30 Jahre KONE MonoSpace: Wie der maschinenraumlose Aufzug die Gebäudeplanung verändert hat

Als KONE 1996 mit dem MonoSpace den weltweit ersten maschinenraumlosen Aufzug eingeführt hat, war das mehr als eine technische Neuerung. Das System markierte einen Wendepunkt in der Aufzugsplanung: ein neues Prinzip, das die Planung und Realisierung von Gebäuden nachhaltig verändert hat.

Mai 2026

Drei Jahrzehnte nach seiner Erfindung ist der KONE MonoSpace mehr als ein Jubiläumsthema. In dem Masse, wie Anforderungen an Neubau und Bestandsgebäude weiter steigen, muss auch der maschinenraumlose Aufzug neue Anforderungen erfüllen. Betreiber, Planer und Facility Manager müssen Flächen effizient nutzen, Energieverbräuche senken, den Gebäudebetrieb zuverlässig organisieren und technische Systeme zunehmend in digitale Gebäudestrukturen integrieren.

Mehr als ein technisches Prinzip
Der maschinenraumlose Aufzug war der Ausgangspunkt. Entscheidend ist heute aber, wie sich das System technisch und funktional weiterentwickelt. Moderne KONE MonoSpace-Lösungen verbinden kompakte Bauweise mit hoher Energieeffizienz, zuverlässigem Betrieb und der Möglichkeit, sich sicher in digitale Gebäudestrukturen einzubinden. Damit ist der Aufzug heute mehr als reine Fördertechnik. Er wird zu einem funktionalen Bestandteil eines vernetzten Gebäudes und zu einer technischen Infrastruktur, die Effizienz, Verfügbarkeit und Nutzerkomfort gleichermassen unterstützen kann. Digitale Anbindungen schaffen dabei zusätzliche Voraussetzungen, um Betriebsdaten nutzbar zu machen und den Gebäudebetrieb gezielter zu steuern.

Gerade in niedrigen und mittelhohen Gebäuden kommt es auf wirtschaftliche, robuste und zugleich modernisierungsfähige Lösungen man. Genau hier hat sich der KONE MonoSpace über lange Jahre bewährt. Seine Relevanz liegt nicht in seiner Geschichte, sondern im zugrunde liegenden Konzept, das bis heute auf aktuelle Anforderungen im Gebäudebetrieb einzahlt.

Relevanz für Neubau und Aufzugsmodernisierung
Für den Neubau bleibt der KONE MonoSpace interessant, weil er die Planung vereinfacht und Flächen freihält, die anderweitig genutzt werden können. Für Bestandsgebäude ist er noch relevanter. Viele ältere Anlagen erreichen inzwischen ein Alter, in dem Aufzugsmodernisierung, Austausch oder technische Weiterentwicklung konkret werden. Damit rückt nicht nur die Frage nach zuverlässiger Fördertechnik in den Fokus, sondern auch nach einem sicheren Aufzugsbetrieb nach dem modernen Stand der Technik, der für höhere Energieeffizienz, gute Wartungsfähigkeit und die Einbindung in zeitgemässe Gebäudelogiken sorgt.

Aufzüge werden heute als Teil intelligenter Gebäude betrachtet. Digitale Anbindungen schaffen zusätzliche Möglichkeiten, Betriebsdaten besser zu nutzen, Wartung gezielter zu planen und Anlagen effizienter in den Gebäudebetrieb einzubinden. Das gilt auch für die vorausschauende (prädiktive) Wartung. Die KI-unterstützte Überwachung der Betriebsdaten in der Cloud hilft, Auffälligkeiten früher zu erkennen und Serviceeinsätze besser zu planen.

Was mit einem neuen Konstruktionsprinzip begann, hat sich damit zu einer Lösung weiterentwickelt, die Mietern und Nutzern unterschiedlicher Gebäudesegmente sowie Planern und Betreibenden von Aufzügen mehr Komfort und Flexibilität im Alltag bietet und ihre Relevanz auch in zunehmend digitalisierten Gebäuden behauptet.

30 Jahre nach der Revolution im Aufzugsmarkt bringt KONE dieses Jahr den KONE MonoSpace® 4 DX auf den Markt: einen leistungsstarken Lift, der auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt und mit einer leichten Technologie ausgestattet ist, die den CO2-Fussabdruck und den Energieverbrauch noch weiter reduziert.

Die technologische Entwicklung im Überblick

  • 1996: Einführung des ersten maschinenraumlosen Aufzugs
  • 1996: KONE EcoDisc-Antrieb als Basis für neue Planungsspielräume
  • 2012: Fortschritte bei Energieeffizienz und Fahrkomfort
  • 2019: DX-Klasse mit digitaler Konnektivität und offenen Schnittstellen
  • 2026: KONE MonoSpace 4 DX mit Fokus auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Integration in neue wie bestehende Gebäude 

Mehr zum KONE MonoSpace und seiner aktuellen Weiterentwicklung finden Sie auf der Jubiläumswebsite.

Weitere Artikel