Umbau schafft modernen Raum für Forschung und Lehre in Zürich
Die Carum Stiftung hat das ehemalige Schwesternhochhaus des Universitätsspitals Zürich umfassend sanieren lassen und nun eingeweiht. Es wird weiterhin im Zeichen der Bildung und Gesundheit genutzt und bietet auf 17 Stockwerken insgesamt Raum für 350 Arbeitsplätze.
Das Careum Hochhaus wurde nach rund zweieinhalb Jahren Umbauzeit Mitte November offiziell eingeweiht. Somit ist laut einer Mitteilung der federführenden Careum Stifung aus dem ehemaligen Schwesternhochhaus des Universitätsspitals Zürich (USZ) ein moderner Arbeits- und Begegnungsort für Bildung und Gesundheit geworden. Hierdurch werde in Zürich auf 17 Stockwerken mehr Raum für den geplanten Ausbau im Bereich Medizin geschaffen, heisst es. Bei der Einweihung wurde dies unter anderem mit der Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, Silvia Steiner, und der Direktorin der Universitären Medizin Zürich, Beatrice Beck Schimmer, gefeiert.
Die Careum Stiftung hat mit dem USZ eine Mietvereinbarung über 40 Jahre mit Option auf Verlängerung abgeschlossen. Es stehen nun 6000 Quadratmeter Nutzfläche mit der Möglichkeit auf 350 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Die Stiftung selbst, die Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen anbietet, will drei der 17 Stockwerke selbst nutzen. Etwa werden der Careum Verlag und das Careum Zentrum für Gesundheitskompetenz Räume beziehen. Die übrigen Flächen seien an Institute der Universitären Medizin Zürich vermietet, heisst es.
„Damit erweitern wir unseren Campus und schaffen zusätzlichen Raum für Vernetzung und Inspiration zwischen Disziplinen und Institutionen. Ganz im Sinne unseres Stiftungszwecks nutzen wir das Potenzial im Zürcher Hochschulquartier, um Bildung und Forschung im Gesundheitswesen weiter zu fördern und einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten“, wird Careum-Stiftungspräsident Hans Werner zitiert.
Der historische Charakter spielte laut einer Dokumentation bei der Sanierung eine zentrale Rolle. So seien zwei Stockwerke im Originalzustand belassen worden. Die verantwortlichen Fachleute von Bhend & Schlauri Architekten haben gemäss Mitteilung eng mit der Denkmalpflege der Stadt Zürich zusammengearbeitet.