Neues Whitepaper: «Energetische Sanierung als Chance»

Gebäudesanierungen sind eine Chance, Liegenschaften energieeffizienter zu machen, den Wohnkomfort zu steigern und den Wert nachhaltig zu erhöhen. Wie man dabei vorgehen kann und welche Strategien und Massnahmen sinnvoll sind, zeigt das neue Whitepaper «Energetische Sanierung».

September 2026

Der Gebäudepark verursacht rund 40 Prozent des Schweizer Energieverbrauchs und ein Viertel des CO2-Ausstosses. Um die ökologische Nachhaltigkeit wirksam zu verbessern, muss die Sanierung des Bestands vorangetrieben werden. Trotz grossen Einsparpotenzials bei Energie, Emissionen und Kosten stagniert die Sanierungsrate seit Jahren bei etwas über 1 Prozent. Förderprogramme, strengere gesetzliche Vorgaben und höhere Anforderungen an Gebäudelabels sollen dazu beitragen, das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen.

Vorteile energetischer Sanierungen
Eigentümer*innen von Immobilienportfolios profitieren mehrfach von energetischen Sanierungen. Tiefere Betriebskosten durch höhere Effizienz und erneuerbare Energien verbessern Vermietbarkeit, Planbarkeit, Werterhalt sowie die Attraktivität für Investor*innen. Gegenüber Ersatzneubauten sind Sanierungen meist ökologischer, da sie weniger graue Emissionen verursachen. Zudem bleiben bestehende Nachbarschaften und soziale Strukturen erhalten.

Gebäude analysieren, Strategie festlegen
Zu Beginn eines Sanierungsprojekts wird der Ist-Zustand einer Immobilie erfasst und Optimierungspotenziale bezüglich Energieeffizienz, CO2-Ausstoss sowie Wirtschaftlichkeit werden identifiziert. Ob eine umfassende Sanierung, eine Teilsanierung oder eine Werterhaltung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Gebäudezustand, vom Marktpotenzial und von den finanziellen Mitteln ab. Zudem ist zu entscheiden, ob eine Gesamtsanierung oder eine Etappierung vorteilhafter ist und ob die Arbeiten in bewohntem oder unbewohntem Zustand ausgeführt werden sollen.

Wirtschaftlichkeit – über gesamten Lebenszyklus betrachten
Die Wirtschaftlichkeit ist ein zentrales Hemmnis für höhere Sanierungsraten. Nebst Investitionskosten sind jedoch auch Kapital- und Betriebskosten sowie die Wertsteigerung zu berücksichtigen. Die Investitionen machen nur rund 20 Prozent der Lebenszykluskosten aus – die restlichen 80 Prozent entfallen auf den Betrieb.

Energetische Sanierungen sind der Schlüssel zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Sie sind aber nicht nur eine klimapolitische Notwendigkeit, sondern bieten auch Eigentümerschaften vielfältige Chancen, den Wert ihres Portfolios zu steigern und ihre Gebäude fit für die Zukunft zu machen. Wie das geht, zeigt das neue Whitepaper «Energetische Sanierung».

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