Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur
Die EKT Holding AG hat die Datapark AG im Rahmen einer Nachfolgelösung übernommen. Der Thurgauer Energieversorger wird den Dienstleister rund um Kabelnetze zunächst unter seinem Holding-Dach weiterführen. Die elf Arbeitsplätze in Wil bleiben erhalten.
Die Datapark AG mit Sitz in Wil gehört seit dem 23. Februar der EKT Holding AG mit Sitz in Arbon. Der Thurgauer Energieversorger prüft auch die Fusion mit der EKT und die Integration von Datapark in dessen Geschäftsbereich Digital Services. Die elf Arbeitsplätze in Wil bleiben erhalten.
Datapark verfügt als Internet-Serviceproviderin über einen eigenen Backbone als Teil des Internets in der Ostschweiz. Sie bietet Dienstleistungen für Kabelnetzbetreiber an, darunter Netzwerkplanung, Internetanbindung, Standortvernetzungen und Kundenverwaltungssysteme.
Datapark wurde 1997 von André Otto gegründet und 2020 von Martin Kaiser übernommen. Dieser regelt nun mit der Übernahme der Firma durch die EKT Holding seine eigene Nachfolge. „Die Integration in die EKT-Gruppe bietet gleich mehrere erfreuliche Faktoren“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Einerseits können wir unsere Stärken in Betrieb, Netzwerktechnologie und Speziallösungen weiter ausbauen und profitieren andererseits von der starken Marktposition der EKT-Gruppe. Gemeinsam schaffen wir für unsere Kunden ein noch leistungsfähigeres, regional verankertes Digitalangebot.“
Andreas Plüer begrüsst Datapark in der EKT-Gruppe. „Mit diesem Traditionsunternehmen gewinnen wir einen Partner, der in der Ostschweiz seit Jahren Massstäbe in Netzwerktechnik, Betrieb und Kundenservice setzt“, wird der Bereichsleiter des EKT-Geschäftsfeldes Digital Services in der Mitteilung zitiert. Die EKT-Gruppe beschäftigt nach der Übernahme 200 Mitarbeitende.