Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel
Roche hat am Hauptsitz in Basel den Grundstein für das neue Forschungs- und Entwicklungsgebäude Bau 12 gelegt. Mit einer Investition von 500 Millionen Franken stärkt das Unternehmen seine Schweizer Forschungskapazitäten und beschleunigt die Medikamentenentwicklung.
Der Bau 12 wird bis 2029 fertiggestellt und bietet Platz für rund 450 Forschende. Er soll als Bindeglied zwischen früher Forschung und klinischer Entwicklung wirken, wodurch neue Wirkstoffe effizienter in die Anwendung gelangen. Das flexible Raumkonzept und modernste Laborinfrastruktur fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und technologische Innovation.
Ein Bekenntnis zum Standort Schweiz
Bereits seit 2015 hat Roche rund acht Milliarden Franken in den Ausbau seiner Schweizer Standorte investiert. Mit Bau 12 wird die Basler Innovationsachse erweitert und die Position der Schweiz als führender Forschungsstandort im Konzern weiter gefestigt. Laut Standortleiter Jürg Erismann ist das Gebäude ein „klares Bekenntnis zu Basel und zur schweizerischen Forschungskompetenz“.
Architektur und Dimensionen
Der 72 Meter hohe Bau 12, entworfen von Herzog & de Meuron, vereint künftig bislang verteilte Forschungsbereiche unter einem Dach. Auf 32’200 Quadratmetern entstehen Labors und offene Arbeitszonen für eine neue Generation der Wirkstoffentwicklung. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.
Strategische Bedeutung
Mit der Kombination aus Wissenschaft, Technik und Architektur setzt Roche auf beschleunigte Entwicklungsprozesse und nachhaltige Standortstärkung. Von den konzernweit über 40 Milliarden Franken Investitionen der letzten zehn Jahre entfiel rund ein Viertel auf die Schweiz. Ein deutliches Signal für die anhaltende Innovationskraft am Basler Campus.