Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

Dietikon ZH,

Dietikon will das für die ganze Schweiz vom Bundesrat gesetzte Netto-Null-Ziel bei den Emissionen bereits vor 2050 sicherstellen. Dazu hat der Stadtrat die neue Energie- und Klimastrategie 2050 genehmigt.

Der Stadtrat von Dietikon hat die neue Energie- und Klimastrategie 2050 mit sieben konkreten Handlungsfeldern genehmigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und die Versorgungssicherheit stehen im Mittelpunkt der Strategie, heisst es in einer Medienmitteilung.

Unter den sieben in der neuen Strategie benannten Zielen sticht die Absicht hervor, die energiebedingten Treibhausgasemissionen der Stadtverwaltung grösstenteils bis 2030 auf Null zu reduzieren. Für die Bevölkerung und die Unternehmen gilt das Ziel der Freiheit von Treibhausgasemissionen dann für 2040. Und bis 2050 sollen dann auch die nicht energiebedingten Emissionen wie in der Landwirtschaft oder bei der Abfallverwertung emissionsfrei oder mit sogenannten negativen Emissionen kompensiert werden. Die konkrete Umsetzung soll sofort beginnen. Bis Ende Jahr wird die kommunale Energieplanung überarbeitet.

„Die Strategie erlaubt uns, den Klimaschutz und die Energiewende in Dietikon noch zielgerichteter umzusetzen“, wird Stadtrat Anton Kiwic zitiert, Hochbauvorstand und Präsident der Energiekommission. Dietikon leiste damit seinen Beitrag zu den globalen Bestrebungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und für die zukünftige Standortqualität für Bevölkerung und Wirtschaft.

Eine kleine sechsseitige Broschüre zur neuen Strategie mit vielen Links zur Klimapolitik ist auf der Internetseite der Stadt Dietikon abrufbar. Dort heisst es: Dietikon wird klimaneutral. Dazu reduzieren wir die Treibhausgasemissionen bis spätestens im Jahr 2050 auf Netto-Null. Zudem bleiben wir den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet und nehmen als Energiestadt Gold und Smart City eine Vorreiterrolle in der nationalen Energie- und Klimapolitik ein.