Bahnhof Schwyz bekommt 40 günstige Wohnungen

Direkt beim Bahnhof Seewen-Schwyz soll ein neues Quartier mit rund 22’000 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Mindestens 40 Wohnungen sind als günstiger Wohnraum vorgesehen. Das Projekt steckt noch im Richtprojekt, der Baustart ist laut aktueller Projektkommunikation ab 2028 beziehungsweise gemäss vorliegenden Angaben ab 2029 angepeilt.
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Bahnhof Schwyz bekommt 40 günstige Wohnungen

Darum gehts

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  • Beim Bahnhof Schwyz sind mindestens 40 günstige Wohnungen geplant.
  • Das neue Quartier soll rund 22’000 Quadratmeter Wohnfläche bieten.
  • Der Baustart ist frühestens ab 2028 oder 2029 vorgesehen.

Das Vorhaben ist noch nicht baureif. Nach der Testplanung von 2023 und 2024 arbeitet die Bauherrschaft an einem Richtprojekt, das als Grundlage für die Prüfung der kantonalen Planungsvorgaben und für den späteren Gestaltungsplan dienen soll. Auf der Projektwebsite wird ein Baustart der ersten Teilprojekte ab 2028 genannt, während die jüngsten Projektangaben für die Neugestaltung des Areals von einem Beginn ab 2029 ausgehen.

Verdichtung direkt am Bahnhof
Geplant ist auf dem Areal neben dem heutigen Firmensitz der St. Jakobs Kellerei ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Gewerbe, Einkauf, Büros und Kindergarten. Die Richtplanung rechnet mit rund 22’000 Quadratmetern Wohnfläche. Rund 20 Prozent davon sollen als günstiger Wohnraum entstehen. Daraus leitet die Bauherrschaft mindestens 40 bezahlbare Wohnungen ab, verteilt auf mehrere Gebäude.

Hochpunkt mit sozialem Anspruch
Ein markanter Baustein ist das geplante Hochhaus Casa Grande am südlichen Ende des Areals beim Übergang zum Zeughausareal. Laut den vorliegenden Projektangaben darf der Turm maximal 58 Meter hoch werden. Auch dort sind günstige Wohnungen vorgesehen. Gleichzeitig setzt das Konzept auf gemeinschaftliche Nutzungen im Haus, etwa mit auf die Geschosse verteilten Waschsalons.

Erschliessung bleibt der harte Prüfstein
Für das Umfeld des Bahnhofs laufen parallel weitere Planungen. Der Kanton Schwyz verweist im Richtplanbericht darauf, dass die Entwicklung in Seewen-Schwyz von mehreren Erschliessungsprojekten rund um den Bahnhof und von der Muotabrücke West abhängt. Auch die Gemeinde hält in Unterlagen zur Erschliessungsplanung fest, dass Fuss- und Veloverbindungen sowie Zufahrten im kantonalen Nutzungsplan und in den Gestaltungsplänen gesichert werden müssen. Vorgesehen sind auf dem Schuler-Areal rund 200 Autoabstellplätze sowie etwa 500 Langzeit- und knapp 300 Kurzzeitplätze für Velos.

Für den Immobilienmarkt in Schwyz ist das Projekt deshalb mehr als eine einzelne Wohnüberbauung. Wenn die planungsrechtlichen Hürden genommen werden, entsteht am Bahnhof ein neues Quartier mit relevanter Dichte, gemischten Nutzungen und einem verbindlich angekündigten Anteil an günstigem Wohnraum.