Stromerzeuger investiert weiter in flexible Energieproduktion
Alpiq hat 2025 ein bereinigtes Betriebsergebnis von 572 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es 962 Millionen gewesen. Der ungeplante Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen belastet das Ergebnis des Stromerzeugers mit 149 Millionen Franken. Das Reinergebnis halbierte sich auf 310 Millionen.
Alpiq hat 2025 laut einer Mitteilung einen Nettoumsatz von 5920 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 6366 Millionen gewesen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 572 Millionen, 310 Millionen weniger als im Vorjahr.
Der Stromerzeuger mit Sitz in Lausanne begründet den deutlichen Rückgang vor allem mit dem ungeplanten Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen, an dem er einen Anteil von 40 Prozent hält. Das Kernkraftwerk ist wegen einer Modernisierung des Systems der Wasserversorgung seit Mai 2025 nicht mehr am Netz. Der Energiehandel fuhr 2025 ein negatives Ergebnis von 35 Millionen Franken ein. Im Vorjahr hatte er noch ein positives Ergebnis von 30,1 Millionen Franken erzielt.
Die Finanzlage von Alpiq ist mit einer Eigenkapitalquote von 61 Prozent stark. Das Unternehmen setzt daher auf weitere Investitionen in seinen Wachstumsbereichen und schüttet eine Dividende in Höhe von 230 Millionen Franken aus.
„Wir richten Alpiq für die Zukunft aus: Unsere Strategie ist auf Flexibilität, Modernisierung der Kraftwerke und kundenorientierte Energielösungen ausgerichtet“, wird CEO Antje Kanngiesser in der Mitteilung zitiert. „Damit festigen wir unseren Beitrag zur europäischen Energiezukunft.“