Die Bauarbeiten laufen seit August 2026. Vorausgegangen waren ein Studienwettbewerb, der 2022 abgeschlossen wurde, sowie das Planungs- und Bewilligungsverfahren, für das die Baubewilligung im August 2026 vorlag. Damit wechselt das Vorhaben in Wittenbach von der Projektierung in die Umsetzung.
Vier Häuser an zentraler Lage
Gebaut werden vier viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 62 Mietwohnungen. Vorgesehen ist ein Mix aus 15 Wohnungen mit 2,5 Zimmern, je 22 Einheiten mit 3,5 und 4,5 Zimmern sowie drei Wohnungen mit 5,5 Zimmern. Die Überbauung richtet sich damit an mehrere Haushaltsgrössen und stärkt das Mietwohnungsangebot in Bahnhofsnähe.
Das Investitionsvolumen beträgt rund 36 Millionen Franken inklusive Landerwerb. Die Vermietung soll im Herbst 2027 starten, der Bezug ist für Herbst 2028 vorgesehen. Für institutionelle Eigentümer zeigt das Projekt, dass in gut erschlossenen Ostschweizer Gemeinden weiterhin substanziell in neuen Mietwohnraum investiert wird.
Grünraum, Energie und Mobilität
Die gestaffelten Baukörper öffnen sich nach Westen zum Widenbach und geben sämtlichen Wohnungen einen direkten Bezug zum Grünraum. Geplant sind zudem Fassaden aus regionaler Fichte sowie eine Energieversorgung mit Wärmepumpen und Photovoltaik auf den Dächern. Der Mobilitätsteil umfasst 62 Autoabstellplätze, acht Motorradplätze und 233 Veloabstellplätze, davon 201 in Veloräumen.
Für die Umsetzung setzt die Bauherrschaft auf ein Ostschweizer Projektteam mit Itten+Brechbühl in der Architektur und Forol in Generalplanung und Totalunternehmung. Die Aurora Anlagestiftung hatte das Vorhaben bereits als wichtigen Teil ihrer Projektpipeline bezeichnet. Mit dem Baustart wird dieser Pipelineeintrag nun zum realen Wohnbauprojekt mit absehbarer Marktwirkung.
