Ein Meilenstein für die Kapo Aarau

Ein Meilenstein für die Kapo Aarau

Tellistrasse 85, 5000 Aarau,

Da das aktuelle Raumangebot im bestehenden Polizeikommando nicht ausreicht, entsteht am Standort Telli ein Neubau.

Das Bauprojekt und der Kostenvoranschlag fürs neue Polizeigebäude liegen vor. Die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Anhörung wurde bereits durchgeführt und auch die Baubewilligung ist vorhanden. Im 3. Quartal 2021 entscheidet der Grosse Rat über den Baukredit und die Umsetzung. «Ein Polizeigebäude ist nicht ein Gebäude wie jeder andere kantonale Zweckbau», sagt Markus Richner vom Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau. «Einerseits gibt es spezielle Anforderungen bezüglich der Sicherheit, andererseits müssen verschiedene Spezialnutzungen wie ein Labor, Schiessräume oder ein Raum für Nahkampf-Trainings – auch Dojo genannt – gewährleistet sein.» Das Bauvorhaben ist grundsätzlich unbestritten. Aber wie bei jedem anderen grossen und komplexen Vorhaben sei die Einhaltung des Kostenrahmens die grösste Herausforderung gewesen. «Wir gehen davon aus, dass der Grosse Rat dem Vorhaben und dem beantragten Kredit zustimmen wird, um für die Weiterentwicklung der Kantonspolizei gute Rahmenbedingungen zu schaffen», so Richner.

Das Polizeigebäude ist definitiv.

Zusätzliche Gesamtsanierung
Nach 30 Jahren Betrieb im 7×24-Stunden-Modus steht eine Gesamtsanierung des Polizeikommando-Gebäudes an. Diese betrifft insbesondere die Lüftungs- und Sanitäranlagen inklusive Leitungen sowie diejenigen für Stark- und Schwachstrom. Zudem sind bauliche Anpassungen wegen Nutzungsänderungen notwendig. Wesentlich sind auch die Verbesserungen im energetischen Bereich – insbesondere der Fassade. Die Planungsarbeiten wurden laut Richner durch die Coronapandemie nicht gross beeinflusst: «Sämtliche Termine konnten wie geplant eingehalten werden. Viele Sitzungen fanden coronabedingt nicht vor Ort, sondern virtuell statt. Ich freue mich riesig auf den Moment, an dem wir den fertigen Neubau der Kantonspolizei übergeben können. Das ist ein Meilenstein für die Kantonspolizei.»