Der hohe Vorverkauf fällt in eine Bauphase, in der das Quartierprojekt noch Schritt für Schritt fertiggestellt wird. Auf dem 17’500 Quadratmeter grossen Areal entstehen vier Gebäude rund um eine begrünte Mitte mit öffentlichem Fussweg. Erhalten bleibt zudem die Villa Matile, die saniert und als gemeinschaftlich nutzbarer Raum weitergeführt wird.
Breite Nutzung auf engem Markt
Das Projekt in Beauregard-Dessus bei Vauseyon umfasst Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, betreute Wohnungen, preisgünstige Wohnungen sowie Wohnangebote für Menschen mit Behinderung. Die Stadt Neuenburg führt das Vorhaben als eines ihrer grossen privaten Wohnbauprojekte. Je nach Quelle ist von 162 oder 163 Wohnungen die Rede. Im Vermarktungsstand aus der Meldung geht es um 154 Eigentumswohnungen, von denen 121 bereits verkauft wurden. Rund 35 Wohnungen sind bereits bewohnt.
86 Millionen Franken für vier Häuser
Für die Überbauung sind 86 Millionen Franken vorgesehen. Die Gebäude setzen auf Holzfassaden und auf ein Nutzungskonzept mit sozialer Durchmischung. Ein öffentlich zugänglicher Laden mit Café soll von der Stiftung Perce-Neige betrieben werden. Die Öffnung ist tagsüber als Lebensmittelgeschäft und abends als Vereinstreff vorgesehen. Für die lokalen Unternehmen ist ebenfalls relevant, dass laut Projektangaben 85 Prozent der Bauaufträge an Firmen aus dem Kanton Neuenburg gingen.
Fernwärme kommt später
Die letzten Wohnungen sollen bis Dezember 2027 bezogen werden. Ein weiterer Energieschritt folgt erst danach. Für den Beginn der 2030er Jahre ist der Anschluss an das Fernwärme- und Fernkältenetz des Quartiers vorgesehen. Damit bleibt Beauregard ein Beispiel dafür, wie ein Wohnareal schon in der Vermarktung stark performt, während zentrale Bausteine bei Nutzung und Energieversorgung noch nachgelagert realisiert werden.
