Der Nordbau markiert die letzte Ausbauetappe im Aeschbachquartier. Das Projekt nutzt das ehemalige Rockwell-Produktionsgebäude weiter, erhält Teile der bestehenden Struktur und ergänzt sie um neuen Wohnraum. Geplant sind 122 Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss.
Für Aarau ist das Vorhaben mehr als ein weiterer Neubauschritt. Mit dem Nordbau wird ein weiterer Teil eines früheren Industrieareals in gemischte Nutzung überführt. Mobimo rechnet laut aktuellen Projektunterlagen mit einer Fertigstellung bis Ende 2028. Die Vermarktung der Wohnungen soll Anfang 2028 anlaufen.
Letzter Baustein im Quartier
Die Grundsteinlegung fand am 8. Oktober 2026 statt. Laut der veröffentlichten Medienmitteilung setzt das Unternehmen damit den letzten baulichen Abschnitt im Aeschbachquartier um. Im Erdgeschoss sind rund 200 Quadratmeter Gewerbefläche vorgesehen. Für das fertiggestellte Objekt nennt Mobimo in Präsentationsunterlagen einen angestrebten jährlichen Mietertrag von rund 2,7 Millionen Franken.
Umbau statt kompletter Ersatz
Das Projekt setzt nicht auf einen vollständigen Neubau. Nach Angaben des Unternehmens bleiben Teile des Tragwerks des bisherigen Bürogebäudes sowie das Untergeschoss erhalten. Dieser Ansatz soll die graue Energie und den CO2-Fussabdruck des Projekts senken und zeigt, wie sich industrielle Bestandsbauten in innerstädtischen Lagen für zusätzlichen Wohnraum weiterentwickeln lassen.
Im Aeschbachquartier wurden die 126 Wohnungen von Hofhaus und Hallenhaus im Jahr 2026 bereits termingerecht fertiggestellt. Der Nordbau schliesst diese Entwicklung nun ab und verschiebt den Fokus von der laufenden Baustelle auf die nächste Vermietungsphase ab 2028.
