Akara baut weiter und hält die Rendite stabil

215 Millionen Franken frisches Kapital, sieben Zukäufe und dennoch kein Renditesprung. Der Immobilienfonds Akara Diversity PK hat im ersten Halbjahr 2026 seine Anlagerendite bei 2,56 Prozent gehalten und das Portfolio auf 3,32 Milliarden Franken ausgebaut.

Schweiz/Luzern/Waadt/Tessin, September 2026

Die stabile Halbjahresrendite steht auf einem breiteren Fundament als noch vor einem Jahr. Swiss Prime Site Solutions meldet für den Akara Swiss Diversity Property Fund PK höhere Mietzinseinnahmen, eine tiefere Fremdkapitalquote und Fortschritte in der Projektpipeline. Die Loan-to-Value-Quote sank per Mitte 2026 auf 20,73 Prozent, die durchschnittlichen Finanzierungskosten lagen bei 1,11 Prozent.

Gleichzeitig floss im ersten Semester neues Kapital in Wachstumsschritte, die für den Fonds operativ sofort relevant sind. Die 17. Kapitalerhöhung vom 18. Mai bis 12. Juni 2026 war überzeichnet und brachte rund 215 Millionen Franken ein. Das Geld ging laut Fondsverwalterin in strategiekonforme Zukäufe, vor allem im Wohnsegment, sowie in laufende Entwicklungen.

Portfolio wächst über Zukäufe und Entwicklung
Per Ende Juni umfasste das Portfolio 150 Liegenschaften mit einem Marktwert von 3,32 Milliarden Franken. Zehn Objekte befanden sich in Entwicklung oder im Bau. Im ersten Halbjahr kamen sieben Liegenschaften mit einem Fair Value von rund 288 Millionen Franken dazu, darunter Wohnobjekte in Luzern, Ecublens und im Tessin. Parallel trennte sich der Fonds von kleineren oder nicht strategiekonformen Objekten sowie Stockwerkeigentumseinheiten mit einem Verkaufserlös von insgesamt 62 Millionen Franken.

Diese Umschichtungen zeigen die Linie klar. Der Fonds wächst nicht einfach über Volumen, sondern verschiebt Kapital in Nutzungen und Standorte, die besser zur Strategie passen. Für die Immobilienbranche ist das vor allem im Wohnsegment relevant, weil institutionelles Kapital weiter gezielt in bestehende Wohnliegenschaften und in Projektreserven fliesst.

Mehr Ertrag aus dem Bestand
Die Mietzinseinnahmen stiegen im ersten Halbjahr um über 9 Prozent auf 54 Millionen Franken. Gleichzeitig resultierten aus Verkäufen realisierte Kapitalgewinne von rund 4,4 Millionen Franken. Die Anlagerendite lag bei 2,56 Prozent, aufgeteilt in eine Cashflow-Rendite von 1,60 Prozent und eine Wertänderungsrendite von 0,96 Prozent. Damit blieb das Ergebnis trotz Ausbau des Portfolios stabil, statt durch Akquisitionen kurzfristig verwässert zu werden.

Für den weiteren Kurs des Fonds ist entscheidend, dass die Kapitalaufnahme nicht nur neue Käufe finanziert, sondern auch die Entwicklungspipeline absichert. Genau dort liegt für Eigentümer, Entwickler und Baupartner der nächste Hebel, weil zehn Objekte bereits in Realisierung oder Entwicklung stehen und damit zusätzliche Flächen nicht mehr nur geplant, sondern schrittweise in den Bestand überführt werden sollen.

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