Power-to-X-Tracker zeigt Dynamik in der Schweiz

Über 50 Schweizer Projekte wandeln bereits erneuerbare Energie in Wasserstoff, synthetische Treibstoffe oder Methan um. Ein neuer Tracker von SPIN und CGES schafft Transparenz in diesem wachsenden Zukunftssektor.

November 2025

Mit dem neuen Power-to-X-Tracker legen das Swiss Power-to-X Collaborative Innovation Network (SPIN) und die Coalition for Green Energy & Storage (CGES) eine landesweite Übersicht zu Power-to-X-Aktivitäten vor. Die interaktive Plattform kartiert alle bekannten Projekte, von Pilotanlagen bis zu kommerziellen Anwendungen. Damit zeigt sich das rasante Wachstum einer Technologie, die zum Herzstück der Energiewende werden könnte.

Das Ziel ist klar, Wissen bündeln, Synergien fördern und Investitionen erleichtern. „Der Tracker schafft eine gemeinsame Datengrundlage, die Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse beschleunigt“, betonen die CGES-Co-Direktoren Christoph Sutter und Antonello Nesci.

Schlüssel zur Defossilisierung
Power-to-X-Verfahren ermöglichen, erneuerbaren Strom in chemische Energieträger umzuwandeln. Damit wird erneuerbare Energie speicherbar und vielseitig nutzbar, etwa in der Industrie, Mobilität oder Wärmeversorgung. Für SPIN-Co-Präsident Martin Bäumle sind diese Technologien entscheidend für den Übergang zu einer klimaverträglichen Wirtschaft. „Transparente Daten und vernetzte Akteure sind die Basis, um aus Ideen skalierbare Lösungen zu machen“, erklärt Bäumle.

Vernetzung von Forschung, Wirtschaft und Politik
Präsentiert wird der Tracker an der CGES-Jahresveranstaltung bei Swissgrid in Aarau. Hinter der Initiative steht eine breite Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Sektor – getragen vom ETH-Bereich. Durch die systematische Erhebung und Visualisierung der Projekte entsteht erstmals ein Überblick über die Schweizer Power-to-X-Landschaft, der Forschung, Politik und Investoren gleichermassen Orientierung bietet.

Weitere Artikel