Zweite Etappe des Quadroliths in Baar aktiviert

Zweite Etappe des Quadroliths in Baar aktiviert

Zug,

An der Nordzufahrt erstrahlt bereits seit längerem das erste Geschäftshaus des «Viersteins». Nun wurde auch die zweite Etappe in Angriff genommen.

Übersehen kann man ihn nicht: Der Quadrolith in Baar sticht mit seiner goldenen Fassade sofort ins Auge. Die Pläne des in Baar ansässigen Immobilienunternehmens Alfred Müller sehen auf 30’000 Quadratmetern zwei modern gestaltete Geschäftshäuser mit Raum für 1000 Arbeitsplätze vor. 12’600 Quadratmeter Platz nimmt allein der erste Bau ein, welcher 2018 fertiggestellt wurde. Von Beginn weg wurde ein Bau in zwei Etappen angestrebt.

Zurzeit werden die verbliebenen 17’250 Quadratmeter bebaut. Als Bezugstermin ist der 30. September 2021 vorgesehen. Die Vermarktung ist bereits im Gange. Mit einem flexiblen Nutzungskonzept sollen Unternehmen aller Grössen angesprochen werden. Die Flächen können individuell eingeteilt und ausgebaut werden. Der U-förmige Neubau grenzt dann direkt an den Hauptsitz der Alfred Müller AG.
Der Bürokomplex weist einen modularen Aufbau und eine funktionale Architektur auf. Dank der Bauform konnte die Bautiefe beider Gebäude mit jeweils sechs oberirdischen Geschossen bewusst tief gehalten werden. Damit werden optimale Lichtverhältnisse sowie Raumeffizienz sichergestellt. Goldfarbene, vertikale Metallbänder geben der Fassade ihre auffällige Farbe. Die Auskragung der obersten beiden Stockwerke sorgt für ein futuristisches Erscheinungsbild. Zahlreiche Bäume sowie zwei begrünte Innenhöfe prägen darüber hinaus das Aussenbild.

Im Inneren sind die Treppenhäuser und WC-Anlagen in Naturstein gehalten. Die Böden der Terrassen im 3. und 5. Obergeschoss bestehen aus Feinsteinzeugplatten. Die Raumhöhe variiert je nach Geschoss von 2,40 bis 2,54 Meter. Die Fenster sind raumhoch. Ein umweltverträgliches Wärmepumpen-Heizsystem mit Energiepfählen und Unterstützung durch eine Erdgasheizung sorgt für reduzierte Betriebskosten und verminderte CO2-Emissionen. Dabei werden die mit dem Untergrund verbundenen Beton-Energiepfähle mit Kunststoffrohren versehen, um Wärme oder Kälte mit dem Untergrund auszutauschen. Ausserdem sind Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Freien und in der Autoeinstellhalle vorgesehen.