Zürcher Häuserpreise brechen aus der Stabilität aus

Die Angebotspreise für Wohneigentum in der Schweiz traten im September 2026 fast auf der Stelle. Hinter der Pause steckt jedoch ein markanter regionaler Riss. In der Grossregion Zürich sanken die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser innert eines Monats um 2,7 Prozent.
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Zürcher Häuserpreise brechen aus der Stabilität aus

Darum gehts

KI-generiert
  • Schweizer Wohneigentumspreise stagnierten im September weitgehend.
  • Zürcher Einfamilienhäuser verbilligten sich innert Monatsfrist um 2,7 Prozent.
  • Eigentumswohnungen verteuerten sich schweizweit leicht um 0,2 Prozent.

Schweizweit fiel die Bewegung im Monatsvergleich minimal aus. Der ImmoScout24-Kaufindex weist für Einfamilienhäuser im September ein Minus von 0,1 Prozent und für Eigentumswohnungen ein Plus von 0,2 Prozent aus. Grundlage ist eine Inserateanalyse von ImmoScout24 und IAZI mit Stand 30. September 2026.

Nach August folgt die Korrektur
Bei Einfamilienhäusern ist die Pause auch eine Gegenbewegung zum Vormonat. Nach dem kräftigen Anstieg im August reduzierten Anbieter ihre Preisforderungen wieder leicht. Damit blieb der Eigenheimmarkt auf nationaler Ebene zwar stabil, regional drifteten die Teilmärkte aber deutlich auseinander.

Zürich fällt nach unten auf
Besonders stark war der Rückgang bei Einfamilienhäusern in der Grossregion Zürich mit minus 2,7 Prozent gegenüber August. Auch im Mittelland, in der Zentralschweiz und im Tessin gaben die ausgeschriebenen Hauspreise nach. Höher lagen sie dagegen in der Genferseeregion, in der Ostschweiz und in der Nordwestschweiz.

Wohnungen ziehen weiter leicht an
Bei Eigentumswohnungen setzte sich der moderate Aufwärtstrend fort. Die mittleren Angebotspreise legten schweizweit um 0,2 Prozent zu. Regional stiegen die Preisforderungen im Tessin, in der Nordwestschweiz, in der Genferseeregion und in der Zentralschweiz. Etwas tiefere Angebotswerte verzeichneten die Grossregion Zürich und die Ostschweiz, während das Mittelland mit minus 0,2 Prozent nahezu auf dem Vormonatsniveau blieb.

Im Jahresvergleich zeigt der Index trotz der September-Pause weiterhin Aufwärtsdruck. Einfamilienhäuser lagen Ende September 2026 schweizweit 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert, Eigentumswohnungen 4,2 Prozent darüber. Für Entwickler, Vermarkter und Eigentümer heisst das, dass der Markt nicht kippt, sondern selektiver reagiert und regionale Preisannahmen schneller korrigiert.