Spektakulärer Kulturbau setzt neue architektonische Akzente
Nüssli hat kurz nach Montage der tragenden Stahlstützen das Richtfest für den Ausbau der Mack-Pyramide im deutschen Monheim am Rhein gefeiert. Das Bauwerk soll ein Ausstellungs- und Kulturraum werden.
Der in Hüttwilen ansässige Baudienstleister Nüssli hat am 8. März 2026 im Beisein des Namensgebers Heinz Mack das Richtfest für den Erweiterungsbau der Mack-Pyramide in Monheim am Rhein gefeiert. Mit dem Erweiterungsbau setzt das auf temporäre Veranstaltungsbauten spezialisierte Unternehmen ein „architektonisch anspruchsvolles Bau- und Kulturprojekt“ um, schreibt Nüssli in einer Mitteilung.
Durch die kurz vor dem Richtfest erfolgte Montage einer tragenden Stahlkonstruktion präge die Doppelpyramide bereits das Stadtbild. „Die Konstruktion zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Geometrie, hohe gestalterische Anforderungen und eine komplexe statische Umsetzung aus“, heisst es. Mit dem Bauwerk soll die Stadt eigenen Angaben zufolge einen architektonisch besonderen Kulturort erhalten. Es sollen Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst entstehen.
Das Thurgauer Unternehmen bringt laut Mitteilung seine Erfahrung mit komplexen Sonderbauten wie Pavillonarchitektur, Ausstellungsgestaltung sowie Fassadengestaltungen, Skulpturen und Exponate ein. „Auf diversen Weltausstellungen haben wir gelernt, aussergewöhnliche Formen und komplexe Konstruktionen in die Realität umzusetzen. Genau dieses Know-how kommt bei der Mack-Pyramide nun in vollem Umfang zum Tragen“, wird Udo Baader, Leiter Projektmanagement Special Projects, zitiert. Die Eröffnung ist für Juni 2027 geplant.
Neben dem Baufortschritt stand an diesem Tag auch Namensgeber Heinz Mack im Mittelpunkt. Der Bildhauer war unter den Besuchenden, wo er seinen 95. Geburtstag feierte. „So ganz vorstellen kann ich es mir trotz aller Pläne aber noch nicht. Hauptsache der Lichteinfall bleibt erhalten“, wird er zitiert. Der Lichteinfall sei Teil seines Kunstwerks im Inneren des Gebäudes, heisst es in der Mitteilung.