Die Transaktion ist als partielles Sale-and-Leaseback angelegt. Siemens bleibt damit bis zum Bezug des Neubaus auf dem Areal, mietet einen Teil der bestehenden Gebäude weiter und sichert so den laufenden Betrieb während der Entwicklung des Standorts.
Neubau auf der Parkplatzfläche
Der neue Schweizer Hauptsitz soll im nordwestlichen Teil des Areals in Zürich-Albisrieden entstehen. Vorgesehen ist ein Neubau auf einer Fläche, die heute als Parkplatz genutzt wird. Die Fertigstellung ist laut den beteiligten Unternehmen für Mitte 2031 geplant.
Für den Immobilienmarkt ist vor allem die zweite Phase entscheidend. Nach dem Umzug von Siemens werden bestehende Flächen mit zusammen rund 35’900 Quadratmetern vermietbarer Fläche frei für eine Neuvermietung oder eine andere Nutzung. Damit wird aus einem langjährig eigengenutzten Konzernstandort ein Entwicklungsareal mit zusätzlichem Vermarktungsspielraum.
Langfristiger Umbau statt Abzug
Der Schritt bedeutet keinen Rückzug aus Zürich. Siemens ist seit mehr als 100 Jahren in Albisrieden präsent und will den Standort mit dem Neubau langfristig sichern. Geplant ist ein offener Campus, der laut den veröffentlichten Angaben auch Raum für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Start-ups bieten soll.
Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Käuferin ist Procimmo Real Estate SICAV Industrial, die den Erwerb des Industrie- und Bürostandorts sowie die Entwicklung des neuen Hauptsitzes am 15. Oktober 2026 veröffentlicht hat. Für Eigentümer, Entwickler und Vermarktende ist das Areal damit weniger ein einfacher Verkauf als eine mehrjährige Neupositionierung eines grossen Zürcher Bestandsstandorts.
