Bahnhof Nord Regensdorf
Im Gebiet Bahnhof Nord in Regensdorf entwickelt Plazza ein grossmassstäbliches Wohn- und Mischprojekt mit rund 283 Wohnungen, Gewerbe und Quartierinfrastruktur. Gestaltungsplan, höhere Ausnützung und neue Erschliessung machen aus dem ehemaligen Gewerbegürtel ein dichtes Stadtquartier an der Grenze zu Zürich.
Die «Überbauung Baufeld N + O» umfasst zehn Gebäude mit insgesamt rund 283 Mietwohnungen und zwei Innenhöfen. Geplant sind auch Vier- und Fünfzimmerwohnungen, die insbesondere für Familien attraktiv sind.
Das Nutzungskonzept sieht eine starke Durchmischung vor. In der Überbauung sind eine Kita und ein Kindergarten, ein Restaurant, ein Lebensmittelladen sowie weitere Läden und Dienstleistungen vorgesehen. Zwei Gebäude sind als reine Gewerbehäuser geplant, in den übrigen acht liegen vom ersten bis zum siebten Obergeschoss die Wohnungen. Eine Tiefgarage mit 289 Autoabstellplätzen und über 1000 Veloabstellplätzen bildet die unterirdische Erschliessung.
Lage und Erschliessung
Das Projekt liegt zwischen der SBB-Linie und der Kantonsstrasse Wehntalerstrasse und ersetzt ältere Gewerbebauten am Rand der Gemeinde. Damit wird die Umwandlung des bisherigen Gewerbegebiets beim Bahnhof Regensdorf zu einem dichten Wohnquartier entlang der Verkehrsachse weitergeführt. In unmittelbarer Nachbarschaft sind bereits das erste Hochhaus, derzeit das höchste Holzhochhaus der Schweiz, sowie ein weiterer Wohnturm realisiert oder im Bau.
Die Baufelder N und O liegen am Siedlungsrand vor dem Wald- und Katzenseegebiet, was die Rolle des Projekts als Scharnier zwischen Verdichtung und Landschaft unterstreicht. Eine neue Strasse (Spange Althardstrasse) wird künftig entlang der Bahnlinie zur Kantonsstrasse führen, den Verkehr aus den Neubauten bündeln und ins übergeordnete Netz leiten. Plazza hat hierfür bereits ein Gewerbegebäude an der Bahnlinie abgebrochen, erste Vorarbeiten laufen.
Architektur und Ausdruck
Die Überbauung knüpft gestalterisch an die industrielle Vergangenheit des Areals an. Die siebengeschossigen Wohngebäude erhalten Fassaden mit Keramik- und Metallpaneelen. Zur Kantonsstrasse hin sind helle Profilblechfassaden vorgesehen, in den Innenhöfen dunklere Keramikfassaden, gegliedert durch helle Fensterrahmen und Balkonbrüstungen.
Zwei Innenhöfe strukturieren die dichte Bebauung und bieten geschützte Aussenräume in einem von Infrastrukturen geprägten Umfeld. Visualisierungen der verschiedenen Gebäudetypen sind laut Plazza in Überarbeitung und werden erst zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.
Projektstand, Kosten und Mietpotenzial
Der Gestaltungsplan ist seit August 2025 rechtskräftig, das Bauprojekt liegt vor. Plazza geht davon aus, dass die Bauarbeiten noch 2026 beginnen und gemäss Baugesuch bis Frühling 2029 dauern werden.
Das Investitionsvolumen liegt laut Plazza zwischen 220 und 240 Mio. CHF, das jährliche Mietzinspotenzial dürfte rund 9 Mio. CHF übersteigen. Damit zählt das Projekt Bahnhof Nord zu den bedeutenden Entwicklungsbausteinen im Portfolio der Gesellschaft und zu den zentralen Wachstumsprojekten am Stadtrand von Zürich.