Gemeinsame Kräfte für den Ausbau erneuerbarer Stromproduktion
Die aventron AG und die Swiss Renewables AG sprechen über eine mögliche Zusammenarbeit. Die Tochterunternehmen Schweizer Stadt- und Regionalwerke halten Beteiligungen an Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien in Europa. Ihr Aktionariat überschneidet sich teilweise.
Die Swiss Renewables AG mit Sitz in Zug und die aventron AG mit Sitz in Münchenstein wollen näher zusammenrücken. Die beiden Erzeuger erneuerbarer Energien prüfen laut einer Mitteilung die Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit. Sie wollen damit Synergien nutzen und das Potenzial für den weiteren Ausbau der Erzeugung erneuerbaren Stroms besser erschliessen.
Beide Unternehmen sind Töchter Schweizer Stadt- und Regionalwerke. Aventron wurde 2005 durch die damalige Elektra Birseck Münchenstein gegründet, die heutige Primeo Energie. 2010 beteiligte sich Energie Wasser Bern (ewb) und 2013 die Stadt Winterthur über ihr Stadtwerk am Unternehmen. Zusammen verfügen sie heute über 63,3 Prozent des Unternehmens. Aventron ist in der Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien und Norwegen an Wasser-, Wind- und Solaranlagen mit einer installierten Leistung von 826 Megawatt beteiligt.
Die 2011 gegründete Swisspower Renewables ist eine Tochtergesellschaft von Swisspower. An ihr sind elf Mitglieder von Swisspower, darunter auch ewb und das Stadtwerk Winterthur, sowie der UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland 2 als strategischer Finanzinvestor beteiligt. Swisspower ist ein Zusammenschluss von 20 Stadtwerken. Swisspower Renewables verfügt über Wasser-, Wind- und Solaranlagen in Deutschland und Italien mit einer installierten Leistung von 311 Megawatt.