Schlieren modernisiert Werkhof
Die Stadt Schlieren saniert ihren Werkhof, um den dauerhaften Betrieb zu gewährleisten. Wesentliche Anlagenteile haben ihre Lebensdauer überschritten und machen eine Modernisierung notwendig. Das bisherige Areal entspricht zudem nicht mehr den Richtilinien für Brandschutz und Arbeitssicherheit.
Der Stadtrat der Stadt Schlieren spricht 2,229 Millionen Franken für die Sanierung und Modernisierung ihres Werkhofareals. Das Wachstum der Stadt und steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen machen laut einer Nachricht des Stadtrats die Modernisierung notwendig. Wesentliche Anlagenteile seien zu alt geworden und müssten erneuert werden, um die gesetzlichen Standards für Brandschutz und Arbeitssicherheit zu erfüllen. Die Modernisierung beuge zudem Substanzschäden vor und stelle einen langfristig ordnungsgemässen Betrieb sicher.
Im Werkhofareal sind die Bereiche Abfuhrwesen, Baudienst, Gas- und Wasserversorgung, Grünunterhalt und die Verwaltung der Abteilung Werke, Versorgung und Anlagen angesiedelt. Infolge des anhaltenden Wachstums der Stadt gelte es, Voraussetzungen für steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen zu schaffen.
Die Planung umfasst einen Ersatz der Gasheizung durch eine umweltfreundliche Wärmepumpenanlage und die Sanierung der Dachflächen. Für Kapazitätsgewinn sollen die Lagerflächen in den Bereichen Grünunterhalt und Gas- sowie Wasserversorgung, Garderoben und der Aufenthaltsraum vergrössert werden.
Teile des Projekts werden die Modernisierung der Lüftung und des sommerlichen Wärmeschutzes im Verwaltungsgebäude sowie die Erweiterung der Ladeinfrastruktur für die städtische E-Fahrzeugflotte sein, heisst es.
Die Vergabe von Bauaufträgen durch eine vom Stadtrat bestellte Baukommission habe schon gestartet. Das Gemeindeparlament wird nun noch über die Installation einer leistungsstarken Photovoltaikanlage entscheiden.