Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

Zug/Portland,

Der Zuger Baustoffspezialist Holcim wird Malarkey Roofing Products übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Oregon ist führend auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden.

Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

„Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.