Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

Zürich,

Karsten Hell tritt im Rahmen einer Transformation des Unternehmens von seiner Position als CEO der Steiner AG zurück. Die Leitung des Immobilienunternehmens übernimmt der bisherige CFO Ajay Sirohi. Ihm wird Michael Schiltknecht als Co-CEO zur Seite gestellt.

Die Steiner AG habe im Frühjahr 2021 eine Unternehmenstransformation eingeleitet, erläutert der Zürcher Total- und Generalunternehmer in einer Mitteilung. Dabei wurde das Geschäftsmodell auf den weiteren Ausbau des eigenen Projektportfolios sowie die Erweiterung um Beteiligungsmodelle und Anlagevehikel wie die Steiner Investment Foundation ausgerichtet. Zudem will Steiner zukünftig digitale Produkte für den Immobilienmarkt lancieren.

Im Rahmen der Unternehmenstransformation habe Karsten Hell dem Verwaltungsrat seinen Rücktritt als CEO angeboten, informiert Steiner. Hell war 2013 als operativer Geschäftsführer (COO) zu Steiner gestossen und hat das Unternehmen seit Juli 2018 als CEO geleitet. Der scheidende CEO werde dem Unternehmen als Berater des Verwaltungsrats verbunden bleiben, schreibt Steiner.

Die Nachfolge von Hell wird mit sofortiger Wirkung Ajay Sirohi antreten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker war 2011 als Finanzchef zur Steiner Gruppe gekommen. Vorher hatte Sirohi in gleicher Position für verschiedene multinationale Unternehmen agiert.

Mit Michael Schiltknecht wird Sirohi zudem der bisherige Leiter Immobilienentwicklung der Steiner AG als Co-CEO zur Seite gestellt. Schiltknecht war 2007 als Bereichsleiter der Immobilienentwicklung bei Steiner eingestiegen. Die beiden neuen Unternehmensleiter sollen „die vorgegebene Strategie weiterverfolgen sowie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherstellen“, heisst es in der Mitteilung.