Vorprojekt für Stadtquartier Bahnhof Thun wird gestartet
Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung sind rund 80 Eingaben von interessierten Akteuren zum kommunalen Gebietsrichtplan des Stadtquartiers Bahnhof Thun eingegangen. Nun wird das Vorprojekt gestartet. Der Startschuss zur ersten Etappe soll spätestens 2032 erfolgen.
Die Ergebnisse der öffentlichen Mitwirkung zum kommunalen Gebietsrichtplan Stadtquartier Bahnhof Thun liegen laut einer Mitteilung vor. Nach Angaben zu Beginn der öffentlichen Mitwirkung dient der Gebietsrichtplan als Koordinations- und Steuerungsinstrument für die langfristige Entwicklung des Stadtquartiers. Dieses ist langfristig als durchmischtes Quartier mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitnutzungen sowie mit hochwertigen Freiräumen geplant.
Die Bevölkerung und interessierte Verbände hatten nun die Möglichkeit, sich zu den Planungen zu äussern. Insgesamt gingen mehr als 80 Mitwirkungseingaben von politischen Parteien, Verbänden und Organisationen, Transportunternehmungen, Firmen und Privatpersonen ein.
Die Rückmeldungen unterstützen laut der Mitteilung mehrheitlich die Stossrichtung der Quartierentwicklung sowie das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) für den Stadtraum Bahnhof. Dieses sieht vor, den Bahnhofplatz zu einer repräsentativen Visitenkarte der Stadt aufzuwerten und den Mönchplatz als neue Bahnhofsadresse auf der Südseite weiterzuentwickeln.
Da gesetzlich hindernisfreie Bushaltekanten vorgeschrieben sind, sollen diese künftig auf beiden Seiten der Bahnanlagen angeordnet werden. Insgesamt sind 18 Haltekanten an der Bahnhofstrasse, der Seestrasse sowie am Mönchplatz vorgesehen. Zusätzliche Baumpflanzungen und weitere Veloabstellplätze sollen den Quartiercharakter stärken und die Aufenthaltsqualität verbessern.
Nach Abschluss der Mitwirkung startet nun die Erarbeitung des Vorprojekts für den Stadtraum Bahnhof Thun. Parallel dazu laufen die planungsrechtlichen Arbeiten für die notwendige Überbauungsordnung. Der Baubeginn der ersten Etappe ist spätestens für 2032 vorgesehen.