Immobiliengesellschaft steigert Erträge trotz höherer Kosten

Die Zürcher Immobiliengesellschaft Züblin zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2025/26 zufrieden. Trotz höherem Liegenschaftsaufwand steigerte Züblin das Betriebsergebnis um 4,6 Prozent auf 9,2 Millionen Franken. Der Gewinn sinkt leicht auf 7,5 Millionen Franken, der EPRA-Gewinn steigt auf 5 Millionen Franken.

Zürich, Juni 2026

Züblin schaut auf ein „erfreuliches Geschäftsjahr 2025/26″ zurück, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Mietertrag aus allen Liegenschaften ist um 0,6 Millionen Franken auf 9,8 Millionen Franken gestiegen. Obwohl die Immobiliengesellschaft aufgrund höherer Versicherungsprämien und gestiegener Nebenkoste höhere Aufwandskosten zu tragen hatte, steigerte sie ihr EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) um 7 Prozent auf 6,8 Millionen Franken.

Das Immobilienportfolio wurde um 3,1 Millionen Franken beziehungsweise 1,3 Prozent aufgewertet. Im Vorjahr hatte die Aufwertung noch 5,8 Millionen Franken beziehungsweise 2,6 Prozent betragen. Als Gründe nennt Züblin das verbesserte Marktumfeld, einen Nachfrageüberhang und tiefere Renditeanforderungen. Der Jahresgewinn sank infolge tieferer Aufwertungen von 8,7 Millionen Franken auf 7,5 Millionen Franken, so das Unternehmen. Der um Bewertungseffekte bereinigte sogenannte EPRA-Gewinn (European Public Real Estate Association) erhöhte sich dagegen um 0,5 Millionen Franken auf 5 Millionen Franken, der EPRA-Gewinn pro Aktie stieg von 1,35 auf 1,51 Franken

Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung eine steuerfreie Ausschüttung von insgesamt 2,25 Franken pro Aktie beantragen. Davon entfallen 1,00 Franken auf eine ausserordentliche Ausschüttung, nachdem im Vorjahr keine Dividende bezahlt worden war. Die ordentliche Ausschüttung beträgt 1,25 Franken pro Aktie und liegt damit 0,25 Franken über der bislang letzten regulären Dividende.

Für 2026 erwartet Züblin trotz geopolitischer Unsicherheiten und gedämpfter Konjunktur weiterhin eine positive Entwicklung des Schweizer Immobilienmarktes. Als Treiber gelten die hohe Nachfrage nach Immobilienanlagen und starke Mittelzuflüsse in Schweizer Immobilienfonds.

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