zusammenhängende Entwicklungsfläche im Urner Talboden. Rund acht Hektaren stehen weiterhin für Verkauf oder Baurecht zur Verfügung. Zugleich ist die Nutzung klar begrenzt. Das Areal ist auf gewerbliche, industrielle und dienstleistungsorientierte Nutzungen ausgerichtet, Wohnen ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Mit dem geplanten Halbanschluss an die A2 bis 2029 gewinnt der Standort zusätzlich an verkehrlicher Schlagkraft.