Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen

Repower hat 2025 ein Betriebsergebnis von 133 Millionen Franken und einen Gewinn von 101 Millionen erzielt. Das sind 24 und 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geringeren Wassermengen in den Bündner Wasserkraftwerken haben die Stromproduktion belastet.

Graubünden, April 2026

Repower erzielte 2025 laut einer Mitteilung eine Gesamtleistung von 1986 Millionen Franken. Das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 24 Prozent auf 133 Millionen Franken, der Gruppengewinn um 27 Prozent auf 101 Millionen. Das internationale Energiehandelsgeschäft habe den grössten Ergebnisbeitrag geliefert, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig steigerte der Bündner Energieversorger seine Investitionen um 80 Prozent auf 142 Millionen. Die Eigenkapitalquote stieg von 53 auf 59 Prozent.

Namentlich die geringen Niederschläge im Frühjahr 2025 belasten das Ergebnis von Repower. Auch die Windparks in Italien und Deutschland verzeichneten einen leichten Rückgang. Das Gaskombikraftwerk Teverola fiel während längerer Zeit aus. Nur die Solarproduktion stieg 2025 deutlich an. Insgesamt produzierte Repower 2025 laut der Mitteilung 2147 Gigawattstunden Strom. Im Vorjahr waren es 2639 Gigawattstunden gewesen.

Repower hatte 2023 ein sehr starkes Ergebnis von 371 Millionen und einen Gewinn von 300 Millionen Franken erzielt. Das Unternehmen spricht aber auch für 2025 von einem sehr guten Jahresergebnis. Dieses habe über dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Das Unternehmen rechnet auch für 2026 mit einem guten Ergebnis.

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