Generationenwechsel bei suissetec mit Dennis Reichardt

Mit der Wahl von Dennis Reichardt zum neuen Zentralpräsidenten vollzieht suissetec einen sorgfältig vorbereiteten Führungswechsel, der personelle Kontinuität und strategische Erneuerung verbindet. Gleichzeitig setzt der Verband auf ein verstärktes, breit abgestütztes Zentralvorstands-Team, um die Gebäudetechnikbranche durch energie- und klimapolitische Transformationen zu steuern.

Dezember 2025

Dennis Reichardt ist seit fast zwei Jahrzehnten im Verband engagiert und bringt als Unternehmer mit 120 Mitarbeitenden in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär ausgeprägte Praxisnähe ein. Seine «idée suisse» verbindet den Anspruch, suissetec als Treiberin von Energieeffizienz und erneuerbaren Lösungen zu positionieren, mit einem klaren Bekenntnis zur Zusammenarbeit über alle Sprachregionen hinweg.

Mit Fokus auf Qualität, Nachwuchsförderung und Zusammenhalt will Reichardt den Verband in einer Phase führen, in der Gebäudetechnik eine Schlüsselrolle für das Erreichen der Klimaziele und die Dekarbonisierung des Gebäudebestands spielt. Für die Branche bedeutet dies eine Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses, aber mit noch stärkerem Gewicht auf Innovation, Fachkräfteentwicklung und integraler Systembetrachtung.

Kontinuität durch Ehrenpräsidium und rollende Planung
Mit dem Übergang von Daniel Huser ins Ehrenpräsidium bleibt suissetec eng mit einer Führungspersönlichkeit verbunden, die den Verband über elf Jahre geprägt und das gewerkeübergreifende Denken konsequent gefördert hat. Sein Führungsstil, der interdisziplinär, kooperativ und auf den Gesamtnutzen der Branche ausgerichtet ist, bildet einen Referenzrahmen für das neue Präsidium.

Parallel sichert die schrittweise Erneuerung des Zentralvorstands die institutionelle Stabilität. Mit klar geplanten Amtsübergaben und Amtszeitbeschränkungen wird Know-how kontinuierlich weitergegeben, ohne den Erneuerungsimpuls zu bremsen. Damit positioniert sich suissetec als Verband, der langfristig denkt, personell vorausschauend plant und zugleich offen für neue Gesichter und Perspektiven bleibt.

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